Schlacht am Frontbogen von Jelnja 1941 |
Thilo
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Hallo Bodo.
| Zitat: |
| (Karte 1:1000000 welche ist gemeint?) |
das soll wohl eher 1:100.000 heißen, aus einer solchen Karten stammen die Ausschnitte unten.
Jaroslawelj, Cholmy, Pronino habe ich Dir markiert.
| Zitat: |
| Höhe nördlich Krassnaja |
Es gibt SÖ Jelnja die Ortsbezeichnung "Krasnije Höfe", siehe Karte.
+Karte des Einsatzraums der GD.
Grüße
Thilo
__________________ Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941
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24.07.2012 09:03 |
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Bodo123
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24.07.2012 17:26 |
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Bodo123
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Guten Morgen,
wenn es sich die 8 Tage am Frontbogen von Jelnja um die härtesten Kämpfe des SS-Regiments DF gehandelt haben muss, dann müsste es eigentlich auch viel mehr Berichte geben.
Im "Weidinger" wird Jelnja nur kurz beschrieben (dafür aber Kursk und Charkow um so ausführlicher) oder haben nur so wenige Soldaten den "Blutofen von Jelnja" erlebt, um später darüber zu berichten??
Im Buch "Als der Osten brannte" steht: "Die ersten, die durch die Knochenmühle von Jelnja gedreht wurden, sind die Eroberer der Höhen selbst, nämlich Männer der 10. Panzerdivision und SS-Reich. Für Hitlers Runenkrieger wird die Schlacht zur ersten großen Bewährungsprobe im Osten...Allerdings ranken sich viele Gerüchte um die Opferzahlen der Waffen-SS....Die 10. Panzer-Division meldete vom 22. Juni bis 17. August 1941 2.336 Gefallene, Verwundete und Vermisste. SS-Reich: 3.907 Abgänge und Großdeutschland 1.541. "
Die Rote Armee setzt erstmals verstärkt Il-2 Sturmovik-Schlachtflugzeuge, T-28 und T-34 Panzer ein.
Es folgen relativ unglaubwürdige Berichte: "Ein Unterführer geht mit der Axt auf einen Panzer los. Er entert einen T-28, schlägt mit dem Beil den Lauf des MG krumm, feuert mit der Pistole in die Sehschlitze, und setzt schließlich den Tank mit Benzin in Brand. Der SS-Rottenführer Horn und seine Kanoniere von der 6. Batterie/SS-Artilerieregiment Das Reich feuern auf einen durchgebrochenen T-34....Die Runenkrieger erheben sich mit Hurra-Gebrüll aus ihren Löchern und treten mit zwei Kompanien zum Gegenstoß an...Bei Uschakowa findet die Gruppe Förster ihre letzte Ruhestätte. Kein Kreuz kennzeichnet die SS-Gräber, sondern umgekehrte Runen aus Birkenhölzern. Oben drauf sind die Stahlhelme, unten drunter Blumen gesetzt. Verheizt in der Hölle von Jelnja, verblichen in der Blüte des Lebens...Auf den heißen Höhen von Jelnja riecht es nur nach Brand und Verwesung. Ein ekelhaft süßlicher Gestank, der den Tod aus dem Niemandsland in die Löcher der Lebenden trägt. In dieser Hölle treten die ersten Fälle durch Selbstverstümmelung durch Rotarmisten auf. Allerdings verraten die verräterischen Schmauchspuren an der linken Hand, dass die Verletzung mit der eigenen Waffe beigebracht wurde. Wer Pech hat, und von einem strengen Offizier erwischt wird, dem droht Erschießung. Glückliche geraten an einen gutmütigen Chirurgen und bleiben durch eine grausame Radikalmaßnahme am Leben, nämlich die Amputation der linken Hand. ."
Reine Propaganda ohne militärhistorischen Wert.
Gruss,
Bodo
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bodo123: 25.07.2012 05:11.
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25.07.2012 05:11 |
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Infosucher_15ID
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Hallo Bodo,
im Weidinger, Bd. II, 1940-1941 wird mindestens von S. 426 bis S. 529 über die Kämpfe im Raum Jelnja berichtet, das sind 104 Seiten für einen Zeitraum von 33 Tagen.
Ich finde daher nicht, dass dort "Jelnja nur kurz beschrieben" ist.
Die Verluste sind anhand eines Korpsbefehls des XXXXVI. Pz.Korps überliefert (auch wiedergegeben in Weidinger Bd. II, S. 524):
Gefallen / Verwundet / Vermisst (zw. dem 28.7. und dem 22.8.1941):
SS-Reich Offiziere: 21 / 77 / 1
SS-Reich Uffz.+Mannschft. 532 / 1850 / 26
10. PD Offiziere: 7 / 44 / 1
10. PD Uffz-+Mannschft. 178 / 592 / 4
Gruß
Marc
__________________ Suche Infos, Fotos und Dokumente zur 15. ID und deren Einheiten: IR 81, IR 88, IR 106, AR 51, AR 15, AA 15,...Helfe auch gerne bei Fragen zum Thema weiter. http://www.15ID.info
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10.09.2012 22:03 |
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Bodo123
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Beiträge: 330
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Hallo Marc,
Danke für die Info. Was meinst Du denn mit Weidinger Teil II?
Mir ist nur "Kameraden bis zum Ende" bekannt, ISBN 3-87725-089-0, Verlag K.W. Schütz, Preußisch Oldendorf und dieses Buch hat nur 477 Seiten.
Gruss,
Bodo
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11.09.2012 17:22 |
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Infosucher_15ID
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Hallo Bodo,
ich meinte dieses:
Otto Weidinger: Division Das Reich - Band II, 1940 - 1941. Osnabrück: Munin-Verlag, 1969.
Gruß
Marc
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11.09.2012 19:24 |
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Bodo123
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Beiträge: 330
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Guten Morgen Marc,
verdammt, dann habe ich mir mit Kameraden bis zum Ende anscheinend genau die Schmalspurvariante gekauft.
Otto Weidinger, Division Das Reich Band II (1940-1941) und Band III (1941-1943) enthalten möglicherweise genau die Detailinformationen, die ich suche: Jelnja, Borodino und Klepenino-Rschew.
Die beiden Bücher sind auch wesentlich teurer als "Kameraden bis zum Ende", daher würde ich gerne wissen, ob sich der Kauf auch wirklich lohnt. Gibt es zu den drei genannten Kämpfen Detailkarten, wird das Kampfgeschehen auf Bataillons- Kompanieebene heruntergebrochen?Bekommen die Hügel östlich von Jelnja Namen (Geländetaufe), wird in Band III die Einnahme des Hügels 221 bei Artemki (Borodino) beschrieben oder werden nur allgemeine Angaben gemacht?
Gruss,
Bodo
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Bodo123: 12.09.2012 04:56.
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12.09.2012 04:49 |
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Taiko
Arge-Mitglied und Vereinsmitglied

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Hallo Bodo,
Otto Weidinger, Division Das Reich Band II (1940-1941), liegt mir vor. Es sind einige Details zum Thema Jelnja vorhanden, ich werde versuchen in den kommenden Tagen das wichtigste hieraus zusammenzufassen und die Information einstellen sofern sie die vorhergehenden Sachlagen ergänzen bzw konkretisieren.
Für das Jahr 43 kann ich Dir nur mit den Monaten Dez 43 bis Mrz 44 dienen, sofern hier Themen für Dich von Interesse sind (Ebenfalls Weidinger, Bd V)
VG Taiko
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22.09.2012 00:13 |
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Bodo123
Mitglied
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Beiträge: 330
Themenstarter
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Guten Morgen Taiko,
das wäre wirklich großartig, wenn Du das machen könntest.
Mein Interesse gilt Jelnja (Juli 1941), Borodino (Oktober 1941) und das Wolgaknie Klepenino-Jachino (Jan-Feb. 1942).
Für jede Einzelheit wäre ich sehr dankbar: Namen von Bataillonskommandeuren (besonders b. III. Btl. wechselten die sehr schnell), Kompaniechef und Details über die Hügelgefechte Jelnja, Artemki-Utitzy und Klepenino.
Gruss,
Bodo
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23.09.2012 08:04 |
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Bergmann
Ich bin neu hier
Dabei seit: 22.01.2010
Beiträge: 40
Herkunft: Österreich
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Grüss Euch!
Nach der Räumung des Jelnja-Bogens erlies der Kdr.der 137.ID,GLt.Bergmann folgenden Tagesbefehl:
Soldaten der 137.Division!
Fast drei Wochen härtester Kämpfe liegen hinter uns.Unter Einsatz sämtlicher Truppenteile und Waffengattungen wurden an den 19 Tagen der Verteidigung des Jelnja-Bogens auf einer Gesamtfront von 21 km in dem rechten Abschnitt abgewehrt:
An sechs Tagen unter mäßigem feindl.Artl.Feuer täglich etwa 10-15 Angriffe bis Kp-Stärke.
An acht Tagen unter starkem Feuer von ca.15 Battr.täglich etwa 20 Angriffe bis Rgts-Stärke unter bis zu viermaligerWiederholung an gleicher Stelle.
An fünf Tagen unter stärkstem Feuer von ca.30Battr.zusammenhängende Angriffe auf der ganzen Front vom Hellwerden bis Dunkelheit,dabei mehrere Nachtangriffe.
Die blutigen Verluste des Russen zählen nach Feststellungen und Gefangenenaussagen nach vielen Tausenden.Allein 18.000 Mann Ersatz führte der Russe gegen uns heran.28 Panzer,ein Flugzeug und nachweislich 60 schw.Inf.Waffen wurden durch Feuer und Gegenstöße vernichtet,an 800 Gefangene gemacht.Was durch das Feuer unserer Artillerie und schw.Waffen im Hintergelände vernichtet wurde,ist nach Fliegermeldungen und Gefangenenaussagen ungeheuer.
Ich weiß,welcher gewaltigen Beanspruchung jeder Offizier und Mann der Division in diesen Tagen ausgesetzt war,die zu den schwersten Abwehrkämpfen der ganzen Ostfront gehören.Es mußte verlangt werden,um russische Kräfte zu binden und an anderen Stellen der Front große Erfolge zu ermöglichen.
Mein Dank und meine Anerkennung gilt der ganzen Division,allen Waffengattungen und der aufopferungsvollen Arbeit der Versorgungstruppen.Es gilt aber in erster Linie der Infanterie und den in vorderster Stellung eingesetzten Teilen der anderen Waffen.Einzeltaten hervorzuheben,ist hier nicht der Platz;
mit besonderem Stolz sehe ich jedoch auf diejenigen Truppenteile,die-infolge der durch Übermacht unvermeidbaren feindl.Einbrüche in Flanke und Rücken bedroht-ihre Stellung mit zähester Energie bis zum Schluß gehalten oder im schneidigen Gegenstoß,oft weniger beherzter Männer,wiedergenommen haben.
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01.11.2012 14:17 |
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