Thema: Die Panzerfaust - Effizienzerhöhung in der Panzerbekämpfung |
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Hallo Karl,
aber was heißt in diesem Zusammenhang "die meisten"?
Die meisten im Zeitraum von, ganz grob, einer Woche? Die meisten in absoluter Zahl
(eher unwahrscheinlich)? Die meisten im Häuerkampf? Oder die meisten im Vergleich zu
den übrigen Fronten?
Gruß
Tobias
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Thema: Stationen meines Großvaters im Krieg |
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Hallo,
einzige mit bekannte Ausnahme von Peters Feststellung (keine Kampfhandlungen
außer Spähtruppunternehmen) sind die französischen Angriffe auf das Reichsgebiet im
September 1939. Diese Angriffe werden in der Nachkriegsgeschichte auch als "Saar-
Offensive" bezeichnet.
"So beschränkte sich die Innitiative der Alliierten vorerst auf Scharmützel an der
deutsch-französischen Grenze. Französische Spähtrupps stießen erstmals am 6.
September über die Reichsgrenze zwischen Mosel und Pfälzer Wald vor. Der Angriff
wurde mit Truppen in Bataillonsstärke fortgesetzt, so daß die deutsche Heeresgruppe
C anfangs befürchtete, der Gegner bereite eine großangelegte Offensive vor. Es blieb
aber bei den geringfügigen Vorstößen im Bereich zwischen Saar und Hornbach und in
Richtung Saarlouis...Seit Mitte September gingen die Franzosen bereits zur
Verteidigung über, beschränkten sich auf örtliche Einzelunternehmen und zogen sich
bis Mitte Oktober wieder zurück."
DRZW, Band 2, Seite 271/272
Die französischen Angriffe reichten bis zu 10 km auf Reichsgebiet. 12 deutsche
Ortschaften wurden von den Franzosen besetzt. Ort und Zeit passt allerdings nicht zu
dem hier geschilderten Fall
Gruß
Tobias
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Thema: FPN 15814 C |
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Hallo,
1. Kompanie SS-Fallschirmjäger-Bataillon 600
Gruß
Tobias
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Thema: Luftwaffenfelddivisionen |
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Hallo,
gibt es (zwischenzeitlich) gute Literatur zu den Luftwaffenfeld-Divisionen, außer:
- Walter Dann, "Die Problematik der Luftwaffen-Felddivisionen, dargestellt am Beispiel der 20. Luftwaffen-Felddivisionen",
abgedruckt im DSJB
und
- Werner Haupt, "Die deutschen Luftwaffen-Felddivisionen 1941-1945"
?
Von Werner Haupt scheint auch die falsche Bezeichnung "Felddivision (L)" zu stammen.
Wie auch immer der Mann darauf gekommen ist...
Gruß
Tobias
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Thema: Rückzug durchs Rhonetal 1944 |
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Hallo,
Informationen sind in folgendem Werk zu finden:
Dieter Robert Bettinger, "Die Geschichte der HGru G - Mai 1944 bis Mai 1945",
Helios Verlag, ISBN 978-3-86933-020-4
Ansonsten würde es eventuell helfen wenn man die Anfrage etwas präzisieren würde.
Welche Informationen werden denn gesucht bzw. welcher Zeitraum ist von Relevanz?
Um was geht es genau?
Gruß
Tobias
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Thema: Welche Einheit, wo im Mai 1944 ? |
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Hallo,
nach langen und harten Rückzugsgefechten im Raum Kamenez-Podolsk, die bis Mitte April
1944 gingen, ging die 19. PD auf die Strypa zurück und bezog Verteidigungsstellung. Ab
Mitte Mai verlegte die ganze Division, also mit ihr auch das Panzer-Regiment 27, in die
Niederlande zur Auffrischung.
Gruß
Tobias
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Thema: Unbekannte Einheit Pz.Mun.Trsp.Kp.610 |
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Hallo,
scheinbar wurden nur die Hälfte der Transporter umgebaut, die andere Hälfte eins zu eins
ins Fla-Btl. 614 übernommen.
Unteroffizier Knappe, Geschützführer in der 1./Fla 614 schreibt:
"Jede Kompanie hatte (abgesehen von dem Vierlings-Zug mit seinen Lkw) 16 umgebaute
Panzer I, wovon 8 statt des früheren Drehturm mit einer 2-cm-Flak auf Plattform, die
restlichen 8 als Muni-Transporter (Lauben genannt) ausgerüstet waren. Jeder Fla-Panzer
verfügte daher über einen Muni-Panzer, die Geschützbedienung über einen zusätzlichen
Kraftfahrer für die "Laube"."
Aus: Hermann Freter, "Fla nach vorn! - Die Fliegerabwehrwaffe des Heeres und ihre
Doppelrolle im Zweiten Weltkrieg"Band I, Seite 458
Gruß
Tobias
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Thema: Fla-Bataillon (mot) 614 |
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Hallo,
Das Fla-Bataillon 614 wurde unter Hauptmann Lindemann in Altwarp aufgestellt, und
jede der drei Kompanien mit acht 2-cm-Flak 38 auf Panzer I-Fahrgestellen und zwei
von Lkw gezogenen 2-cm-Vierlingen ausgerüstet. Ende August 1941 ging das Bataillon
auf dem Schienenwege bis Jassy, dann im mot. Marsch über Kischinew an Odessa
vorbei zur 17. Armee, die aus dem Dnjepr-Brückenkopf südlich Krementschug nach
Osten stieß. Major Ritter übernahm in Kischinew dieses Fla-Btl., das mit seinen
improvisierten Fla-Panzern ein Novum darstellte. Allerdings bereiteten die
Panzerfahrgestellte zunächst ganz erhebliche Schwierigkeiten.
Ab 23.09.1941 ging das Fla-Btl. 614 zunächst an den Dnjepr-Brücken bei
Krementschug und Derijewka in Stellung. Chef der 1. Kp. war Hauptmann Seiffert, der
2. Kp. Oblt. Michelsen, der 3. Kp. Oblt. Büchner. Ende September ging Fla-Btl. 614
über den Dnjepr und wurde beim Vorstoß auf den Donez kompanie- und zugweise
wechselnden Divisionen bzw. Regimentern zugeteilt. Luftschutzaufgaben wechselten
mit Erdkämpfen ab, wobei sich die mit der Infanterie angreifenden Fla-Züge und
Halbzüge außerordentlich bewährten. So war die 2./Fla 614 vom 26.09.-05.10. der 9.
ID unterstellt. Kurz darauf wurde die 2./Fla 614 der 97. leichten Infanterie-Division
unterstellt. Sie sicherte ab 07.10. den Durchmarsch der Division durch Golubowka, am
nächsten Tag den Brückenschlag über den Bogataja bei Michajlowka. Fla-Btl. 614
marschierte Richtung Südost auf Slawiansk vor.
Aus: Hermann Freter, "Fla nach vorn! - Die Fliegerabwehrwaffe des Heeres und ihre
Doppelrolle im Zweiten Weltkrieg"Band I, Seite 458 - 463
Gruß
Tobias
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Thema: Verwendung von Prototyp Panzern? |
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Hallo,
wo es hier gerade angesprochen wird eine kurze Zwischenfrage:
Gibt es vom OKW oder seitens der Kriegsmarine eigentlich Berichte/Studien über das
Aufwand-Nutzen-Erfolg-Verhältnis der stationären Küstenartillerie?
Ist jemandem soetwas bekannt?
Gruß
Tobias
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Thema: Frage zum wirtschaftlichen Hintergrund 1940 |
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Hallo Chinoa,
welchen Namen ich dem Kind gebe spielt letzten Endes doch eher eine untergeordnete
Rolle. Ob ich jetzt meinem unterlegenen Gegner aufzwinge z.B. 10 Millionen im Monat zu
bezahlen oder 8 Millionen plus 2 Millionen für die Besatzungskosten ist doch egal. Im
Endeffekt bleiben es Reparationszahlungen. Es ist doch eine logische Konsequenz,
dass duch eine militärische Besetzung teilweise hohe Kosten entstehen, die man wohl
eher ungern von der eigenen Volkswirtschaft bezahlen lassen will.
Ob die Reparationsforderungen in Art und Umfang gerechtfertigt waren ist eine andere
Frage. Da der Besiegte in der Regel allerdings mehr oder minder stark dem Gewinner
ausgeliefert ist, ist auch die Frage ob die Forderungen angemessen waren im Nachhinein
nicht wirklich relevant. Der Sieger hat das Sagen.
Meines Wissens zahlte z.B. das DR (zumindest teilweise) die Besatzungskosten der
Franzosen nach dem 1. Weltkrieg. Die Franzosen widerum zahlten Preußen/DR die
Besatzungskosten nach dem Krieg 1870/71.
Gruß
Tobias
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Thema: Frage zum wirtschaftlichen Hintergrund 1940 |
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Hallo,
Kriegsreparationen vom unterlegenen Staat zu verlangen und zu kassieren ist schon
immer gängige Praxis (wahrscheinlich schon so lang wie es Kriege gibt) und ist nichts
ungewöhnliches, egal welcher Kontinent, welcher Staat, welche Epoche, welcher Krieg.
Gruß
Tobias
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Thema: Werfer-Regiment 88 |
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Hallo,
"Unterlagen zur Geschichte des Werferregiments 88 liegen kaum vor (nur ein Brief).
Aufstellungsraum muß nach einer Notitz der Raum um Munster-Uelzen gewesen sein. Hier
fand auch die Ausbildung zur Umschulung auf die Werfertruppe statt.
Regimentskommandeur war Major Ritter und Edler von Fischern, der am 11.10.44 mit der
Führung beauftragt wurde. Abt.Kdr. II.Abt. war Hauptmann Kraft, Chef der 5. Battr.
Oberlt. De Kassan.
Zunächst wurde das Regiment bei der Ardennen-Offensive (16.12.44) eingesetzt im
Raum Eicherscheidt (Eifel). Nach dem Scheitern der Offensive verlegte das Regiment
nach Ungarn an den Plattensee/Stuhlweissenburg. Das Ende des Krieges erlebten die
Regimentsangehörigen in Österreich."
Aus: "Die Nebel- und Werfertruppe (Regimentsbögen)", Seite 401
Gruß
Tobias
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Thema: Kurioses und Absonderliches |
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Hallo Uwe,
nein, das Foto stammt aus einem Bericht über die Sonderformationen zur
Frontbewährung, abgedruckt im Deutschen Soldatenjahrbuch.
Gruß
Tobias
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Thema: 7,5 Igr.Patr.38 H1/A |
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Hallo,
Patronenmunition = Geschoss und Treibladung bilden eine Einheit (wie bei
Handfeuerwaffen)
getrennte Munition = erst wird das Geschoss und dann die davon getrennten
Treibladungen eingeführt (wie bei schweren Artilleriegeschützen)
Da ist es natürlich klar, dass die Geschützbedienung schneller feuern kann, wenn die
Treibladung nicht extra eingelegt werden muss.
Gruß
Tobias
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Thema: Blaue Division |
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Hallo Udo Rudi,
für mich hört sich das eher nach einem wenig überzeugenden Versuch an den Kampf
ausländischer Freiwilliger auf deutscher Seite (respektive in diesem speziellen Fall
natürlich der Spanier) zu rechtfertigen.
Rolf-Dieter Müller, „An der Seite der Wehrmacht“, Seite 116
„...Deshalb entschied Franco, eine herkömmliche Infanteriedivision als nationale Einheit
aufzustellen, zusammengesetzt aus freiwilligen Soldaten und Milizionären und
geführt von Berufsoffizieren. Nur bei Unteroffizieren und Leutnanten gab es ein Drittel
Falangisten. Die Rekrutierung wurde öffentlich und in allen Teilen Spaniens betrieben.
An Freiwilligen mangelte es nicht. Aus deutscher Sicht standen zu viele Offiziere und
zu wenige Unteroffiziere zur Verfügung...Der Verband erhielt die deutsche
Nummerierung der 250. Infanteriedivision und umfaste 17.909 Freiwillige...“
Hans Werner Neulen, „An deutscher Seite“, Seite 117
„...Francos Entschuß, eine Freiwilligendivision zur Ostfront zu entsenden, stieß auf eine
Woge allgemeiner Begeisterung...Die Werbekampagne für die DEF (eig.Anm.: Division
Espanola de Voluntarios) brachte in wenigen Tagen genug Freiwillige für ein ganzes
Armeekorps zusammen. Allein in Madrid meldeten sich 40.000 Mann für 4.000 Stellen.
40 Offiziere ließen sich als einfache Soldaten einschreiben, nachdem alle Offiziersposten
besetzt waren...Befriedigt konnte der deutsche Geschäftsträger in Madrid am 4. Juli
1941 nach Berlin melden, es hätten sich die >>vierzigfache Zahl der benötigten
Freiwilligen<< zum Rußlandeinsatz gemeldet. Schwierigkeiten bei der Werbung
ergaben sich nur in Katalonien, das bis zum Ende des Bürgerkrieges eine
republikanische Bastion gewesen war. Von den 18.946 angenommenen Freiwilligen
waren rund 85% Studenten und Veteranen des Bürgerkrieges. Der falangistische
Anteil an den Kreuzzugsenthusiasten war hoch, so dürften schätzungsweise 55% der
Divisionsangehörigen Falangisten gewesen sein...“
Emilio Esteban-Infantes, „Blaue Division“, Seite 9/10
„...Der Widerhall dieses Aufrufes klingt wie ein Glockenschlag durch das Land. Eine
Welle der Begeisterung erhebt sich unter den Kämpfern des Befreiungskrieges und
den Falangisten aller Altersstufen und sozialen Klassen. Viele strömten zu den
Meldestellen: Kommandeure, Offiziere und Unteroffiziere der Armee; die Falangisten
in ihren blauen Hemden; die ehemaligen Mitkämpfer unseres Befreiungskrieges;
Spanier, die ihr Vaterland lieben; Jugendliche, die noch nie eine Waffe in den Händen
trugen; Menschen, die ihre körperlichen Kräfte erproben wollen; und schließlich viele,
die aus rein militärischen Idealen, aus Begeisterung für das soldatische Abenteuer
bereit sind, eine Pflicht auf sich zu nehmen. Die freiwilligen Meldungen nehmen
zunächst ein unübersehbares Ausmaß an. In den Werbebüros stellen sich so viele
Männer zur Verfügung, daß mehrere Divisionen gebildet werden könnten. Freilich sind
manche darunter, die auf Grund ihres Alters, ihrer Gebrechen, ihrer verspäteten
Anmeldung oder aus sonst irgendeinem zwingenden Umstand zurückgewiesen
werden.“
Gruß
Tobias
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Thema: Blaue Division |
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Hallo,
ist mir pers. neu und widerspricht meinem bisherigen Kenntnisstand (Massen an
Freiwilligenmeldungen, genug für mehr als eine Division). Diese Aussage sehe ich eher
skeptisch. Woher hat Herr Ablasser denn diese Information?
Im Kontext hört sich die Zuchthaus-Aussage eher etwas gehässig und wenig
überzeugend an.
Gruß
Tobias
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Thema: 3. Komp - F.E.B. 188 - 88 J.D. - 1944 |
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Hallo,
Das neue Feldersatzbataillon 188 ab April 1944
Schon während der Auffrischung und Neugliederung der 88. Infanterie-Division war
der planmäßig als Zugführer in der 13./245 eingeteilte Leutnant Eckert von der
Division mit der einstweiligen Betreuung des Feldersatzbataillons 188 beauftragt
gewesen. Der Gefechtsstand dieses Truppenteils hatte sich anfangs in Ostrowiec
befunden. Eines Nachts hatte dort der Russe plötzlich heftig angegriffen und das
Bataillon mit seinen soeben erst vom "Ausbildungsregiment Ukraine" erhaltenen
400-500 Mann Auffüllungspersonal vollkommen zersprengt. Eckert hatte alsbald
mehrere Tage lang versucht, die inzwischen meist von fremden Einheiten
vereinnahmten Männer wieder um sich zu sammeln. Leider hat er wenig Erfolg.
Mit dem kleinen Teil der ihm verbliebenen Leute richtet er in Opatow Quartiere und
Gefechtsstand ein. Bald darauf zieht er in südwestlicher Richtung nach Jedrichowice.
Dort erst kann das Feldersatzbataillon nochmals aufgebaut werden. Es zählt nun
wieder drei Kompanien und wird von Major Wensauer (füher GR246 der 88. Infanterie-
Division) übernommen.
Bald erhält Wensauer einen neuen Auftrag: Er hat das Korps-Ausbildungs-Regiment
aufzustellen. Hierzu zieht er Eckert bei und bietet ihm die Gelegenheit, für den neu zu
bildenden Truppenteil das Stammpersonal einer Kompanie aus dem Feldersatzbataillon
zu entnehmen. Eckert selbst wird dabei die Führung der 1. Kompanie übertragen, in
die er Feldwebel Klimek als Hauptfeldwebel, Ofw. Kroneder als Zugführer und
Feldwebel Viehweger als "WuG" einbringt. Bataillons-Adjutant wird Lt. Kuster. Eckert
ist und bleibt fortan der engste Vertraute Wensauers.
Nach Abschluß dieser Aufstellung zieht die Truppe Anfang November 1944 zu einem
Verladebahnhof bei Ostrowiec, wird dort verladen und über Kielce in den Raum von
Tschenstochau befördert.
Aus: Chronik Infanterie-Regiment 245, Teil III, Seite 57
Gruß
Tobias
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