Heeres-Küsten-Artillerie-Regimenter

 

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Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment Dänemark

Aufgestellt am 13. Juni 1942 aus dem am 30. Juni 1941 aufgestellten Stab Heeresküstenartillerie Dänemark. Das Regiment bestand nur aus seinem Regimentsstab und wurde am 18. Januar 1945 in Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 180 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 58 in Hövelte.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment Littoria

Aufgestellt im Oktober 1943 in Italien. Das Regiment bildete im Januar 1944 den Heeres-Küsten-Artillerie-Abschnitt Italien-Süd.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 180 - Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment Dänemark

Aufgestellt am 13. Juni 1942 aus dem am 30. Juni 1941 aufgestellten Stab Heeres-Küstenartillerie Dänemark. Das Regiment bestand nur aus dem Regimentsstab und wurde am 18. Januar 1943 in Heeres-Küstenartillerie-Regiment 180 umbenannt. Hinzu traten Teile der Heeres-Küstenartillerie-Abteilungen 699 und 700. Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 58 in Hövelte oder Itzehoe.
Das Regiment bestand im Juni 1943 aus drei Abteilungen mit zunächst 10 Batterien, die alle mit 4 10,5 cm K 331 (f) ausgerüstet waren. Es war für "den Kampf gegen Seeziele und die Ausbildung dafür dem Admiral Dänemark unterstellt."1 Der Regimentskommandeur fungierte bis zum Juli 1944 zugleich als Artillerieführer für die 160. Reservedivision. Im Dezember 1943 gliederte sich das H.K.A.R. 180 wie folgt:

Stab / H.K.A.R. 180 Viborg

I. / H.K.A.R. 180 in Tisted
1. / H.K.A.R. 180 in Vigsö
"4 - 10,5 cm K 331 (frz.) in Kastenlafette mit Sporn. 3 - 2,5 cm Flak Hotchkiss (frz.). Aufstellung sämtlicher Geschütze feldmässig. Unterbringung der Besatzung in Baracken, ab Spätsommer in Bunkern. Leitstand in Betonausführung, Munition lagert in Munibunkern. Geplant: Unterstand für Küche, Aggregat- und Scheinwerfer-Bunker, 1- Munitionsbunker, 2- Flakeinheitsstände. Bauten in erster Dringlichkeit."2

2. / H.K.A.R. 180 in Klitmöller
"4 - 10,5 cm K 331 (frz.) in Kastenlafette mit Sporn und 3 - 2,5 cm Flak Hotchkiss. Aufstellung. Besatzung in Baracken, ab Spätsommer 1943 in Bunkern. Munition lagert in Munibunkern. Geplant: Unterstand für Küche, Aggregat- und Scheinwerfer-Bunker, 1- Munitionsbunker, 2- Flakeinheitsstände. Bauten in erster Dringlichkeit."3

3. / H.K.A.R. 180 in Lyngby
"4 - 10,5 cm K 331 (frz.) in Kastenlafette mit Sporn. 3 - 2,5 cm Flak Hotchkiss. Aufstellung sämtlicher Geschütze feldmässig. 1 - 10,5 cm K 331 (frz.) verstärkt feldmässig. Besatzung in Baracken, ab Spätsommer 1943 in Bunkern. Behelfsmässiger Leitstand in Holzausführung. Betonleitstand beziehbar in etwa 6 Wochen. Munition lagert in Munibunkern. Geplant: Unterstand für Küche, Aggregat- und Scheinwerfer-Bunker, 1- Munitionsbunker, 2- Flakeinheitsstände. Bauten in erster Dringlichkeit."4

4. / H.K.A.R. 180 – H.K.B. Thyboroen
"4 - 10,5 cm Kanonen 331 (f), Konstruktionsjahr 1915 (Schneider-Creuzot) in Kastenlafette. Auf Betonsockel aufgestellt. Die Besatzung ist z.Zt. in Baracken untergebracht. Leitstand und Munitionsunterstände z.Zt. behelfsmässig. Festungsmässiger Ausbau des Leitstandes, Munitionsbunkers und Mannschaftsunterkünfte fast beendet. Fertigstellung im Herbst 1943."5

II. / H.K.A.R. 180 in Varde
5. / H.K.A.R. 180 – H.K.B. Söndervig
"4 - 10,5 cm Kanonen 331 (f), Konstruktionsjahr 1915 (Schneider-Creuzot) in Kastenlafette. Auf Betonsockel aufgestellt. Die Besatzung ist z.T. in Baracken untergebracht. Leitstand und Munitionsunterstände z.Zt. behelfsmässig. Festungsmässiger Ausbau des Leitstandes, Munitionsbunkers und Mannschaftsunterkünfte fast beendet. Fertigstellung im Herbst 1943."6

6. / H.K.A.R. 180 – H.K.B. Nymindegab
"4 - 10,5 cm Kanonen 331 (f), Konstruktionsjahr 1915 (Schneider-Creuzot) in Kastenlafette. Auf Betonsockel aufgestellt. Die Besatzung ist zur Zt. in Baracken untergebracht. Leitstand und Munitionsunterstände z.Zt. behelfsmässig. Festungsmässiger Ausbau des Leitstandes, Munitionsbunkers und Mannschaftsunterkünfte fast beendet. Fertigstellung im Herbst 1943."7

7. / H.K.A.R. 180 – H.K.B. Blaavand (auch H.K.B. Blaavandshuk)
"4 - 10,5 cm Kanonen 331 (f), Konstruktionsjahr 1915 (Schneider-Creuzot) in Kastenlafette. Auf Betonsockel aufgestellt. Die Besatzung ist z.Zt. in Baracken untergebracht. Leitstand und Munitionsunterstände z.Zt. behelfsmässig. Festungsmässiger Ausbau des Leitstandes, Munitionsbunkers und Mannschaftsunterkünfte fast beendet. Fertigstellung im Herbst 1943."8
9
8. / H.K.A.R. 180 – H.K.B. Fanö
"4 - 10,5 cm Kanonen 331 (f), Konstruktionsjahr 1915 (Schneider-Creuzot) in Kastenlafette. Auf Betonsockel aufgestellt. Die Besatzung ist z.Zt. in Baracken untergebracht. Leitstand und Munitionsunterstände z.Zt. behelfsmässig. Weiterer festungsmässiger Ausbau des Leitstandes, der Munitionsbunker und Mannschaftsunterkünfte fast beendet. Fertigstellung im Herbst 1943."10

III. / H.K.A.R. 180 in Hjörring
9. / H.K.A.R. 180 in Hirtshals Ost
"4 - 10,5 cm K 331 (frz.) in Kastenlafette mit Sporn. Hersteller Le creusot 1913. 3 - 2,5 cm Flak Hotchkiss (frz.). Aufstellung der Geschütze feldmässig. Unterbringung der Besatzung in Holzbaracken. Ab Ende August 1943 Bunker. Leitstand Betonausführung. Munition lagert in Munibunkern. Im festungsmässigen Ausbau sind geplant: Unterstand für Küche, Aggregat- und Scheinwerfer-Bunker, 1- Munitionsbunker, 2- Flakeinheitsstände. Fertigstellung etwa Frühjahr 1944. Bauten in erster Dringlichkeit."11

10. / H.K.A.R. 180 in Hirtshals West
"4 - 10,5 cm K 331 (frz.) in Kastenlafette mit Sporn. Hersteller Le creusot 1913. Dazu vor einem Jahr 3 - 2,5 cm Hotchkiss. Aufstellung sämtlicher Geschütze feldmässig auf Beton. Unterbringung der Besatzung in Baracken. Ab etwa September 1943 in Bunkern. Behelfsmässiger Leitstand in Holzausführung. Betonierter Leitstand beziehbar Spätsommer 1943. Munition untergebracht in Munibunkern. Im festungsmässigen Ausbau sind geplant: Unterstand für Küche, Verwundeten-Bunker, Aggregat- und Scheinwerfer-Bunker, 1- Munitionsbunker, 2- Flakeinheitsstände. Fertigstellung etwa Frühjahr 1944. Sämtliche Bauten in erster Dringlichkeit."12

Am 19. November 1943 war die Aufstellung eines Heeres-Küstenartillerie-Scheinwerfer-Ausbildungstrupps durch OKH befohlen worden. Zum 12. Dezember meldete das H.K.A.R. 180 dessen Aufstellung.

Der Ausbau dieser zehn H.K.B. lässt deutlich ein Schema erkennen: Sie alle besitzen je vier Geschützschartenstände des Regelbautyps 671 (für die 1. bis 8. / H.K.A.R. 180 war die "Einbetonierung [der Geschütze auf Sockel-Lafette] in Schartenständen 120°" im Januar 1944 beschlossen worden, ebenso die Bewaffnung mit je zwei Landeabwehrgeschützen in Ringständen), je zwei Munitionsunterstände I und einen Munitionsunterstand II (Regelbauten 134 bzw. 607; bei den meisten kamen noch zwei Munitionsunterstände 674 hinzu). Für die Mannschaftsunterbringung gab es in jeder Batterie zwei bis vier Doppelgruppenunterstände 622, bei manchen noch solche vom Typ 502. Bis auf die H.K.B. Fanö, 8. / H.K.A.R. 180 besaßen alle für die Geschützbedienungen zwei bis sieben Gruppenunterstände 501. Für Batterieführung und Beobachtung standen meist je ein Regelbau 120 und 636 zur Verfügung; die Feldküche konnte in einem Regelbau 645 untergestellt werden. Die Batterien besaßen außerdem mindestens einen, meist zwei Unterstände mit aufgesetztem Geschützstand für leichte Flak (L 409 A) und meist einen Stand für Scheinwerfer G 200 K oder G 150 K mit Unterstellräumen f. Scheinwerfer und Maschinensatz (V 277).
Das Vorkommen von frühen und späteren Regelbautypen liegt sicher darin begründet, dass im ersten Baustadium die Mannschaftsbunker, die Munitionsunterstände und die Artilleriebeobachtungsstände gebaut wurden, während die Geschütze zunächst in offenen Bettungen standen. Erst in der Folgezeit verstärkte man die Batteriestellungen durch weitere Anlagen; die Geschützschartenstände werden erst nach dem 'Verschartungsbefehl' Hitlers errichtet worden sein.
Bei der Bewaffnung der Batterien ist ebenfalls ein Schema erkennbar: Neben der gleichmäßigen Hauptbewaffnung verfügten die Batterien über zwei Geschütze zur landwärtigen Selbstverteidigung, zwei 5 cm Kampfwagenkanonen auf Sockellafetten zur Panzer- und Sturmabwehr, zwei bis drei leichte Flak sowie drei R.Pz.B. 54 'Panzerschreck'. Bei den Infanteriewaffen gab es naturgemäß geringe zahlenmäßige Abweichungen; vielfach wurden dänische, belgische und russische Beutewaffen verwendet. Zum Einsatz kamen in der Regel vier leichte und drei mittlere Granatwerfer und drei leichte und zwei schwere Maschinengewehre. Jede Batterie besaß außerdem je einen 60 cm- und zwei 150 cm Scheinwerfer.
Die zwei Batterien 11. / H.K.A.R. 180 Börsmoose und 12. / H.K.A.R. 180 Fanö wurden der II. / H.K.A.R. 180 noch im Dezember des Jahres 1943 unterstellt, sie besaßen ebenfalls je 4 10,5 cm K 331 (f). Sie erhielten von der 416. Infanteriedivision 9 Lkw. zugewiesen. Anders als bei ihren zehn Schwesterbatterien kam es hier nicht zu einem extensiven ständigen Ausbau. Ebenso waren von den später hinzugetretenen neun Batterien nur die H.K.B. 13 und 19 / 180 mit einfachen Schartenständen des Typs 669 ausgestattet, die meisten übrigen Bauten waren feldmäßiger oder verstärkt feldmäßiger Art. Am 21. Januar 1944 meldete das H.K.A.R. 180 die Batterien 13. / 180, 15. / 180, 16. / 180 und 19. / 180 einsatzbereit, zwei Tage später die 17. / H.K.A.R. 180 und 18. / H.K.A.R. 180. Die Geschütze standen zunächst in feldmäßigen Feuerstellungen.
Am 1. Dezember 1944 unterstand das H.K.A.R. 180 dem Artillerie-Kommandeur 190 beim Wehrmacht-Befehlshaber Dänemark in Silkeborg-Bad (General der Infanterie Hermann von Hanneken), in seetaktischen Dingen jedoch weiterhin der Kriegsmarine, jetzt dem Admiral Skagerrak. Das Regiment bestand nun aus 21 Batterien, die wie folgt eingesetzt und ausgestattet waren:

Stab / H.K.A.R. 180 Aarhus [Bewaffnung: 1 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 le.MG 34]

Scheinwerfer- Ers.- u. Ausb.-Bttr. 180 Stauning
Im Sommer 1944 aus dem Heeres-Küstenartillerie-Scheinwerfer-Ausbildungstrupp gebildet; 5 150 cm Sw., 6 60 cm Sw., 2 le.MG 34.

I. / H.K.A.R. 180 (mit 1., 2., 3., 4., 5., 17., 18. u. 19. Bttr.) in Vemb [Bewaffnung: 1 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 le.MG 34]

II. / H.K.A.R. 180 (mit 6., 7., 8., 11., 12., 13., 14., 15. u. 16. Bttr.) in Vrögum [Bewaffnung: 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 1 le.MG 34, 2 le.MG 42]

III. / H.K.A.R. 180 (mit 9., 10., 20. u. 21. Bttr.) in Hjörring [Bewaffnung: 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 le.MG 34]

H.K.B. 1. / 180 'Vigsö' (H.K.B. 539) [mit heute noch erhaltener Scheinstellung; ständige Heeresbauten: 1 120, 2 134, 6 501 (die sechs Regelbauten 501 besaßen die Eigen- bzw. Tarnnamen Lüneburg, Kiel, Flensburg, Rensburg, Neumünster und Plestin), 1 607, 3 622, 1 636 a, 1 645, 4 671, 2 681; fm./vf. Bauten: 16 RS 201, 4 RS 207, 1 Unterstand für Ladeaggregat, 1 Siegfried-Wellblech-Unterstand u.a.m.; andere ständige Bauten: 2 L 409 A, 1 V 277 / Bewaffnung: 4 10,5 cm K 331 (f), 2 12 cm le.FH 373 (h), 3 2,5 cm Flak Hotchkiss (f), 2 5 cm Kwk., 4 le.Grw., 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG, 3 le.MG 127 (b), 2 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 2. / 180 'Klitmöller' (H.K.B. 534 mit Küstenwache Klitmöller) [ständige Heeresbauten: 1 120, 2 134, 7 501, 1 607, 3 622, 1 636, 1 645, 4 671, 2 674, 1 681; fm./vf. Bauten: 9 RS 201, 4 RS 207, 2 RS 221, 2 Siegfried-Wellblech-Unterstände, 1 Unterstand für Ladeaggregat u.a.m.; andere ständige Bauten: 1 L 409 A, 1 V 277 / Bewaffnung: 6 10,5 cm K 331 (f), die 2 12 cm le.FH 373 (h) wurden durch 10,5 cm K 331 (f) ersetzt, 3 2,5 cm Flak Hotchkiss (f), 2 5 cm Kwk. L/42, 1 8,8 cm Pak 43, 4 le. 5 cm Grw. 36, 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 1 s.MG 34, 3 le.MG 42, 3 le.MG 127 (b), 2 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 3. / 180 'Lyngby' (H.K.B. 522) [ständige Heeresbauten: 2 134, 4 501, 1 607, 1 621, 4 622, 1 636 (seit Spätsommer 1943), 1 645, 4 671; fm./vf. Bauten: 7 RS 201, 4 RS 207, 2 RS 221, 1 Maschinenstand, 1 Siegfried-Wellblech-Unterstand, 1 Stand für Ladeaggregat u.a.m.; andere ständige Bauten: 2 L 409 A, 1 V 277 / Bewaffnung: 6 10,5 cm K 331 (f), 3 2,5 cm Flak Hotchkiss (f), 2 5 cm Kwk., 4 le.Grw., 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG 42, 3 le.MG 127 (b), 2 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 4. / 180 'Tyborön' [ständige Heeresbauten: 1 120, 2 134, 4 501, 2 607, 2 (3?) 622, 1 631, 3 635, 1 636 (?), 4 671, 1 666; fm./vf. Bauten: 2 RS 201, 1 RS 221, 1 Unterstand für Ladeaggregat u.a.m.; andere ständige Bauten: 1 (2?) L 409 A, 1 L 411, 1 V 277 / Bewaffnung: 4 10,5 cm K 331 (f), hergestellt von Schneider / Le Creuzot 1915, 2 12 cm le.FH 373 (h), 3 2,5 cm Flak Hotchkiss (f), 2 5 cm Kwk., 4 (?) le.Grw., 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG 42, 3 le.MG 127 (b), 3 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 5. / 180 'Söndervig' (H.K.B. 535) [unmittelbar südlich schließt der Stp. Ringelnatter an (mit 2 L 409 A, 1 L 410 A, 1 L 413, 1 L 487, 2 V 229, 4 622, 14 RS 201); ständige Heeresbauten: 1 120, 2 134 (2401 M 1, 2401 M 2), 4 501 (2401 a, 2401 b, 2401 c, 2401 d), 1 607 (2401 M 3), 3 622 (2401 Ber 3), 1 628, 1 635, 1 636 (2401 L), 1 638, 1 645, 4 670 (671?), 5 (1?) 674; fm./vf. Bauten: 5 RS 201, 3 RS 207, 2 Siegfried-Wellblech-Unterstände, 2 Heinrich-Wellblech-Unterstand, u.a.m.; andere ständige Bauten: 2 L 409 A, 1 V 277 / Bewaffnung: 6 10,5 cm K 331 (f), hergestellt von Schneider / Le Creuzot 1915, 3 2,5 cm Flak Hotchkiss (f), 2 5 cm Kwk., 4 le.Grw., 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG 42, 3 le.MG 127 (b), 2 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 6. / 180 'Nymindegab' (mit Versuchsständen der Heeres-Versuchsstelle Esbjerg: Drehsockel mit Panzerhaube 'Gogarten-Stand' für 15,5 cm K 416 (f), 90° Geschützschartenstand 'Guernsey-Stand' für 10,5 cm K 331 (f), 120° Geschützschartenstand für 15,5 cm s.FH 414 (f) in m.SKL VI Regelbau 650/671, Regelbau 611 für 10,5 cm K 331 (f), Schwenkwerk mit 7,5 cm FK 234 (b) für Regelbau 612, Regelbau 678/679 mit 14,5 cm K 403 (f) in s.SKL VI) [ständige Heeresbauten: 1 120, 2 134, 3 501, 1 502, 1 607, 1 621, 2 622, 1 635, 1 636, 1 645, 4 671, 2 674; fm./vf. Bauten: 4 Geschützbettungen, 2 Siegfried-Wellblech-Unterstände, 1 Unterstand für Ladeaggregat, 2 RS 221, 2 RS 207, 4 RS 201, u.a.m.; andere ständige Bauten: 2 L 409 A, 1 V 174, 1 V 277 / Bewaffnung: 4 10,5 cm K 331 (f), hergestellt von Schneider / Le Creuzot 1915, 1 15,5 cm K 416 (f) in Gogarten-Kuppel, 1 12,2 cm K (r), 3 2,5 cm Flak Hotchkiss (f), 2 5 cm Kwk. L/42, 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 4 5 cm Grw. 36, 3 8,14 cm Grw. 275 (d), 1 s.MG 34, 1 s MG 42, 3 le.MG 42, 3 le.MG 127 (b)]

H.K.B. 7. / 180 'Blaavandshuk' (H.K.B. 538; mit FluWa 19, Flak-Stellung Küste, Fernstsuchanlage und Versuchsständen der Heeres-Versuchsstelle Esbjerg: 2 Geschützschartenstände als Sonderkonstruktionen, Ringstand für m.SKL IV (RS 271) mit 15,5 s:FH 414 (f), Ringstand für 10,5 cm K 331 (f) in Kastenlafette auf Drehbettung (RS 273), Ringstand für 10,5 cm K 331 (f) in Spreizlafette auf Drehbettung (RS 272), Ringstand für 15,2 cm KH 433 (r) (RS 275)) [ständige Heeresbauten: 1 120, 2 134, 2 501, 2 502, 1 607, 3 (2?) 621, 5 (4?) 622, 2 633, 1 636, 1 645, 1 661, 2 667, 4 671, 4 674; fm./vf. Bauten: 12 RS 201, 2 RS 207 u.a.m.; andere ständige Bauten: 2 L 409 A, 1 L 410, 2 L 411, 1 L 413, 1 L 485, 1 M 270, 1 V 174, 1 V 277 / Bewaffnung: 4 10,5 cm K 331 (f), hergestellt von Schneider / Le Creuzot 1915, 2 12 cm le.FH 373 (h), 3 3,7 cm Flak, 1 8,8 cm Pak, 2 5 cm Kwk. L/42, 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 3 8,14 Grw. 275 (d), 4 5 cm Grw., 2 5 cm Maschinengranatwerfer M 19, 2 s.MG 08, 1 s.MG 34, 3 le.MG 42, 3 le.MG 127 (b)]

H.K.B. 8. / 180 'Fanö' (beantragte am 18. Juli 1944 die Anerkennung des Abschusses zweier US-Flugzeuge) [ständige Heeresbauten: 2 134, 2 502, 1 607, 2 621 (1?), 3 622, 1 636, 1 645, 1 661, 4 671, 1 674 (2?); fm./vf. Bauten: 5 RS 201, 4 Siegfried-Wellblech-Unterstände u.a.m.; andere ständige Bauten: 1 L 409 A / Bewaffnung: 6 10,5 cm K 331 (f), hergestellt von Schneider / Le Creuzot 1915, 3 3,7 cm Flak, 2 5 cm Kwk., 4 le.Grw., 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 1 s.MG 34, 1 s.MG 42, 4 le.MG 42, 3 le.MG 127 (b), 2 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 9. / 180 'Hirtshals Ost' (Art.-Stp. Nord) [ständige Heeresbauten: 2 134, 3 (5?) 501, 1 607, 3 (4?) 622, 1 636 a, 1 645 (?), 1 661 (?), 4 671; fm./vf. Bauten: 1 RS 201; andere ständige Bauten: 1 (2?) L 409 A, 1 V 277 / Bewaffnung: 4 10,5 cm K 331 (f), hergestellt von Schneider / Le Creusot 1913, 2 12 cm le.FH 373 (h), 3 2,5 cm Flak Hotchkiss (f), 3 5 cm Kwk., 4 le.Grw., 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG 42, 3 le.MG 127 (b), 2 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 10. / 180 'Hirtshals West' (H.K.B. 524, Art.-Stp. Süd) [ständige Heeresbauten: 1 120, 2 134, 3 (4?) 501, 2 502 (501 und 502 mit nachträglich angebauten Ringständen; der nördliche Regelbau 502 gehörte zum Gef.St. des Hafenkapitäns Hirtshals), 1 607, 1 621, 4 622, 1 636 (seit Spätsommer 1943), 1 645 (?), 1 661, 1 668 (?), 4 671, 2 674, 1 676; fm./vf. Bauten: 10 RS 201, 3 RS 207, 1 RS 221, 8 Siegfried-Wellblech-Unterstände u.a.m.; andere ständige Bauten: 2 L 409 A, 1 V 174, 1 V 277 / Bewaffnung: 4 10,5 cm K 331 (f), hergestellt von Schneider / Le Creusot 1913, 1 7,62 cm Pak 39 (r), 1 8,8 cm Pak 43, 2 (3?) 2,5 cm Flak Hotchkiss (f), 3 5 cm Kwk., 1 4,7 cm Pak K 36 (t), 4 (?) le.Grw., 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG 42, 3 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.] - Oberleutnant Paar, stellvertretender Batteriechef, entwickelte hier die 'Paar'-Lafette für 5 cm Kwk., da diese zunächst ohne SKL geliefert wurden

H.K.B. 11. / 180 'Börsmoose' [Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 3,7 cm Flak, 2 5 cm Kwk., 3 8,14 Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 1 s.MG 34, 1 s.MG 42, 3 le.MG 34, 2 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 12. / 180 'Fanö' (seit 22. Februar 1944 Fanö Süd) [ständige Heeresbauten: 5 668; fm./vf. Bauten: Geschütze in offenen Bettungen / Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 12 cm le.FH 373 (h), 3 3,7 cm Flak, 2 5 cm Kwk., 3 8,14 Grw. 275 (d), 4 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 1 s.MG 34, 1 s.MG 42, 3 le.MG 42, 1 le.MG 34, 2 150 cm Sw., 1 60 cm Sw.]

H.K.B. 13. / 180 'Vester Vedsted' (Ribe) [ständige Heeresbauten: 4 669; fm./vf. Bauten: 3 RS 201 u.a.m. / Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 15,2 cm sFH (r) (?), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 3,7 cm Flak, 2 5 cm Kwk., 3 8,2 cm Grw. 274 (r), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 7 Abw.Flw. 42, 1 s.MG 42, 3 le.MG 42, 3 150 cm Sw.]

H.K.B. 14. / 180 'Blaavands Kro' [fm./vf. Bauten: 1 RS 201, Unterstände, Geschützbettungen, 1 Leitstand, gemauerte Munitionsnischen / Bewaffnung: 4 15 cm K 39 (am 19. Januar 1944 beim H.K.A.R. 180 eingetroffen), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 3,7 cm Flak, 2 5 cm Kwk., 3 8,2 cm Grw. 274 (r), 2 s.MG 42, 3 le.MG 42, 1 60 cm Sw., 2 150 cm Sw.]

H.K.B. 15. / 180 'Vrögum Plantage' (Oksby / Oksböl?) [Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 5 cm Kwk, 5 m.Grw., 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 42, 3 le.MG 42, 1 60 cm Sw., 2 150 cm Sw.]

H.K.B. 16. / 180 'Filsö' (Henne / Henne Strand?) [Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 2 cm Flak 38, ? 5 cm Kwk., ? m.Grw., 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 42, 2 le.MG 42, 1 60 cm Sw., 2 150 cm Sw.]

H.K.B. 17. / 180 'Stauning' (Ostküste Ringköbing Fjord?) [ständige Heeresbauten: 2 621, 1 686; fm./vf. Bauten: 1 Leitstand, 1 FH III u.a.m. / Bewaffnung: 4 19,4 cm K 485 (f) (am 26. Januar 1944 waren Geschütze 12,2 cm (r) gemeldet), 2 12 cm le.FH 373 (h), 2 2 cm Flak 38, 2 5 cm Kwk., 6 8,2 cm Grw. 274 (r), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG 34, 1 60 cm Sw., 3 150 cm Sw.]

H.K.B. 18. / 180 'Skalstrup' (Ostküste Nissumfjord?) [Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 2 cm Flak 38, 2 5 cm Kwk., 6 8,2 cm Grw. 274 (r), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 1 s.MG 34, 1 s.MG 42, 3 le.MG 42, 1 60 cm Sw., 2 150 cm Sw.]

H.K.B. 19. / 180 'Törring' (Underbjerg? / nw. Lemvig (Limfjord)?) [ständige Heeresbauten: 4 669; fm./vf. Bauten: 1 offene Bettung / Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 2 cm Flak 38, 2 5 cm Kwk., 6 8,2 cm Grw. 274 (r), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 3 s.MG 42, 3 le.MG 42, 1 60 cm Sw., 2 150 cm Sw.]

H.K.B. 20. / 180 'Bulbjerg' [ständige Heeresbauten: 1 607, 2 622; fm./vf. Bauten: 4 RS 201, 3 RS 207, 1 Fundamentsockel für Fu.M.G. 65 Würzburg-Riese u.a.m.; andere ständige Bauten: 1 S 449 / Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 2 cm Flak 38, 2 5 cm Kwk. 39, 6 8,2 cm Grw. 274 (r) 3 8,14 cm Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG 42, 1 60 cm Sw., 1 150 cm Sw.]

H.K.B. 21. / 180 'Slette Strand' [ständige Heeresbauten: 1 607, 1 613, 1 622, 1 636 a; fm./vf. Bauten: 2 RS 201, 1 RS 207, 1 Pak-Garage / Bewaffnung: 4 12,2 cm K 390 (r), 2 7,62 cm Pak 39 (r), 2 2 cm Flak 38, 2 5 cm Kwk. 39, 8 8,2 cm Grw. 274 (r) 3 8,14 cm Grw. 275 (d), 3 8,8 cm R.Pz.B. 54 'Panzerschreck', 2 s.MG 34, 3 le.MG, 1 60 cm Sw., 1 150 cm Sw. (2?)]

Am 16. Februar 1944 erging Befehl, die Aufstellung des IV. Abteilungsstabes mit Mitteln des H.K.A.R. 180 vorbereiten zu lassen. Der Aufstellungsbefehl erging am 08. März 1944 mit der Maßgabe, die Führung der Batterien 8. / 180, 12. / 180 und 13. / 180 auf Fanö zu übernehmen. Mitte 1944 scheint der Stab IV. / 180 bereits im Einsatz gewesen zu sein, wie aus einem Eintrag im KTB des WB Dänemark hervorgeht. Bereits im Oktober 1944 erhielt der Satb IV. / 180 eine neue Aufgabe, die ihn von Fanö wegführte: Er sollte nun unter der Feldkommandantur 1044 in Hadersleben neue Feuer- und Beobachtungsstellen vermessen und auspflocken sowie bei deren Ausbau helfen.
Nachdem am 18. Dezember die Etatisierung der IV. / 180 mit einer Stabsbatterie (und weiterer fünf H.K.B.) beantragt wurde, erging am 07. März 1945 endgültig der Befehl zur Aufstellung zum 20. März 1945; außerdem wurde die Zuführung der H.K.B. 22. / 180 aus dem Wehrkeis X am 07. März 1945 befohlen.
Ab April 1945 begann eine rasante Entwicklung: Während einerseits das H.K.A.R. 180 immer mehr Personal für neu aufzustellende Verbände abstellen musste, die an den bröckelnden Fronten zum Einsatz gebracht werden sollten, wurden andererseits immer neue Abteilungsstäbe und Batterien aufgestellt. Diese Maßnahmen sollten der artilleristischen Verstärkung der Kriemhildstellung dienen, die Dänemark gegen den zu erwartenden Ansturm der alliierten Invasoren aus Norddeutschland schützen sollte.
Noch am 11. April 1945 wurde die Aufstellung eines V. Abteilungsstabes mit Stabsbatterie befohlen. Diese V. Abteilung sollte die ebenfalls neu aufzustellenden H.K.B. 23. / 180, 24. / 180 und 5. / 180 führen, sie wurde zum Teil aus einem 'Baustab IV', zum Teil aus "Zusatzgeschützen" aufgestellt. Möglicherweise handelte es sich bei diesen 'Zusatzgeschützen' um die Landeabwehrgeschütze der noch im Küstenschutz stehenden Batterien des H.K.A.R. 180. Bereits am 15. April 1945 wurde die Verlegung der V. / 180 und VI. / 180 in die Kriemhildstellung befohlen. Eine neue VII. / 180 sollte in dieser Stellung die Rolle einer Korps-Artillerie-Abteilung mit drei Batterien unter dem unmittelbaren Befehl des Generalkommandos Südjütland übernehmen. Der Befehl hierzu erging am 23. April 1945, ebenso zur Aufstellung einer 28. / 180.

IV. / H.K.A.R. 180 (Fanö)
8. / H.K.A.R. 180 Fanö
12. / H.K.A.R. 180 Fanö Süd (H.K.B. Mosdalsbjerg?)
13. / H.K.A.R. 180 Vester Vedsted
22. / H.K.A.R.180 (ab 12. Februar 1945; ehemalige H.K.B. 968 aus dem Wehrkeis X) [Bewaffnung: 4 15,2 cm K.H. 433 (r)]

V. / H.K.A.R. 180 Röding (in der Kriemhildstellung der 166. Reserve-Infanteriedivision unterstellt)
3. / 762
23. / H.K.A.R. 180 [Bewaffnung: 4 7,62 cm FK 39 (r)]
24. / H.K.A.R. 180 [Bewaffnung: 4 7,62 cm FK 39 (r)]
25. / H.K.A.R. 180 [Bewaffnung: 4 7,62 cm FK 39 (r)]

VI. / 180 (in der Kriemhildstellung der 233. Reserve-Panzerdivision unterstellt)
1 Bttr. 12,2 cm K
1 Bttr. 15 cm KH

VII. / 180 Röding
16. / H.K.A.R. 180
19. / H.K.A.R. 180 (von VI. / 180)
28. / H.K.A.R. 180

basiert auf
- Geschützaufstellung des Heeres-Küstenartillerie-Regiments 180 mit dem Stichtag vom 10.7.43 (BAMA RM 45 III/352)
- Kriegsgliederung aller in Dänemark eingesetzten Wehrmachtteile mit Stand vom 1. 12. 1944
- Deutsches Atlantikwall-Archiv (atlantikwall.info)
- Deutsches Atlantikwall-Archiv (Hg.): Die Stützpunktgruppen Blåvand und Nymindegab. 5. korr. u. erw. Aufl. Köln: Harry Lippmann 1996 (Sonderheft 14 der DAWA-Nachrichten)
- atlantikwall.mynetcologne.de
- hanstholmregistreringen.dk
- Museumscenter Hanstholm
- Jens Andersen: Das Versuchsgelände des Oberkommandos des Heeres in Nymindegab / Dänemark. In: Interessengemeinschaft für Befestigungsanlagen beider Weltkriege (Hg.): IBA Informationen Nr. 36. Ort/Verlag/Jahr S. 4-12
- Kriegstagebuch der Abt. Ia des Befehlshabers der deutschen Truppen in Dänemark von November 1943 bis Mai 1945

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 207

Aufgestellt am 4. Mai 1942 bei der Heeresgruppe Nord aus dem Stab des Artillerie-Regiments 207. 1943 nach Belgien verlegt.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 437

Aufgestellt am 3. Februar 1942 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde in Narvik eingesetzt und am 10. Januar 1943 zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 973 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 438

Aufgestellt am 3. Februar 1942 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde in Nord-Norwegen eingesetzt. Im Mai 1942 lag der Stab in Drontheim. Am 10. Januar 1943 wurde der Stab zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 975 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 439

Aufgestellt am 3. Februar 1942 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde in Nord-Norwegen eingesetzt und am 10. Januar 1943 zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 979 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 449

Aufgestellt am 1. April 1942 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde in Nord-Norwegen eingesetzt und lag im Juni 1942 in Hammerfest. Hier unterstand er dem Kommandanten der Seeverteidigung von Hammerfest und bildete den "Artillerie-Kommandeur Hammerfest". Er führte dabei die folgenden Einheiten:
Artilleriegruppe Alta (besetzt durch H.K.A.A. 484)
    Batterien der M.A.A. 514:
        Batterie Alta (3 x 13-cm (r))
    Batterien des Heeres:
        H.K.B. 880 Öksfjord (4 x 15,5-cm (f))
        H.K.B. 553 Loppen (4 x 15,5-cm (f))
        H.K.B. Zug 484 (2 x 7,5-cm (n))
        H.K.B. Gammelvaer (15,5-cm)
        H.K.B. Hasvik (15,5-cm)
Artilleriegruppe Nordkap (besetzt durch M.A.A. 514)
    Batterien der M.A.A. 514:
        Batterie Hammerfst (3 x 13-cm (e))
        Batterie Nordkap (4 x 17-cm (d))
    Batterien des Heeres:
        H.K.B. 594 Kvalsund (4 x 15-cm (p))
        H.K.B. 549 Skippernes (4 x 10,5-cm (p))
        H.K.B. 550 Melköen (4 x 10,5-cm (p))
        H.K.B. 897 Honningsvaag (4 x 10,5-cm (f))
Artilleriegruppe Porsanger (besetzt durch H.K.A.A. 479)
    Batterien der M.A.A. 514:
        Batterie Porsanger (3 x 13-cm (r))
    Batterien des Heeres:
        H.K.B. 930 Kistrand (4 x 10,5-cm (n))
        H.K.B. 873 Börselvnes (4 x 15,5-cm (p))
        H.K.B. 868 Bratholmen (4 x 15,5-cm (p))
        H.K.B. 560 Rypöen (4 x 10,5-cm (p))
        H.K.B. Svaerhotklubben
   

Am 10. Januar 1943 wurde er zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 971 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 527

Aufgestellt am 15. März 1941 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde am Kanal eingesetzt und am 9. Dezember 1943 zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1252 umbenannt.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 619

Aufgestellt am 9. Februar 1942 nur mit seinem Stab durch die Umbenennung des Artillerie-Regimentsstab z.b.V. 619 auf Kreta. Der Stab wurde am 15. April 1942 zum Stab des Artillerie-Regiments 619 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 20 in Itzehoe.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 643

Aufgestellt am 1. September 1942 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde in Nord-Norwegen an der Kanalküste eingesetzt und am 1. August 1943 zum Stab des Artillerie-Regiment 652 umbenannt.

Erneut aufgestellt am 1. August 1943, wieder nur mit dem Regimentsstab und im Dezember 1943 in den Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 1245 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 644

Aufgestellt am 1. September 1942 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde in der Normandie eingesetzt und im Dezember 1943 zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1261 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 645

Aufgestellt am 1. September 1942 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde in der Normandie eingesetzt und im Dezember 1943 zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1262 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48.

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 647

Aufgestellt am 1. September 1942 nur mit seinem Stab ohne eigene Artillerie. Der Stab wurde an der französischen Atlantik-Küste eingesetzt und im Dezember 1943 zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1287 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 649

Aufgestellt im Dezember 1943, nur mit einem Regimentsstab. Am 25. August 1944 dann auf ein komplettes Regiment mit zwei Abteilungen und zehn Batterien erweitert. Das Regiment war in Bosnien stationiert und wurde im Dezember 1944 aufgelöst.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 697

Aufgestellt am 20. Februar 1942, nur mit einem Regimentsstab durch die Umbenennung des Artillerie-Regimentsstab z.b.V. 697. Der Stab wurde in Griechenland eingesetzt und am 9. Mai 1944 zum Stab des Artillerie-Regiments 619 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 215 in Heilbronn.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 752

Aufgestellt am 9. Juni 1942 nur mit seinem Regimentsstab für die Insel Kreta. 1945 in den Stab des Artillerie-Regiments Kreta umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 100 in Rügenwalde.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 824

Aufgestellt am 25. April 1941 nur mit seinem Stab als Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 824 für den Einsatz in Norwegen. Im Mai 1942 lag der Stab in Bergen. Am 10. Januar 1943 in den Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 911 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 156 in Dresden, ab September 1942 die Artillerie-Ersatz-Abteilung 24 in Altenburg.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 825

Aufgestellt am 25. April 1941 nur mit seinem Stab als Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 825 für den Einsatz in Norwegen. Im März 1942 lag der Stab in Saetermoen. Am 10. Januar 1943 in den Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 972 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 15653 in Amberg, ab Dezember 1942 die Artillerie-Ersatz-Abteilung 231 in Nürnberg.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 836

Aufgestellt am 5. Mai 1941 nur mit seinem Stab als Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 836 für den Einsatz in Norwegen. Am 10. Januar 1943 in den Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 978 umbenannt.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 837

Aufgestellt am 25. April 1941 nur mit seinem Stab als Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 8367 für den Einsatz in Nord-Norwegen. Der Stab lag im März 1942 in Skoganvarre, im April 1942 in Kirkenes.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48 in Güstrow.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 839

Aufgestellt am 25. April 1941 nur mit seinem Stab als Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 839 für den Einsatz in Norwegen. Im März 1942 lag der Stab in Mo, im Mai 1942 in Sandnessjöen. Am 13. Januar 1943 in den Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 974 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48 in Güstrow.

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 840

Aufgestellt am 27. April 1941 nur mit seinem Stab als Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 840 für den Einsatz in Norwegen. Am 19. Dezember 1943 in den Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 980 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 69 in Mannheim.

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 853

Aufgestellt am 25. April 1941 in Berlin, nur mit seinem Stab als Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 853 für den Einsatz in Norwegen. Am 13. Januar 1943 in den Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 976 umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 231 in Nürnberg.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 919

Aufgestellt am 1. Juli 1943 in Saloniki nur mit seinem Regimentsstab durch den Höheren Artillerie-Kommandeur 314.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48 in Güstrow.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 920

Aufgestellt am 2. Januar 1943 nach der Besetzung Südfrankreichs mit zuerst drei, dann vier Abteilungen mit zusammen 20 Batterien. Im September 1943 wurde das Personal durch italienische Soldaten mit deutschem Rahmen-Personal ausgetauscht. Am 19. Dezember 1943 wurde das Regiment aufgelöst, die Reste kamen zu den Heeres-Artillerie-Regimentern 1290 und 1291.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 58 in Itzehoe.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 927

Aufgestellt am 13. November 1943 nach dem Abfall Italiens für den Einsatz an der Adria-Küste. Das Regiment bestand aus drei Abteilungen mit zehn Batterien. Die Abteilungen wurden im Juni 1944 in die Heeres-Küsten-Artillerie-Abteilungen 1115, 1116 und 1117 umbenannt, der Stab wurde Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 927.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 932

Aufgestellt am 13. November 1943 in Grafenwöhr, nur mit seinem Regimentsstab für den Einsatz in Italien. Am 14. Februar 1944 kamen die Stäbe der I. und II. Abteilung hinzu, die aber an 18. Mai in Heeres-Küsten-Artillerie-Abteilungen 1104 und 1105 umbenannt wurden.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 231 in Nürnberg.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 933

Aufgestellt am 13. November 1943 in Grafenwöhr, nur mit seinem Regimentsstab für den Einsatz in Italien.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 231 in Nürnberg.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 938

Aufgestellt am 13. April 1942 als Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments-Stab z.b.V. 938 für den Einsatz auf der Krim.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 256 in Neustadt / Weinstraße

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 940

Aufgestellt am 1. Mai 1942 nur mit dem Regimentsstab für den Einsatz bei der 15. Armee an der Kanalküste. Der Stab wurde am 12. Dezember 1942 zum Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 1240.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 309 in Fritzlar.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 944

Aufgestellt am 13. November 1943 in Grafenwöhr, nur mit einem Regimentsstab. Am 14. September 1944 auf ein komplettes Regiment mit vier Abteilungen und 23 Batterien verstärkt. Das Regiment wurde an der dalmatinischen Küste eingesetzt und 1945 aufgelöst.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 39 in Küstrin.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 945

Aufgestellt am 13. November 1943 in Grafenwöhr, nur mit einem Regimentsstab. Am 28. August 1944 auf ein komplettes Regiment mit drei Abteilungen und 15 Batterien verstärkt. Das Regiment wurde an der dalmatinischen Küste eingesetzt und 1945 aufgelöst.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 971

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Nord-Norwegen mit drei Abteilungen und 39 Batterien.
Die 1. Batterie lag in Svaerholtklubben im äußersten Nordosten Norwegens und war mit sechs Geschützen 14,5-cm Kanonen K 405 (f) ausgestattet. Die Stellung wurde im Mai 1941 eingerichtet und im November 1944 evakuiert.
Die 2. Batterie lag in Skjelfjord und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 3. Batterie lag in Stamsund bei Vestvaagöy und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 4. Batterie lag in Seljevik bei Vartö und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen (f) ausgestattet.
Die 5. Batterie lag in Börselvnes und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen 414 (f) ausgestattet.
Die 6. Batterie lag in Kistrand bei Hammerfest und war mit vier Geschützen 15,5-cm ausgestattet.
Die 7. Batterie lag in Billefjord bei Kistrand (Hammerfest) und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 8. Batterie lag in Nordmannset bei Honningsvaag und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet. Die Stellung wurde im September 1941 eingerichtet und im November 1944 evakuiert.
Die 16. Batterie lag in Strönstad bei Hadsel und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 425 (f) ausgestattet.
Die 17. Batterie lag in Kvalsund und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen 414 (f) ausgestattet.
Die 18. Batterie lag in Hansneset bei Tromsö und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 19. Batterie lag in Skippernes bei Hammerfest und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 31. Batterie lag in Rottenvik bei Vartö und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 418 (f) ausgestattet.
Die 32. Batterie lag in Jusholmen und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 418 (f) ausgestattet.
Die 33. Batterie lag in Kaagsund bei Nordreisa und war mit sechs Geschützen 14,5-cm Kanonen K 405 (f) ausgestattet.
Die 34. Batterie lag in Hasvik bei Öksfjord und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 425 (f) ausgestattet.
Die 35. Batterie lag in Vandsund bei Ullesfjord und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (f) ausgestattet.
Die 36. Batterie lag in Ramberg und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen 414 (f) ausgestattet.
Die 37. Batterie lag in Ersfjord bei Balsfjord und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 414 (f) ausgestattet.
Die 38. Batterie lag in Rakkenes bei Alta und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen 414 (f) ausgestattet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 12 in Schwerin.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 972

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Nord-Norwegen mit zwei Abteilungen und 24 Batterien.
Die 1. Batterie lag in Lyngen bei Vartö und war mit sechs Geschützen 14,5-cm Kanonen K 405 (f) ausgestattet.
Die 2. Batterie lag in Skjervöy bei Nordreisa und war mit vier Geschützen 15,5-cm K 418 (f) ausgestattet, ab April 1945 mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f).
Die 4. Batterie lag in Langli bei Vartö und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen ausgestattet.
Die 5. BAtterie lag in Aaröyholmen bei Vartö und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 6. Batterie lag in Russelv bei Ullsfjord und war mit sechs Geschützen 14,5-cm Kanonen K 405 (f) ausgestattet.
Die 7. Batterie lag in Lattervik bei Ullsfjord und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 8. Batterie lag in Vaagsnes bei Tromsö und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen ausgestattet.
Die 16. Batterie lag in Henrikvik bei Balsfjord und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 17. Batterie lag in Tomasjordnes bei Balsfjord und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 18. Batterie lag in Nordberg bei Balsfjord und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 19. Batterie lag in Brensholmen bei Senja und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 20. Batterie lag in Ansnes bei Senja und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 21. Batterie lag in Rödberghamm bei Senja und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 23. Batterie lag in Grunnreise bei Senja und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 414 (f) ausgestattet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 231 in Nürnberg.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 973

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Nord-Norwegen mit fünf Abteilungen und 64 Batterien.
Die 31. Batterie lag in Evenstangen in Navik und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 32. Batterie lag in Tjelneset bei Narvik und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 33. Batterie lag in Öyjordneset bei Narvik und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 34. Batterie lag in Rombakken bei Narvik und war mit sechs Geschützen 15,5-cm schwere Feldhaubitzen 414 (f) ausgestattet.
Die 35. Batterie lag in Saltvikneset bei Narvik und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 36. Batterie lag in Framnes bei Narvik und war mit vier 12-cm Geschützen ausgestattet.
Die 37. Batterie lag in Ramnes bei Narvik und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 46. Batterie lag in Melbu bei Hadsel und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (f) ausgestattet.
Die 47. Batterie lag in Kjäröen bei Svolvär und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 425 (f) ausgestattet.
Die 48. Batterie lag in Kabelvaag bei Svolvär und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 49. Batterie lag in Stokmarksens bei Hadsel und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 61. Batterie lag in Tysnes bei Korsnes und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 62. Batterie lag in Korsnes und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 63. Batterie lag in Sörkil bei Korsnes und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 64. Batterie lag in Innhavet bei Korsnes und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 12 in Schwerin.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 974

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Nord-Norwegen mit drei Abteilungen und 33 Batterien.
Die 1. Batterie lag in Laukvik bei Folda und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 2. Batterie lag in Eidet bei Folda und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 4. Batterie lag in Straumöy-Süd und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 5. Batterie lag in Straumöy-Nord und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 6. Batterie lag in Hernes bei Bodö und war mit sechs Geschützen 15,5-cm K 416 (f) ausgestattet.
Die 7. Batterie lag in Stött bei Bodö und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 335 (h) ausgestattet.
Die 8. Batterie lag in Sörfold bei Folda und war mit vier 8,8-cm Flak 37 und mit sechs 7,5-cm Kanonen K 236 (b) ausgestattet.
Die 10. Batterie lag in Vassdalsvik bei Bodö und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet. Im Oktober 1944 an den Namsenfjord verlegt.
Die 16. Batterie lag in Grönsviken bei Sandnessjöen und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (b) ausgestattet.
Die 17. Batterie lag in Sjona bei Sannessjöen und war mit vier Geschützen 7,5-cm Kanonen 235 (b) ausgestattet.
Die 18. Batterie lag in Purkneset bei Sandnessjöen und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 19. Batterie lag in Nesna bei Sandnessjöen und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 20. Batterie lag in Dönnes bei Sandnessjöen und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (b) ausgestattet.
Die 22. Batterie lag in Lund bei Sandnessjöen und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 31. Batterie lag in Ulvingen bei Brönnöysund und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (b) ausgestattet.
Die 32. Batterie lag in Brönnöysund-Nord und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (b) ausgestattet.
Die 33. Batterie lag in Brönnöysund-Süd und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 12 in Schwerin.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 975

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Mittel-Norwegen mit zwei Abteilungen und 27 Batterien.
Die 1. Batterie lag in Rörvik bei Vikna und war mit vier Geschützen 7,5-cm Kanonen K 326 (b) ausgestattet.
Die 2. Batterie lag in Utvorden-Süd bei Namos und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanone K 416 (f) ausgestattet.
Die 3. Batterie lag in Statland bei Namos und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 4. Batterie lag in Bökken bei Namos und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 5. Batterie lag in Maerranes bei Namos und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f)
Die 6. Batterie lag in Klinga bei Namos und war mit drei 21-cm Mörser 18 ausgestattet.
Die 7. Batterie lag in Utvorden-Nord bei Namos und war mit fünf Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 8. Batterie lag in Hoddöen bei Namos und war mit fünf Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (f) ausgestattet.
Die 16. Batterie lag in Hovde bei Örlandet und war mit fünf Geschützen 10,5-cm Kanonen K 335 (h) ausgestattet.
Die 17. BAtterie lag in Selnes bei Örlandet.
Die 18. Batterie lag in Hoö bei Örlandet und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 19. Batterie lag in Storfosen bei Örlandet und war mit sechs Geschützen 15-cm Kanonen K 403 (j) ausgestattet.
Die 20. Batterie lag in Leksan bei Drontheim und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (f) ausgestattet.
Die 21. Batterie lag in Hevskjöl-Süd bei Drontheim und war mit sechs 21-cm Mörsern aus der Tschechei ausgestattet.
Die 22. Batterie lag in Melland-West bei Drontheim und war mit vier Geschützen 15-cm Kanonen K 16 ausgestattet.
Die 23. Batterie lag in Hevskjöl-Nord bei Drontheim und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 24. Batterie lag in Snilfjord bei Drontheim und war mit vier Geschützen 7,65 Feldkanonen (ö) ausgestattet.
Die 25. Batterie lag in Hemnesfjord bei Drontheim und war mit vier Geschützen 7,65 cm Feldkanonen (ö) ausgestattet.
Die 26. Batterie lag in Vinjefjord bei Drontheim und war mit vier Geschützen 7,65 cm Feldkanonen (ö) ausgestattet.
Die 27. Batterie lag in Melland-Ost bei drontheim und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 48 in Güstrow

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 976

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Mittel-Norwegen mit drei Abteilungen und 34 Batterien.
Die 4. Batterie lag in Nordlandet bei Kristiansund und war mit vier Geschützen 8,8-cm Flak (r) ausgestattet.
Die 5. Batterie lag in Aarsund bei Kristiansund und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 6. Batterie lag in Innlandet bei Kristiansand und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 16. Batterie lag in Vevang bei Möre und war mit vier 8,8-cm Flak (r) und vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 17. Batterie lag in Bud bei Möre und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (f) ausgestattet.
Die 18. Batterie lag in Gossen-Süd bei Möre und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K425 (f) ausgestattet.
Die 19. Batterie lag in Sekken bei Aalesund und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 20. Batterie lag in Eidsbygda bei Aalesund und war mit vier 21-cm Mörsern aus der Tschechei ausgestattet.
Die 21. Batterie lag in Overaasjöen bei Aalesund und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 425 (t) ausgestattet.
Die 22. Batterie lag in Rekdal bei Aalesund und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331(f) ausgestattet.
Die 23. Batterie lag in Helland bei Aalesund und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 24. Batterie lag in Gossen-Mitte bei Möre und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 25. Batterie lag in Jul bei Möre und war mit vier Geschützen 8,8-cm Flak (r) ausgestattet.
Die 30. Batterie lag in Ellingsö bei Aalesund und war mit vier 8,8-cm Flak (r) ausgestattet.
Die 31. Batterie lag in Björnöy bei Aalesund und war mit vier Geschützen 10,5-cm K 331 (f) ausgestattet.
Die 32. Batterie lag in Vigra bei Aalesund und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 ausgestattet.
Die 33. Batterie lag in Hessen bei Aalesund und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 34. Batterie lag in Kvitnes bei Aalesund und war mit vier Geschützen 8,8-cm Flak (r) ausgestattet.
Die 35. Batterie lag in Birkenes bei Stadtlandet und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 36. Batterie lag in Aaram bei Stadtlandet und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 37. Batterie lag in Kobbevik bei Stadtlandet und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 38. Batterie lag in Eltevik bei Stadtlandet und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (f) ausgestattet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 39 in Küstrin.

 

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 977

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Mittel-Norwegen mit fünf Abteilungen und 36 Batterien.
Die 1. Batterie lag in Osmundvaag bei Nordfjord und war mit vier 15,5-cm KAnonen K 416 (f) ausgestattet. Die Batterie kam aber erst im November 1944 in Norwegen an.
Die 31. Batterie lag in Bövaagen bei Hjeltefjord und war mit vier 14,5-cm Kanonen K 405 (f) ausgestattet.
Die 32. Batterie lag in Forsö bei Hjeltefjord und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 432 (b) ausgestattet.
Die 33. Batterie lag in Rossland bei Hjelefjord und war mit vier 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 34. Batterie lag in Gavlen bei Hjeltefjord und war mit vier 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 35. Batterie lag in Hönsnaö bei Hjeltefjord und war mit vier 8,8-cm Flak (r) ausgestattet.
Die 36. Batterie lag in Tellevik bei Hjeltefjord und war mit vier 10,5-cm Kanonen ausgestattet.
Die 37. Batterie lag in Ramsö bei Hjeltefjord und war mit vier 8,8-cm Flak (r) ausgestattet.
Die 38. Batterie lag in Maröy-Nord bei Hjeltefjord und war mit vier 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 46. Batterie lag in Buaröy bei Korfsfjord und war mit vier 8,8-cm Flak-Geschützen ausgestattet. Hinzu kamen im Mai 1941 vier 10,5-cm Kanonen K 332 (f).
Die 47. Batterie lag in Hetlefloten bei Korfsfjord und war mit drei 2-cm Mörsern M 18 ausgestattet.
Die 48. Batterie lag in Rötingi bei Krofsfjord und war mit vier Geschützen 10-cm Kanone K 17/04 ausgestattet.
Die 49. Batterie lag in Reksteren-Nord bei Krofsfjord und war mit fünf Geschützen 10,5-cm K anonen K 332 (f) und zwei 8,8-cm Flak-Geschützen ausgestattet.
Die 50. Batterie lag in Reksteren-Süd bei Krofsfjord und war mit vier Geschützen 10-cm Kanonen K 17/04 ausgestattet. 
Die 61. Batterie lag in Leirvik bei Bömlafjord und war mit vier 8,8-cm Flak-Geschützen ausgestattet. Im Mai wurden die Geschütze gegen vier Geschütze 10,5-cm anonen K 332 (f) ausgetauscht.
Die 62. Batterie lag in Tittelsnes bei Bömlafjord und war mit vier 8,8-cm Flak (r) ausgestattet. Im Mai 1941 kam eine 4,7-cm Pak (f), zwei 2-cm Flak 38 und ein 8,2-cm Granatrwerfer (r) dazu.
Die 63. Batterie lag in Nordheim beu Bömlafjord und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 416 (f) ausgestattet. Dazu kamen zwei 5-cm KwK, eine 2,5-cm Pak (f), zwei 2-cm Flak, einem 8,2-cm Granatwerfer und einem 5-cm Granatwerfer.
Die 64. Batterie lag in Skaaredal bei Haugesund und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet, dazu kamen drei 2-cm Flak 38 und einem 8,2-cm Granatwerfer.
Die 65. Batterie lag in Fiskaa Vann bei Hagesund und war mit vier Geschützen 14,5-cm J 405 (f) ausgestattet.
Die 66 Batterie lag in Vikene bei Hagesund und war mit sechs Geschützen 15,5-cm K 416 (f) ausgestattet.
Die 67. Batterie lag in Ferkingstad bei Karmöy und war mit vier Geschützen 14,5-cm K 405 (f) ausgestattet.
Die 68. Batterie war bei Haugesund eingesetzt und mit vier 7,5-cm Geschütztürmen ausgestattet.

 

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 978

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Süd-Norwegen mit drei Abteilungen und 19 Batterien:
Die 1. Batterie lag in Skudenes bei Karmöy und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Kanone K 416 (f) ausgestattet.
Die 2. Batterie lag in Bokn bei Karmöy und war mit vier Geschützen 10,5-cm K 332 (f) ausgestattet.
Die 3. Batterie lag in Syre bei Karmöy und war mit fünf Geschützen 12,2-cm K 390/2 (r) ausgestattet.
Die 4. Batterie lag in Finnöy bei Stavanger und war mit vier Geschützen 15-cm Kanone K 16 ausgestattet.
Die 5. Batterie lag in Fjölöy bei Stavanger und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 6. Batterie lag in Tau bei Stavanger und war mit vier Geschützen 10-cm Kanone K 17/40 ausgestattet.
Die 7. Batterie lag in Randaberg bei Stavanger und war mit sechs Geschützen 15,5-cm K 416 (f) ausgestattet.
Die 8. Batterie lag in Jederens Rev bei Stavanger und war mit vier Geschützen 10-cm Kanone K 17/04 ausgestattet.
Die 9. Batterie lag in Malletuen bei Stavanger und war mit vier Geschützen 21-cm Kanone K 39/40 ausgestattet.
Die 16. Batterie war in Obrestad Fyr bei Stavanger stationiert und mit vier Geschützen 10-cm Kanon aK 17/04 ausgestattet.
Die 17. Batterie lag in Horr bei Stavanger stationiert und mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen 332 (f) ausgestattet.
Die 18. Batterie lag in Ogna bei Egersund und war mit vier 8,8-cm Flak-Geschützen ausgestattet.
Die 19. Batterie lag in Tengsereid bei Egersund und war mit vier 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 20. Batterie lag in Eigeröy bei Egersund und war mit vier Geschützen 10-cm Kanone K 17/04 ausgestattet.
Die 21. Batterie lag in Hitteröy bei Vanse und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 22. Batterie lag in Varnes bei Vanse und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 23. Batterie lag in Marka bei Vanse und war mit sechs Geschützen 15-cm Kanone K 16 ausgestattet.
Die 24. Batterie lag in Lodshaven bei Vanse und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet. Die Stellung wurde auch als "Batterie Farsund" bezeichnet.
Die 25. Batterie lag in Husvik bei Vanse und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet. Dazu kamen zwei 8,8-cm Flak. Außerdem gehörten zur Batterie zwei weitere 20-cm Flak und zwei 4,7-cm Pak. Die Batterie ist heute als Museum zu besichtigen.

 

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 979

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Süd-Norwegen mit drei Abteilungen und 18 Batterien:
Die 18. Batterie lag in Landevoven bei Mandal und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 331 (f) ausgestattet.Die Stellung wurde auch als "Betterie Signalen" bezeichnet.
Die 19. Batterie lag in Skadberg bei Mandal und war mit vier Geschützen 105,5-cm Kanone K 416 (f) ausgestattet. Die Batterie verlegte im August 1944 zeitweise nach Landehovde.
Die 20. Batterie lag in Moen bei Sögne und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 331 (f) ausgestattet.
Die 21. Batterie lag in Hellesund bei Sögne und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 331 (f) ausgestattet.
Die 31. Batterie lag in Justöen bei Lillesand und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 332 (f) ausgestattet.
Die 32. Batterie lag in Lillesand und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 331 (f) ausgestattet. Die Stellung wurde auch als "Betterie Grimstad" bezeichnet.
Die 33. Batterie lag in Hisöen bei Arendal und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 331 (f) ausgestattet.
Die 34. Batterie lag in Flostaöen bei Arendal und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 331 (f) ausgestattet. Ursprünglich bestand die Batterie aus vier Geschützen 10,5-cm K 332 (f). Diese wurden aber im August 1944 ausgetauscht.
Die 35. Batterie lag in Risör bei Arendal und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 332 (f) ausgestattet.
Die 36. Batterie lag in Skaatöy bei Arendal und war mit vierzwei Geschützen 10,5-cm Kanone K 332 (f) ausgestattet, dazu zwei 8,8-cm Flak.
Die 37. Batterie lag in Trolldalen bei Arendal und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanone K 331 (f) ausgestattet.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 980

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Süd-Norwegen mit einer Abteilung und 8 Batterien:
Die 1. Batterie lag in Langesund bei Larvik und war mit vier Geschützen 10,5-cm K 332 (f) ausgestattet.
Die 2. Batterie lag in Nevlungshaven bei Larvik und war mit vier Geschützen 10,5-cm K 332 (f) ausgestattet, dazu kamen zwei 8,8-cm Flak.
Die 3. Batterie lag in Rakke bei Larvik und war mit vier Geschützen 10,5-cm K 332 (f) ausgestattet.
Die 4. Batterie lag in Malmöen bei Larvik und war mit vier 8,8-cm Flak ausgestattet.
Die 5. Batterie lag in Vesteröen bei Larvik und war mit vier Geschützen 12-cm K 370 (b) ausgestattet.
Die 6. Batterie lag in Torgauten bei Fredirkstad und war mit vier Geschützen 10-cm Kanone K 17/04 ausgestattet. Im September 1944 kamen zwei Beutegeschütze 10,5-cm K 331 (f) hinzu.
Die 7. Batterie lag in Kjököen bei Fredirkstad und war mit vier Geschützen 10-cm Kanone K 17/04 ausgestattet.Dazu kamen zwei 8,8-cm Flak-Geschütze.
Die 8. Batterie lag in Kongshaven bei Maakeröy und war mit vier Geschützen 10,5-cm K 331 (f) ausgestattet.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 981

Aufgestellt am 10. Januar 1943 in Nord-Norwegen mit zwei Abteilungen und 17 Batterien.
Die 1. Batterie lag in Osmundsvaag bei Nordfjord und war mit vier 15,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 2. Batterie lag in Halsör bei Nordfjord und war mit vier 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 3. Batterie lag in Vemelsvik bei Nordfjord und war mit vier 10,5-cm Geschützen K 331 (f) ausgestattet.
Die 4. Batterie lag in Skarsten bei Nordfjord und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 5. Batterie lag in Floröy und war mit sechs Geschützen 15,5-cm Janonen K 416 (f) ausgestattet.
Die 6. Batterie lag in Blaali bei Nordfjord und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.
Die 9. Batterie lag in Nordfjord und war mit einem 13-cm L/55 M 1915 und zwei 13-cm L/50 M 1940 Beute-Marinegeschützen aus Rußland ausgestattet.
Die 11. Batterie lag in Eidmin bei Sognefjord und war mit vier 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet sowie mit zwei 8,8-cm Flak (r)
Die 12. Batterie lag in Furenes bei Sognefjord und war mit vier 8,8-cm Flak (r) ausgestattet.
Die 13. Batterie lag in Lammetun bei Sognefjord und war mit vier 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 14. Batterie lag in Naesje bei Sognefjord und war mit vier 10,5-cm Kanonen 17/04 ausgestattet.
Die 15. BAtterie lag in Karkeöen bei Sognefjord und war mit vier Geschützen 10-cm Kanonen 17/04 ausgestattet.
Die 16. Batterie lag in Risnes bei Sognefjord und war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 332 (f) ausgestattet.
Die 17. Batterie lag in Klaevold ind war mit vier Geschützen 10,5-cm Kanonen K 331 (f) ausgestattet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 309 in Fritzlar.

 

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 983

Aufgestellt am 22. Oktober 1943 in Norwegen mit zwei Abteilungen und 12 Batterien.
Die 1. Batterie lag in Haagenes bei Salangen und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 425 (f) ausgestattet.
Die 2. Batterie lag in Engenes bei Salangen und war mit sechs Geschützen 15-cm Kanonen K 403 (j) ausgestattet.
Die 3. Batterie lag in Rlooa bei Salangen und war mit drei 21-cm Mörsern 18 ausgestattet.
Die 5. Batterie lag in Sollia bei Harstad und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen 414 (f) ausgestattet.
Die 6. Batterie lag in Sollia bei Harstad und war mit vier Geschützen 15,5-cm schweren Feldhaubitzen 414 (f) ausgestattet.
Die 12. Batterie lag in Grötavär bei Andsfjord und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 418 (f) ausgestattet.
Die 13. Batterie lag in Grötavär bei Andsfjord und war mit vier Geschützen 15,5-cm Kanonen K 418 (f) ausgestattet.
Die 14. Batterie lag in Bremnes bei Andsfjord und war mit vier Geschützen 14,5-cm Kanonen K 405 (f) ausgestattet.
die 15. Batterie lag in Aspenes bei Andsfjord und war mit sechs Geschützen 15,5-cm schwere Feldhaubitzen 414 (f) ausgestattet.

 

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1006

Aufgestellt im September 1944 in Kurland aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments z.b.V. West.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1101

Aufgestellt am 15. März 1944 in Italien aus dem Stab des Heeres-Küsten-Abschnitts Italien-Nord. Es wurde nur ein Regimentsstab aufgestellt, welcher bei Triest eingesetzt wurde.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 39 in Küstrin.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1102

Aufgestellt am 15. März 1944 in Italien aus dem Stab des Heeres-Küsten-Abschnitts Italien-Mitte. Es wurde nur ein Regimentsstab aufgestellt, welcher an der Adria-Küste eingesetzt wurde.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1103

Aufgestellt am 10. März 1944 in Italien aus dem Stab des Heeres-Küsten-Abschnitts Italien-Süd. Es wurde nur ein Regimentsstab aufgestellt, welcher in Istrien eingesetzt wurde. Der Stab wurde am 26. Juni 1944 in Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Kommandeur Adria umbenannt.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 231 in Nürnberg.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1240

Aufgestellt am 12. Dezember 1940 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 940 und in Belgien eingesetzt. Das Regiment bestand aus zwei Abteilungen mit 7 Batterien und wurde im September 1944 in Belgien vernichtet:
I. Abteilung / Heeres-Küstenartillerie-Regiment 1240 (ehemalige Heeres-Küstenartillerie-Abteilung 823)
1./1240 HKB Vosscheslag (ehemalige 1./823), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f)
2./1240 HKB Zeebrugge (ehemalige 2./823), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f)
3./1240 HKB Middelkerke / Stützpunkt von Leeb Ost-W 09 (ehemalige 3./823), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f), 1 × 7,5 cm FK 16 n.A., 1 × 3,7 cm Flak, 2 × 2 cm Flak, 1 × 2 cm Kwk., 1 × Gr.W., 6 × MG, 1 × Sw. 150 cm, 1 × Sw. 60 cm; Bauwerke: 6 × offene Bettung, 6 × R 501, 2 × R 502, 11 × R 134 (davon 1 als Küchenbunker Ost-W 09-212), 2 × L 402, 1 × L 411, 1 × Vf. 2 a und weitere (verstärkt) feldmäßige Bauten, darunter 2 Latrinenstände und 5 Ringstände
4./1240 / Stützpunkt 687 E (die unterstellte Eisenbahn-Artillerie-Batterie 687) bei Lissewege, Bewaffnung: 2 × 20,3 cm K (E), 1 × 15,5 cm s.FH 414 (f) oder 2 × 10 cm le.FH 14/19 (t), 4 × 5 cm Kwk., 1 × 2,5 cm Pak (f), 4 × 2 cm Flak, 2 × Gr.W., 4 × MG; Bauwerke: 1 × R 119 mit Beobachtungsturm, 1 × R 502, 2 × R 622, 5 × Vf. 2 a, 1 × vf. Leitstand auf Wohnhaus aufgesetzt und weitere (verstärkt) feldmäßige Bauten
II. Abteilung / Heeres-Küstenartillerie-Regiment 1240 (ehemalige Heeres-Küstenartillerie-Abteilung 826)
5./1240 HKB Groenendijk / Stützpunkt von der Tann (ehemalige 1./826), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f), 1 × 4,7 cm Kwk., 1 × 2 cm Flakvierling 38, 3 × 2 cm Flak, 1 × 2 cm Kwk., 6 × MG
6./1240 HKB La Panne-Adinkerke / Stützpunkt Schlieffen Ost-W 049 (ehemalige 2./826), Bewaffnung: 6 × 15,5 cm K 418 (f); Bauwerke: 6 × offene Bettung, 1 × R 610 (Ost-W 049 361), 4 × R 611 (davon zwei erhalten, einer mit Nr. Ost-W 049 358)
7./1240 HKB Westende / Stützpunkt Seydlitz Ost-W 013 (ehemalige 3./826), Bewaffnung: 6 15,5 cm K 418 (f), 1 × 7,5 cm FK (f), 1 × 4,7 cm Pak (f), 1 × 3,7 cm Pak, 1 × 3,7 cm Flak, 1 × 2 cm Kwk., 3 × 2 cm Flak, 9 × MG, 1 × 150 cm Sw., 1 × 60 cm Sw.; Bauwerke: 6 × offene Bettung, 1 × Leitstand, 1 × Beobachtungsstand, 3 × R 501, 3 × R 502, 1 × R 196, 2 × L 402, 5 × Vf. 2 (davon 1 als Küchenbunker), 3 × Vf. 7

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1245

Aufgestellt am 24. Dezember 1943 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 643 mit drei Abteilungen und 11 Batterien. 1944 wurde das Regiment aufgelöst, der Stab verlegte unter seiner alten Bezeichnung nach Landau in die Pfalz.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1252

Aufgestellt am 8. dezember 1943 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 527 mit zwei Abteilungen und 10 Batterien und im Raum Le Havre eingesetzt. Der Stab und die I. Abteilung wurden im August 1944 in Frankreich vernichtet.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1254

Aufgestellt am 8. Dezember 1943 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 510 mit vier Batterien. Eingesetzt wurde das Regiment im Raum Le Havre:
1. Batterie in Cauville-sur-Mer mit 4 x 10,5-cm K 35 (t)
2. Batterie in Cap de la Hève mit 4 x 10,5-cm K 35 (t)
3. Batterie in Bléville mit 3 x 17-cm K auf Mörser-Lafette und 2 x 7,5-cm Feldkanone 16 n.A.
4. Batterie in St. Adresse mit 4 x 10,5-cm SKC/32 
Das Regiment wurde im September 1944 in Frankreich vernichtet.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1261

Aufgestellt am 20. Dezember 1943 durch den OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 644 mit drei Abteilungen und 10 Batterien. 1944 war das Regiment wie folgt eingesetzt:
1. Batterie in La Roche mit 4 x 12,2-cm K 390/2 (r)
2. Batterie in in Azeville mit 4 x 10,5-cm K 331 (f)
3. Batterie in Fontenay-sur-Mer mit 6 x 15,5-cm K 418 (f)
4. Batterie in Lestre mit 4 x 10,5-cm K 331 (f)
5. Batterie in Brevolle mit 4 x 10,5-cm K 331 (f)
6. Batterie in Morsalines mit 6 x 15,5-cm K 416 (f)
7. Batterie in Gatteville mit 6 x 15,5-cm K 420 (f) und 2 x 10-cm leichte Feldhaubitzen 14/19 (t)
8. Batterie in 
9. Batterie in Anneville mit 4 x 10,5-cm K 331 (f)
10. Batterie in La Pernelle mit 4 x 17-cm Kanonen in Mörser-Lafetten
 

 

Das Regiment wurde bei der Invasion der Alliierten in der Normandie vernichtet.
Die 2. Batterie lag in der Batterie Azeville an der Normandieküste und war mit vier 10,5-cm Kanonen in Geschützbunkern ausgestattet. Die Batterie war vom 6. bis zum 9. Juni 1944 starken Angriffen von Land ausgesetzt und wurde am 9. Juli 1944 nach schwere Verlusten übergeben.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1262

Aufgestellt am 20. Dezember 1943 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 645 mit zwei Abteilungen und neun Batterien. Das Regiment wurde bei der Invasion der Alliierten in der Normandie vernichtet.
Die 2. Batterie war in der Batterie Auderville-Laye auf der Landspitze der Halbinsel Cotentin eingesetzt. Ausgestattet war die Batterie mit zwei 20,3-cm Eisenbahngeschützen ausgestattet. Diese Geschütze waren ursprünglich Schiffsgeschütze vom Typ 20,3-cm SK C/34 für die Kreuzer der "Admiral Hipper"-Klasse.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1265

Aufgestellt am 19. Dezember 1943 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 720 mit vier Abteilungen und 16 Batterien. Das Regiment war auf den Kanalinseln stationiert und gliederte sich wie folgt:

Regimentsstab (ehem. Eisb.Art.Rgt.Stab. 720)

I./1265 mit Nachrichten-Zug und Meßzug (ehem. H.Küst.Art.Abt.440)
1./1265 - 3x21 cm Mrs.18 (ehem. H.Küst.Bttr. 467)
2./1265 – 4x21 cm Mrs. 18 (ehem. H.Küst.Bttr. 468)
3./1265 – 4x21 cm Mrs. 18 (ehem. H.Küst.Bttr. 469)

II./1265 (ehem. H.Küst.Art.Abt.728)
4./1265 - 4x10,5 cm K.331 (f) (ehem. H.Küst.Bttr. 355)
5./1265 – 4x10,5 cm K.418 (f) (ehem. H.Küst.Bttr. 356)
6./1265 – 4x22 cm K.532 (f) (ehem. H.Küst.Bttr. 470)

III./1265 mit Nachrichten-Zug (ehem. H.Küst.Art.Abt.452)
7./1265 - 3x21 cm Mrs.18 (ehem. H.Küst.Bttr. 464)
8./1265 – 4x21 cm Mrs. 18 (ehem. H.Küst.Bttr. 465)
9./1265 – 4x21 cm Mrs. 18 (ehem. H.Küst.Bttr. 466)

IV./1265 mit Nachrichten-Zug und Meßzug (ehem. H.Küst.Art.Abt.727)
10./1265 – 4xK.418 (f) (ehem. H.Küst.Bttr. 354)
11./1265 – 4xK.331 (f) (ehem. H.Küst.Bttr. 353)
12./1265 – 4xK.18 (ehem. H.Küst.Bttr. 461)
13./1265 – 4xK.18 (ehem. H.Küst.Bttr. 462)
14./1265 – 4xK.18 (ehem. H.Küst.Bttr. 463)
15./1265 – 4xK.532 (f) (ehem. H.Küst.Bttr. 471)
16./1265 – 4xK.532 (f) (ehem. H.Küst.Bttr. 472)

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 39 in Küstrin.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1266

Aufgestellt am 26. Februar 1944 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments St. Malo, nur der Regimentsstab wurde aufgestellt und bei der Invasion im Juli 1944 vernichtet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 12 in Schwerin.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1280

Aufgestellt im Januar 1944 beim OB West, nur der Regimentsstab. Entstanden aus dem Artillerie-Führer La Rochelle.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1287

Aufgestellt am 9. Dezember 1943 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 647 mit einer Abteilung und sechs Batterien. Das Regiment war in der Biscaya eingesetzt und wurde bei der Räumung Frankreichs 1944 vernichtet.
Die 4. Batterie war in Chiberta bei Bayonne stationiert und mit 15,2-cm Kanonen K 431/1 (r) ausgestattet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 12 in Schwerin.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1290

Aufgestellt am 5. Dezember 1943 beim OB West aus dem Stab des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 920 mit zwei Abteilungen und 13 Batterien. Das Regiment war in der Biscaya eingesetzt und wurde bei der Räumung Frankreichs 1944 vernichtet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 58 in Itzehoe.

 

Heeres-Küsten-Artillerie-Regiment 1291

Aufgestellt am 5. Dezember 1943 beim OB West aus Teilen des Heeres-Küsten-Artillerie-Regiments 920 mit drei Abteilungen und 14 Batterien. Das Regiment war in der Biscaya eingesetzt und bei der Invasion in Südfrankreich im August 1944 vernichtet.

Ersatztruppenteil war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 58 in Itzehoe.