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Zum Ende der Seite springen Kirchenaustritt 1933-1945
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Kirchenaustritt 1933-1945 westermann 19.05.2012 08:10
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Lockenheld 19.05.2012 08:15
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Johann Heinrich 21.05.2012 09:36
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 westermann 21.05.2012 18:59
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Lockenheld 21.05.2012 19:39
 Kirchenaustritt 1933-1945 Alte61 22.05.2012 18:30
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 westermann 22.05.2012 18:59
 Kirchenaustritt 1933-1945 Alte61 31.05.2012 15:24
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 westermann 31.05.2012 19:47
 Kirchenaustritt 1933-1945 Alte61 01.06.2012 16:07
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Marianne 09.06.2012 21:50
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Rainer 09.06.2012 22:04
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Huba 09.06.2012 23:47
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Rainer 10.06.2012 00:04
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Huba 10.06.2012 00:26
 Kirche und Staat Karl Grohmann 10.06.2012 08:57
 RE: Kirche und Staat Jahrgang39 10.06.2012 10:48
 RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Thilo 10.06.2012 10:36
 Kirchenaustritt Karl Grohmann 10.06.2012 10:51
 RE: Kirchenaustritt Huba 10.06.2012 11:57
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westermann
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Kirchenaustritt 1933-1945 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Guten Tag,
lt. wiki traten zwischen 1933 bis 1945 ca. 2.700.000 Menschen aus den Kirchen aus. Meine Frage : Läßt sich dies konkret in den einzelnen Gemeinden recherchieren ? Wo wurde der Austritt damals dokumentiert, beim Standesamt oder auch in der jeweiligen Kirchgemeinden ?
Vielen Dank für Eure Bemühungen im Voraus !
Beste Grüße, westermann
19.05.2012 08:10 westermann ist offline Beiträge von westermann suchen Nehmen Sie westermann in Ihre Freundesliste auf
Lockenheld Lockenheld ist männlich
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RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo westermann !


Die Austritte wurden beim Standesamt erklärt, vielleicht hat das jeweilige Stadtarchiv da noch Unterlagen. Ob die Kirche Statistiken geführt hat, weiß ich nicht, da könnte man aber doch beim jeweiligen Archiv der Diözöse o.ä. anfragen denke ich....


Gruß aus München
Marcus

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19.05.2012 08:15 Lockenheld ist offline Beiträge von Lockenheld suchen Nehmen Sie Lockenheld in Ihre Freundesliste auf
Johann Heinrich Johann Heinrich ist männlich
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RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lockenheld
Die Austritte wurden beim Standesamt erklärt


Hallo Marcus,

das ist so aber nicht ganz richtig. Der Austritt aus einer Religionsgemeinschaft ist in Deutschland nicht einheitlich und in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. In den meisten Ländern ist der Austritt bei den Standesämtern oder einem Notar möglich, in Hessen, Berlin und Brandenburg z.B. nur bei den Amtsgerichten, in Bremen z.B. beim Standesamt (gebührenpflichtig) o d e r in den Kirchengemeinden (gebührenfrei):

http://www.kirchenaustritt.de/deutschland.htm

Auf jeden Fall sollten die betreffenden Kirchengemeinden Aufzeichnungen darüber besitzen, Ansprechpartner sollten dort die Archive oder der Kirchenrechnungsführer sein.

Gruß, J.H.

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Peter Struck, Bundeminister d. Verteidigung a. D., † 2012

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Johann Heinrich: 21.05.2012 09:37.

21.05.2012 09:36 Johann Heinrich ist offline Homepage von Johann Heinrich Beiträge von Johann Heinrich suchen Nehmen Sie Johann Heinrich in Ihre Freundesliste auf
westermann
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Guten Tag Johann Heinrich,
vielen Dank für Deinen Hinweis ! Somit werde ich im ersten Schritt in der zuständigen Kirchengemeinde nachfragen. Sollte ich dort nicht weiterkommen, frage ich beim betreffenden Stadtarchiv nach.
Beste Grüße, westermann
21.05.2012 18:59 westermann ist offline Beiträge von westermann suchen Nehmen Sie westermann in Ihre Freundesliste auf
Lockenheld Lockenheld ist männlich
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Hallo,

wenn man die verlinkte Seite öffnet, steht da, dass der Kirchenaustritt in Deutschland vor einer staatlichen Behörde (i.d.R. dem Standesamt) erklärt werden muss. Augenzwinkern

In den bisher von mir gesichteten Personalakten war auch immer nur eine Urkunde des Standesamtes da, nie von der Kirche.


Gruß aus München
Marcus

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21.05.2012 19:39 Lockenheld ist offline Beiträge von Lockenheld suchen Nehmen Sie Lockenheld in Ihre Freundesliste auf
Alte61 Alte61 ist männlich
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Kirchenaustritt 1933-1945 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo - mein Vater ist 1938 aus der Kirche ausgetreten. Erklärung auf den Standesamt / Notariat hat gereicht.
In der DDR sah es dann so aus - siehe Bild

Gruß - Alte61-Achim

Dateianhang:
jpg Kirchenaustritt.jpg (57 KB, 396 mal heruntergeladen)


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22.05.2012 18:30 Alte61 ist offline E-Mail an Alte61 senden Beiträge von Alte61 suchen Nehmen Sie Alte61 in Ihre Freundesliste auf
westermann
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RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Guten Tag Achim,
vielen Dank für die Einstellung des Dokumentes ! Wenn man den Sachverhalt von 1938 nicht kennt, würde man denken er ist 1966 ausgetreten, oder ?
Hast Du vielleicht den Nachweis für 1938 recherchiert ?
Beste Grüße, westermann
22.05.2012 18:59 westermann ist offline Beiträge von westermann suchen Nehmen Sie westermann in Ihre Freundesliste auf
Alte61 Alte61 ist männlich
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Kirchenaustritt 1933-1945 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Westermann - bite entschuldige das ich jetzt erst antworte ( Urlaub )
Ich habe den Austritt meines Vaters auf dem Standesamt seiner Geburtsstadt gesehen. Ist dort registriert. Auch in der Kirche gibt es einen passenden Eintrag im Kirchenregister. Das betrifft genauso seinen Bruder ( mein Onkel ) In kleineren Städten besteht teilweise noch die Möglichkeit da nach zu sehen. Leider verlangt die ev.Kirche bei weiteren Recherchen pro angebrochene halbe Stunde bis zu 50 Euro bzw. auch bei Kopien einen stolzen Preis.Da ich es aber nicht so wichtig gefunden habe ....

Gruß - Alte61-Achim

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31.05.2012 15:24 Alte61 ist offline E-Mail an Alte61 senden Beiträge von Alte61 suchen Nehmen Sie Alte61 in Ihre Freundesliste auf
westermann
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RE: Kirchenaustritt 1933-1945 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Grüß Dich Achim,
Danke für Deine Antwort ! Ich möchte noch einmal nachfragen : demnach konntest Du zu dem Austritt 1938 im Standesamt sowie im Kirchenregister einen Nachweis finden ?
Beste Grüße, westermann
31.05.2012 19:47 westermann ist offline Beiträge von westermann suchen Nehmen Sie westermann in Ihre Freundesliste auf
Alte61 Alte61 ist männlich
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Kirchenaustritt 1933-1945 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Westermann - ja konnte ich. Zumindest bei der ev.Kirche ist es sehr oft möglich. Zu beachten ist aber das gerade in Großstädten teilweise die Archive nicht mehr vorhanden sind - Ausgebombt. In kleineren Städten und Dörfern besteht aber immer die Möglichkeit und so war es auch bei mir der Fall.

Gruß - Achim-Alte61

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01.06.2012 16:07 Alte61 ist offline E-Mail an Alte61 senden Beiträge von Alte61 suchen Nehmen Sie Alte61 in Ihre Freundesliste auf
Marianne
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Wenn man nach Kirchenaustritten sucht, muss man immer das soziale Umfeld berücksichtigen. In Tirol ist z.B. kein Nazi gleichzeitig aus der Kirche ausgetreten, das war da kein Widerspruch.
Bei der Suche nach geschichtlichen Daten muss man immer erst erforschen, wie die (Kirchen)Gemeinde zu der Zeit aufgestellt war und welche Zwänge im Ort herrschten.

Einer meiner Großväter war Nazi und so nebenbei auch Katholik. Nichts war er wirklich. Ausgetreten bin erst ich als Nachkriegsgeborene.

Man sollte bei Recherchen immer den sozialen Zusammenhang erforschen, nicht nur blanke Daten.
09.06.2012 21:50 Marianne ist offline Beiträge von Marianne suchen Nehmen Sie Marianne in Ihre Freundesliste auf
Rainer Rainer ist männlich
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Hallo Marianne,
"Grussformeln sind in diesem Forum erwünscht."
Was Kirchenaustritte angeht, so sind in dem Kaff, in dem ich ein paar Jahre wohnte, so etliche PG aus der Kirche 1933 ausgetreten. Als 1945 die Luft wieder rein war sofort in die wieder eingetreten und dann munter bis in den Kirchenvorstand nach oben gefallen.
Gruss
Rainer

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Suum cuique
09.06.2012 22:04 Rainer ist offline E-Mail an Rainer senden Beiträge von Rainer suchen Nehmen Sie Rainer in Ihre Freundesliste auf
Huba Huba ist männlich
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Hallo,
Zitat:
Original von Marianne
. In Tirol ist z.B. kein Nazi gleichzeitig aus der Kirche ausgetreten, das war da kein Widerspruch.


du kennst die Biografien aller "Nazis" aus Tirol? verwirrt

Ich vermute mal das es genug "Nazis" in Tirol gab, die sich der SS angeschlossen haben....und da gab es dann halt das Problem mit der Kirchenzugehörigkeit.

Ist dir bekannt, oder?

Grüße Thomas

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Ich hatte den Glauben an das Wort verloren. Die Zensur gab ihn mir wieder!
Stanislaw Jerzy Lec
09.06.2012 23:47 Huba ist offline Beiträge von Huba suchen Nehmen Sie Huba in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Thomas,
das ist das Problem wie das gesehen wird. In meinem Kaff war das anscheinend normal.
Das war ja auch Problem bei der "Entnazifizierung". Da wurden munter Persilscheine geschrieben und ein an sich in die dritte Kategori fallender kam blütenweiss heraus.
Gruss
Rainer

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Suum cuique
10.06.2012 00:04 Rainer ist offline E-Mail an Rainer senden Beiträge von Rainer suchen Nehmen Sie Rainer in Ihre Freundesliste auf
Huba Huba ist männlich
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Hallo,
ich sehe das absolut nicht problematisch...


Wer damals bei jedem Anlass stramm die rechte Pranke in die Luft schleuderte und in die SS wollte, der hatte wahrlich kein Problem damit dem Reichsheini zu gefallen und sich von der Kirche loszusagen.

SS und Kirche waren keine Freunde, Himmler traute sich aber nicht wirklich.

Grüße Thomas

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Stanislaw Jerzy Lec
10.06.2012 00:26 Huba ist offline Beiträge von Huba suchen Nehmen Sie Huba in Ihre Freundesliste auf
Karl Grohmann Karl Grohmann ist männlich
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Kirche und Staat Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

sieh z.B. hier:

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Reichskonkordat.html

http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpo...chen/index.html


Zusatz:
Dies soll und kann nur eine Anregung zur Diskussion sein, denn das Thema ist sehr komplex und nicht so einfach abzuhandeln.
Ich denke dass das Thema Militärgeistliche auch hier dazu gehört bzw. die Gesamtsituation verdeutlicht, denn kurz vor Beginn der Krieges, Merkblatt vom 21.8.38 des OKW/AWA und der am 24.5.42 eingeführten "RiLi für die Durchführung der Feldseelsorge" war die Militärseelsorge, der sog. Divisionspfarrer eine Einrichtung der Wehrmacht geworden.
Man " schloss aus Gründen der Aufrechterhaltung der Moral der Truppe (DU) einen "Burgfrieden mit der Kirche, denn nun wollte man alle Kräfte für den Sieg mobilisieren, so wie Hitler es vor der Machtübernahme auch getan hatte.

Gruß Karl

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Karl Grohmann: 10.06.2012 09:17.

10.06.2012 08:57 Karl Grohmann ist offline E-Mail an Karl Grohmann senden Beiträge von Karl Grohmann suchen Nehmen Sie Karl Grohmann in Ihre Freundesliste auf
Jahrgang39
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RE: Kirche und Staat Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Karl Grohmann
Hallo,

sieh z.B. hier:

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Reichskonkordat.html

http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpo...chen/index.html


Zusatz:
Dies soll und kann nur eine Anregung zur Diskussion sein, denn das Thema ist sehr komplex und nicht so einfach abzuhandeln.
Ich denke dass das Thema Militärgeistliche auch hier dazu gehört bzw. die Gesamtsituation verdeutlicht, denn kurz vor Beginn der Krieges, Merkblatt vom 21.8.38 des OKW/AWA und der am 24.5.42 eingeführten "RiLi für die Durchführung der Feldseelsorge" war die Militärseelsorge, der sog. Divisionspfarrer eine Einrichtung der Wehrmacht geworden.
Man " schloss aus Gründen der Aufrechterhaltung der Moral der Truppe (DU) einen "Burgfrieden mit der Kirche, denn nun wollte man alle Kräfte für den Sieg mobilisieren, so wie Hitler es vor der Machtübernahme auch getan hatte.

Gruß Karl


Damit hat Karl in der Tat recht!
Auch für Diktatoren sind in Kriegszeiten Kirchen nicht zu unterschätzen. So war es bei Hitler und auch bei Stalin. Der Letztere "versöhnte" sich 1941 im Rahmen des "großen vaterländischen Krieges" vorübergehend mit dem Patriarchen der russ. orthodoxen Kirche. Nach 1945 war diese Kirche aber wieder Teil des Feindbildes der KPdSU.

Hätte Hitler den Krieg gewonnen, wäre es zu einem wahren Kirchenkampf gekommen!

Gruß
Bert

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Jahrgang39: 10.06.2012 10:58.

10.06.2012 10:48 Jahrgang39 ist offline E-Mail an Jahrgang39 senden Beiträge von Jahrgang39 suchen Nehmen Sie Jahrgang39 in Ihre Freundesliste auf
Thilo Thilo ist männlich
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Hallo,

beim Thema Kirchenaustritte sollte man berücksichtigen, daß insb. die evangelische Kirche nach 1933 in zahlreiche "Splittergruppen" mit mehr ("Bekennende Kirche") oder weniger ("Deutsche Christen") Distanz zum Staat zerfiehl, somit also der Austritt aus der einen auch ein Übertritt in eine andere Kirche sein konnte.


Grüße

Thilo

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Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941
10.06.2012 10:36 Thilo ist offline Beiträge von Thilo suchen Nehmen Sie Thilo in Ihre Freundesliste auf
Karl Grohmann Karl Grohmann ist männlich
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Kirchenaustritt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

interessant wäre, ob mit Fortdauer des Kriegs, dem zunehmenden Leid ( z.B. Bombenkrieg, Kriegerwitwen usw.) in der Heimat und an der Front wieder ein Anstieg bei den Kirchenmitgliedern zu verzeichnen war.
Bekanntlich sind Menschen in Notzeiten gläubiger.

Gruß Karl
10.06.2012 10:51 Karl Grohmann ist offline E-Mail an Karl Grohmann senden Beiträge von Karl Grohmann suchen Nehmen Sie Karl Grohmann in Ihre Freundesliste auf
Huba Huba ist männlich
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RE: Kirchenaustritt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Karl,

die Zahl der Kirchenaustritte spiegelte die Zukunftsängste oder eben die Zufriedenheit wider, war an Ereignisse genüpft.

1933/34 sank die Zahl deutlich, man war sich nicht sicher was durch die Machtübernahme passieren könnte.
Stieg dann langsam an und erhöhte sich schlagartig 1937.
Blieb 38/39 auf diesem Niveau um 1940 wieder deutlich abzufallen.
Stieg 1941 leicht an um dann bis Kriegsende kontinuierlich abzuflachen.

Ich empfehle dazu "Götz Aly, Volkes Stimme - Skepsis und Führervertrauen im Nationalsozialismus".

Grüße Thomas

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10.06.2012 11:57 Huba ist offline Beiträge von Huba suchen Nehmen Sie Huba in Ihre Freundesliste auf
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