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Zum Ende der Seite springen Lager 315/4
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vollnerl vollnerl ist männlich
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Dabei seit: 05.02.2013
Beiträge: 3
Herkunft: geb. in Ungarn

Lager 315/4 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Weiss jemand mehr über den Lager 315/4, Tote, Friedhof usw.?
05.02.2013 13:40 vollnerl ist offline E-Mail an vollnerl senden Homepage von vollnerl Beiträge von vollnerl suchen Nehmen Sie vollnerl in Ihre Freundesliste auf
Thilo Thilo ist männlich
Moderator


Dabei seit: 23.01.2007
Beiträge: 6.572
Herkunft: Hessen

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Hallo und Willkommen hier im Forum,

so ein bißchen mehr an Text wie Grußformeln, Hintergrund der Frage usw. darfs schon sein.


Grüße

Thilo

__________________
Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941
05.02.2013 13:55 Thilo ist online Beiträge von Thilo suchen Nehmen Sie Thilo in Ihre Freundesliste auf
Eumex
engagiertes Mitglied


Dabei seit: 21.01.2007
Beiträge: 714
Herkunft: Bayern

Lager 315/4 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Vollnerl,

schau mal bei ,,Feldpostnummern'' unter dem Beitrag,,Angaben zum Postfach des Roten Kreuzes'' nach. Dort schrieb das Mitglied,,Stefan Reuter'' am 20.01.2013 ,

Mo 315 Kostino im Grossraum Moskau

Die Zahl der verstorbenen Kriegsgefangenen wird auf 10 000-15 000 Mann geschätzt.

Ob's da noch den Lagerfriedhof gibt,müsstest du mal beim Volksbund nachfragen.

www.volksbund.de

mfg viszlat
Eumex
05.02.2013 16:46 Eumex ist online E-Mail an Eumex senden Beiträge von Eumex suchen Nehmen Sie Eumex in Ihre Freundesliste auf
stefan_reuter stefan_reuter ist männlich
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Dabei seit: 13.06.2007
Beiträge: 808
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Hallo zusammen!

Das Lager (7)315 befand sich laut DRK-Dokumentation* bei Dnjeprodscherschinsk im Donbass, das aber nicht identisch ist mit dem Arbeitsbataillon MO 315 in Kostino im Großraum Moskau! Im Findbuch wird für das Zweiglager (7)315/4 der Standort Dnjepropetrowsk genannt.

Weiter heißt es in der DRK-Dokumentation*:

"Für die Uprawlenije 7315 Dnjeprodscherschinsk werden übereinstimmend für die Zeit 1945/47 etwa 2000 bis 2500 Tote gemeldet. Beim Lager 7315/7 befindet sich ein Friedhof mit 1300 Gräbern, beim Kriegsgefangenenhospital 5807 ein Friedhof mit 760 Gräbern." (S. 178)

Und zum Thema Kriegsgefangenenfriedhöfe heißt es in der DRK-Dokumentation*:

"Dnjepropetrowsk (Donezbecken)
Der Friedhof für die Kriegsgefangenen, die im Hospital 5807 verstarben, umfaßte etwa 750 Gräber. Dazu kam noch ein Friedhof beim Lager 7315/7 mit ca. 1300 Toten. Heimkehrer sagen, daß sie sich bemüht hätten, die Gräber zu unterhalten."
(S. 332)

Gruß, Stefan

* DRK-Suchdienst: "Zur Geschichte der Kriegsgefangenen im Osten - Teil II", Bonn 1958
** "Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion (1941-1956) - Findbuch"Dresden/Kassel/Moskau/München, 2010, ISBN 978-3-934382-22-0


__________________
"Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)
05.02.2013 20:18 stefan_reuter ist offline E-Mail an stefan_reuter senden Homepage von stefan_reuter Beiträge von stefan_reuter suchen Nehmen Sie stefan_reuter in Ihre Freundesliste auf
vollnerl vollnerl ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von vollnerl
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Hallo "Kameraden",
danke für die bisherigen Informationen.

Meine Anfrage war im Auftrag eines Landsmannes, dessen Großvater in diesem Lager mit deuteschen Soldaten eingesperrt war und dort dann am 29. April 1945 verstarb.

Er war bereits In Dnjepropetrowsk und hat versucht den angeschlossenen Friedhof ausfindig zu machen, hat aber nicht viel erfolg gahbat. Die dortigen Einwohner hatten ihn für deutsche gehalten, wodurch er auf die Idee kam, dass er (ich für ihn) mal hier nachfragt.
Namen der ungarischen Gefangenen (zum Teil) konnte er bereits in Ungarn herusfinden, würde aber gerne deutsche Spuren verfolgen, um dadurch genaueres über den Verbleib seines Großvaters zu erfahren.

Den "Volksbund" habe ich bereits kontaktiert, konnte aber keine Info erhalten.

Ich meinerseits konnte das Schicksal meines Vaters (der zwar verwundert, mit erfrorenen Füssen und schwer Typhus gepagt)überlebte, sehr genau erforschen, daher mein Buch: "Woronesch. Das schicksal ungarischer soldaten ...", ISBN 978-3-941013.73-5
Ich war auch persönlich in Woronesch und südlich am Don, wo die 2. ungarische Armee, südlich der 2. deutschen Armee kämpfte und fast vollständig unterging. Nachdem ich 1956 meine Familie in Ungarn zurückgelassen hatte, habe ich von meinem Vater so gut wie nichts erfahren können.
Nochmals vielen Dank, ich werde diese Hinweise weiterleiten.
vollnerl
06.02.2013 12:59 vollnerl ist offline E-Mail an vollnerl senden Homepage von vollnerl Beiträge von vollnerl suchen Nehmen Sie vollnerl in Ihre Freundesliste auf
Kirill Kirill ist männlich
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Priwet, vollnerl,

kennst du diese Ausgabe?

Magyarok szovjet hadifogságban (1941-1956)
Varga Éva Mária
RUSSICA PANNONICANA , 2010

http://www.port.hu/magyarok_szovjet_hadi...cument_id=28018

Gruss,

Kirill

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kirill: 16.02.2013 22:48.

16.02.2013 22:47 Kirill ist offline E-Mail an Kirill senden Beiträge von Kirill suchen Nehmen Sie Kirill in Ihre Freundesliste auf
vollnerl vollnerl ist männlich
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Ja danke, ich habe das Buch und habe auch für den Landsmann epfohlen.

Jetzt suche ich noch etwas: Lager Nr. 7082/4 in Woronesch.
Ich habe gestern einen noch lebenden EX-heftling (damals 17, jetzt 86) getroffen, der gerne wissen würde, wo genau das Lager gelegen hat, inmitten von Woronesch.

Hat ev. jemand eine Idee?

mfg
L. Vollner

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von vollnerl: 21.02.2013 16:19.

21.02.2013 16:10 vollnerl ist offline E-Mail an vollnerl senden Homepage von vollnerl Beiträge von vollnerl suchen Nehmen Sie vollnerl in Ihre Freundesliste auf
Kirill Kirill ist männlich
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Priwet,

fur Lager 82, Abteilung 4 steht in der Nachschlageliteratur - Woronesh. Nichts mehr. Das heisst, die Leute haben an der Wiederaufbau der Stadt, oder eines der Betriebe der Stadt gearbeitet.
Falls es um die Ungaren geht, empfehle ich dir die Authorin des erwahnten Buches Eva Varga in Budapest zu finden, sie hat sich sehr grundlich ins Thema vertieft.

Er kann auch versuchen an das Staatsarchiv des Gebiets Woronesh

http://arsvo.ru/arkhivy/gavo/gosudarstve...oi-oblasti.html

oder an das Landeskundliche Museum des Gebiets Woronesh

http://www.museum.ru/M651

zu schreiben.

Gruss,

Kirill

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Kirill: 22.02.2013 08:05.

22.02.2013 08:00 Kirill ist offline E-Mail an Kirill senden Beiträge von Kirill suchen Nehmen Sie Kirill in Ihre Freundesliste auf
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