Heeres-Artillerie-Korps 411
Das Heeres-Artillerie-Korps 411 entstand gem. Befehl des Ob.d.E. vom 27.
Januar 1945 im Wehrkreis IV (Dresden, Chemnitz und Meißen). Die Aufstellung
sollte bis zum 15. Februar 1945 beendet sein. Für die Aufstellung sollten die
Personaleinheiten der Heeres-Festungs-Artillerie-Abteilungen 841 und 842 genutzt
werden. Die Soll-Gliederung des Korps sah folgende Zusammensetzung vor:
- Stab mit Stabsbatterie
- I. Abteilung mit 1. - 3. Batterie (je 6 x 7,5-cm Feldkanone 40)
- II.
Abteilung (Aufstellung sollte später erfolgen)
- III.
Abteilung mit 7. - 9. Batterie (je 6 x l. FH 18)
- IV. Abteilung mit 10. -
11. Batterie (je 6 x schwere Feldhaubitze 18)
- V. Abteilung mit 13.
- 15. Batterie (je 6 x l. FH 18)
- VI. Abteilung (Aufstellung sollte später
erfolgen)
Ende Januar wurde das Aufstellungsende auf den 20. März 1945
verschoben. Im Februar 1945 wurden dem Korps die Heeres-Artillerie-Abteilung II.
/ 70 sowie die Personaleinheiten der Heeres-Artillerie-Abteilungen 635 und 641
zugeführt und eingegliedert. Die Aufstellung des Korps wurde bis Kriegsende
nicht vollendet. Stattdessen wurden bereits aufgestellte teile des Korps im März
1945 der Division Ulrich von Hutten
zugeführt.