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Schwache Flak-Aufstellung auf brit. Einheiten |
Rheinmetall
engagiertes Mitglied
 
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| Schwache Flak-Aufstellung auf brit. Einheiten |
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Guten Abend in die Runde !
Bei Bildern britischer, schwerer Überwassereinheiten ist mir nach und nach etwas aufgefallen.
Und zwar war die Flakbewaffnung (sowohl die der leichten / schweren Flugabwehr) auf den Briten der damaligen Zeit (Zweiter Weltkrieg) nicht besonders stark.
Wenn man da die Einheiten der Kriegsmarine, der Japaner oder der Amerikaner mit ihrer immer stetiger wachsender Flak anschieht, so scheint es, dass die Royal Navy damit auf der Stelle trat.
Das mußte die britische Forces Z am 10.12.1941 auch schmerzlich erfahren, als die "HMS Prince of Wales" und "HMS Repulse" durch japanische Flugzeuge vor der Ostküste der malaiischen Halbinsel, in der Nähe von Tioman versenkt wurden.
Würde mich sehr interessieren, was Ihr dazu wißt. :-D
Rheinmetall
__________________ "Die Sehnsucht nach der Heimat wächst mit dem Quadrat der Entfernung."
(In Memorie of Jürgen Oesten + 05.08.2010)
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23.05.2012 23:17 |
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tom!
Ich bin neu hier
Dabei seit: 06.03.2007
Beiträge: 42
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24.05.2012 12:29 |
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Vormeister
geübter Neuling

Dabei seit: 03.02.2007
Beiträge: 93
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Servus,
die britische Marine war ja erst gegend Ende des Krieges im Pazifik eingesetzt. Bis dahin operierte sie vorwiegend im Atlantik, bzw. Mittelmeer. In diesen Gewässern gab es keine hohe Bedrohung durch feindliche Flugzeuge, so kam man mit der standardmäßigen Ausstattung an FLA-Waffen aus. Auch war - vor allem zu Kriegsbeginn - die Produktion an entsprechenden Waffen noch nicht richtig angelaufen, bzw. wurden diese zum erheblichen Teil zur Bewaffnung der Neubauten und der Handesflotte benötigt.
Anders im Pazifik-Krieg. Dies war ja vorwiegend ein Krieg der Flugzeugträger, somit wurde bei allen Kriegsschiffen im Laufe der Zeit die FLA-Bewaffnung schrittweise erheblich verstärkt. Ein Flottenträger etwa war meist mit 4 bis 6 Türmen schwerer Flak ausgestattet, und zusätzlich noch mit bis zu 100 mittel- und kleinkalibrigen Rohren, welche teilweise auch ausserbords in den nachträglich angebrachten sog. "Schwalbennestern" untergebracht waren.
Nur durch diese überdimensionierte Fla-Ausstattung konnte die US-Marine die 1945 stattfindenden Kamikaze-Angriffe überstehen.....
lg aus Wien
Vormeister
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24.05.2012 12:39 |
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Karl Grohmann
Vereinsmitglied
 
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Beiträge: 3.254
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Hallo,
Flak hin oder her, wie bereits angedeutet war ein "Luftschirm" durch Flugzeuge immer noch ( wenn möglich) äußerst zweckmäßig und notwenig.
Gruß Karl
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24.05.2012 15:12 |
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Rheinmetall
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Themenstarter
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Hallo in die Runde !
Danke für Eure Antworten.
Das mit dem Luftschirm klingt logisch, wenn er denn überhaupt vorhanden ist, was eben in dem Fall der beiden Schlachtschiffe nicht der Fall war.
D.h. darauf konnte man sich auch nicht immer verlassen, wie z.B. die Versenkung der HMS Coventry, dessen verhängnisvolle Beschädigung sich heute (25.05.2012) zum 30. Mal jährt.
Das Schiff wurde zur Luftraumüberwachung nahe der britischen Flotte eingesetzt.
Am 25. Mai 1982 wurde sie zusammen mit der HMS Broadsword von mehreren argentinischen Kampfflugzeugen angegriffen.
Die Coventry konnte hierbei drei Angreifer abschießen, dann kreuzte die Broadsword die Coventry und behinderte so deren Bordradar.
Die Coventry konnte die neu anfliegenden Flugzeuge nicht mehr erfassen. Einer Skyhawk gelang es, das Schiff mit drei 227-kg-Snakeye-Bomben des Typs Mark 82 zu treffen. D
er Zerstörer wurde schwer beschädigt, kenterte innerhalb von zwanzig Minuten nach dem Treffer vollständig und sank am folgenden Tag.
Quelle: Wikipedia
Rheinmetall
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(In Memorie of Jürgen Oesten + 05.08.2010)
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25.05.2012 17:08 |
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