28. Flak-Division

 

1. Einsatz und Unterstellung

Die 28. Flak-Division wurde im Oktober 1944 aus dem Stab der 9. Flak-Brigade in Stuttgart aufgestellt. Anschließend wurde der Divisions-Gefechtsstand nach Herrenalb verlegt. Mit Beginn des Rückzuges der Wehrmacht von der Westgrenze Anfang 1945 begann, verlegte der Divisionsgefechtsstand im März 1945 nach Mingolsheim nördlich von Bruchsal und am 2. April 1945 nach Vaihingen an der Enz. Am 7. April 1945 verlegte der Divisionsstab schließlich nach Stuttgart. Am 18. April 1945 wurde der Divisionskommandeur zusätzlich zum Armeeflakführer der 19. Armee ernannt. Am 25. April1 945 hatte die Division eine Stärke von 22 schweren sowie 23 mittleren und leichten Flak-Batterien. Bei Kriegsende befand sich der Divisions-Gefechtsstand schließlich in Untermaiselstein bei Immenstadt.

 

1944  

Datum

Fliegerkorps / Flakkorps

Luftgau / Luftflotte

Ort

Oktober

 

Luftgau V

Südwestdeutschland

9. Dezember IV. Flakkorps Luftwaffenkommando West Südwestdeutschland

 

1945

Datum

Fliegerkorps / Flakkorps

Luftgau / Luftflotte

Ort

1. Januar IV. Flakkorps Luftwaffenkommando West Südwestdeutschland

 

 

2. Kommandeure

24. Oktober 1944 Oberst Hans-Jürgen Heckmanns

24. November 1944 Generalmajor Kurt von Ludwig

 

3. Gliederung

28. Flak-Division 1. November 1944:

Stab/Flak-Regiment 139 (Flakgruppe Stuttgart)

Stab/Flak-Regiment 68 (Flakgruppe Karlsruhe)

Stab/Flak-Regiment 130

Luftnachrichten-Abteilung 148

 

28. Flak-Division 10. Dezember 1944:

Stab/Flak-Regiment 68 (Flakgruppe Karlsruhe)

Luftnachrichten-Abteilung 148

 

28. Flak-Division 6. April 1945

Stab/Flak-Regiment 139 (Flakgruppe Stuttgart)

Stab/Flak-Regiment 68 (Flakgruppe Karlsruhe)

Luftnachrichten-Abteilung 148

 

4. Literatur und Quellen:

Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 14. Die Landstreitkräfte. Namensverbände. Die Luftstreitkräfte. Fliegende Verbände. Flakeinsatz im Reich 1943–1945. Biblio-Verlag
Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 4. Die Landstreitkräfte 15 – 30. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf 1976
Karl-Heinz Hummel: Die deutsche Flakartillerie 1935–1945: Ihre Großverbände und Regimenter. 1. Auflage. VDM Heinz Nickel
Horst-Adalbert Koch: Flak - Die Geschichte der deutschen Flakartillerie 1935 - 1945, Podzun-Verlag 1954
Bundesarchiv Freiburg: Flakübersicht 11.43 - 12.44, RL 2 III/1119 - 1122