Infanterie-Regiment 269

 

Aufgestellt im Sommer 1941 in Südspanien war das Regiment Teil der spanischen Freiwilligenverbände, die nach dem Überfall der Wehrmacht auf Rußland in Spanien aufgestellt wurden. Am 13. Juli wurde das Regiment nach Deutschland verlegt und dort vollständig gegliedert und ausgerüstet. Das Regiment unterstand der 250 ID, die nur aus spanischen Freiwilligen bestand und auch die Bezeichnung "Blaue Division" führte.

Das Regiment verlegte per Bahn zur Heeresgruppe Nord und wurde an der Front bei Nowgorod eingesetzt, der Regimentsstab lag bei Podberesje. Am  18. Oktober 1941 setzte das Regiment bei schwerem Abwehrfeuer über den Wolchow und drang am 11. November bis  Nikitino und Possad vor. Bei Beginn des russischen Angriffs erhielt das Regiment schwere Verluste. Bei der Schlacht im Wolchowkessel war das Regiment bei Sitno-Teremez eingesetzt. Nach  Beendigung  der Schlacht  wurde der Großteil  der Mannschaften nach Spanien verlegt, da inzwischen Ersatz eingetroffen war.

Das Regiment verlegte mit der Division in den Raum Puschkin-Sluzk bei Leningrad. Bei Beginndes russischen Großangriffs im Januar 1943 wurde das II. Bataillon bei Mga bis auf 20 Mann vernichtet. Der Rest des Regiments kämpfte um Krassnij Bor, wo es schwere Verluste erlitt. Im Sommer  1943 lag das Regiment bei  Puschkin , wo es aufgelöst wurde. Die spanischen Freiwilligen wurden nach Spanien zurückverlegt.   

Regimentskommandeure:

Oberst Martínez Esparza

Oberst Rodrigo