Festungs-Stamm-Artillerie-Regiment 3132
Am 17. Januar 1945 befahl der BdE die Aufstellung des Festungs-Stamm-Artillerie-Regiments 3132 durch den Wehrkreis III im Raum Spandau für den Einsatz an der Westfront. Das Regiment sollte bis zum 15. März 1945 einsatzbereit sein und gliederte sich in den Regimentsstab und drei Abteilungen mit Stab, Stabsbatterie und vier Batterien. Die Batterien waren mit unterschiedlichsten Beutegeschützen ausgerüstet. Zum Einsatz kamen u.a. schwere Feldhaubitzen 25 (t), 7,62-cm Feldkanonen 288 (r), 15-cm schwere Feldhaubitzen 461 (d) und 15,2-cm Kanonenhaubitzen 433 (r). Als Mannschaften wurden Volkssturmmänner herangezogen. Im Rahmen der Aufstellung wurden die bereits bestehenden Festungs-Batterien 3104 - 3109 in das Regiment eingegliedert, im Februar 1945 kamen die Festungs-Batterien 1535 und 1536 hinzu. Bereits Ende Januar 1945 wurden die 3., 4., 7. und 8. Batterie zum Einsatz nach Frankfurt an der Oder verlegt, die 11. und 12. Batterie kamen nach Küstrin. Mitte Februar 1945 verlegte die II. und die III. Abteilung nach Stettin und der Regimentsstab und die I. Abteilung nach Frankfurt an der Oder.
Literatur und Quellen:
Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945, Band 13: Die Landstreitkräfte 801 - 13400, Biblio-Verlag
Uwe Kleinert: Organisationsgeschichte der deutschen Heeresartillerie im II. Weltkrieg, Band 5, Selbstverlag