Panzer VI »Tiger« und »Königstiger«

 

Die Tigerfibel (4 MB)

Bereits 1937 erhielt die Firma Henschel vom Heereswaffenamt den Auftrag, einen schweren Kampfpanzerwagen zu entwickeln. Für das unter der Bezeichnung "Durchbruchwagen " (DW) laufende Projekt war eine Hauptbewaffnung mit einer 10,5-cm-KwK L/28 vorgesehen. Der Antrieb sollte durch einen Maybach-Motor erfolgen. Ein Fahrgestell wurde, ohne Turm, erprobt. 1938 wurde dann als Weiterentwicklung der DW 2 in Auftrag gegeben, dem der VK 3001 (H) folgte. Dieses 32 t schwere Fahrzeug wurde von einem Sechszylinder Maybach-Motor angetrieben und brachte es auf 25 km/h. Von den bestellten acht Fahrzeugen sind nur drei gebaut worden, nur eines erhielt den Krupp-Turm mit der 7,5-cm-KwK L/24. Im Frühjahr 1941 wurden die anderen beiden Fahrzeuge mit einer 12,8-cm-Kanone 40 (von der 12,8-cm-Flak 40) ausgestattet und im Osten als Panzerjäger eingesetzt.

Von der Firma Porsche stammte das VK 3001 (P), von dem durch das Nibelungenwerk zwei Prototypen hergestellt wurden. Die Fahrzeuge wogen 30 t, waren 6.580 mm lang und wurden von zwei Zehnzylinder Porsche-Motoren angetrieben. Damit erreichte das Fahrzeuge eine Geschwindigkeit von 60 km/h (!). Da die Motoren aber nicht verläßlich genug waren, wurde das Projekt wieder eingestellt.

Im Mai 1941 erhielt Henschel den Auftrag zur Entwicklung eines 36 t schweren Kampfpanzers, dem 3601 (H). Krupp entschied sich bei diesem Fahrzeug für den Einbau einer 7,5-cm-Kanone mit konischem Rohr. Wegen der mangelnden Wolframversorgung, die Granate trug einen derartigen 1 kg schweren Kern, wurde diese Entwicklung aber wieder aufgegeben. Henschel baute von seinem Fahrzeugentwurf sieben Fahrgestelle, es wurde aber nur eines völlig ausgerüstet. Der 40 t schwere Panzer wurde von einem Zwölfzylinder-Maybach-Motor von 19,1 l Hubraum angetrieben, der 550 PS leistete; damit wurden 40 km/h erreicht. Das nun entstandene Fahrzeug war 6.050 mm lang, 3.140 mm breit und 2.700 mm hoch. Das Projekt erhielt die Bezeichnung Panzer VI. Die Panzerung betrug maximal 100 mm.

Auch hier legte die Firma Porsche einen Konkurrenzentwurf vor, den VK 4501 (P) mit 58 t Gewicht. Angetrieben von zwei luftgekühlten Motoren mit zusammen 640 PS, hatten die Fahrzeuge eine 8,8-cm-KwK 36 L/56, die später von Henschel übernommen wurde. Das Projekt wurde 1942 nach der Fertigstellung von fünf Stück wieder eingestellt. Diese Fahrzeuge wurden nur in der Erprobung verwendet, sie bildeten die Grundlage für den ab April 1943 gelieferten »Ferdinand«.

Hitler forderte die Montage der längeren 8,8-cm-KwK 36 L/74, was zunächst zurückgestellt wurde, später, nach Musterbauten von Krupp und Rheinmetall im September 1942, zum Panzer VI B oder auch »Königstiger« führte.

Durch die Übernahme der 8,8-cm-KwK 36 L/56 stieg das Gewicht des Henschel-Fahrzeuges auf 45 t, die neue interne Bezeichnung hieß VK 4501 (H).

Die insgesamt 56,9 t schweren Fahrzeuge erhielten später den Suggestivnamen »Tiger«. Sie waren 3.705 mm breit, 8.450 mm lang und 2.990 mm hoch. Angetrieben wurde der »Tiger« durch einen Zwölfzylinder-Maybach-Motor HL 230 P 45, der den Fahrzeugen eine maximale Geschwindigkeit von 40 km/h verlieh. Ab dem 251. produzierten Fahrzeug wurde ein neuer Motor mit 700 PS eingebaut. Die im 11 t schweren Turm montierte 1.352 kg schwere 8,8-cm-KwK 36 L/56 - eine aufwendige Konstruktion, für die etwa 5.670 kg Rohmaterial notwendig war - besaß ein 4.928 mm langes Rohr, das sich durch die Mündungsbremse auf 5.316 mm verlängerte. Mit der normalen Panzergranate betrug die Lebensdauer des Rohres etwa 6.000 Schuß. Die übliche Munition war die 870 mm lange Panzergranatpatrone 39 von 16 kg Gewicht. Die 9 kg schwere Panzergranate, mit einer v0 von 773 m/Sek. verschossen, konnte auf 1.000 m Entfernung 100-mm-Panzerung durchschlagen. Mit der 7,3 kg schweren Panzergranate 40 erreichte man eine v0 von 990 m/Sek., damit wurden sogar 138 mm auf 1.000 m durchschlagen. Wegen des Wolframmangels wurde von dieser Granate nicht nur eine kleine Stückzahl gefertigt, sondern Ende 1943 wurden sogar 1.600 Granaten eben wegen der Wolframkerne zurückgezogen. Die »Tiger«-Panzer hatten während des Jahres 1943 von dieser Munition nur 5.570 Schuß verbraucht. Wie bei allen Kanonen der Panzer gab es auch für diese Waffe eine Sprenggranatpatrone. Diese 932 mm lange Patrone wog 14,4 kg und trug eine 396 mm lange Sprenggranate von 9,4 kg Gewicht, die 0,87 kg Sprengstoff enthielt. Mitgeführt wurden 92 Granatpatronen und 4.500 Schuß MG-Munition.

Anfänglich betrug die Kettenbreite 520 mm, was sich aber für den Einsatz als zu schmal erwies. Da die Waggons der Deutschen Reichsbahn aber eine breitere Kette nicht zuließen, wurden diese Ketten für den Transport beibehalten, die neue Einsatzkette war dann 725 mm breit.

Der Turm wurde später geändert, so daß die Fahrzeuge 2.885 mm hoch wurden. Die Bezeichnung wurde in Tiger E geändert. Die Fahrzeuge hatten eine Kraftstoffvorrat von 530 Litern, der für eine Fahrstrecke von 60 km im Gelände ausreichte. Die Bodenfreiheit betrug 470 mm, was ein Überklettern von 790 mm hohen Hindernissen erlaubte. Die Steigfähigkeit lag bei 35°, Gräben bis zu einer Breite von 2,3 m konnten überwunden werden. Die Wattiefe betrug 1,2 m. Die Panzerung betrug frontal 100 mm und seitlich 60 mm.

Die Panzer wurden, nachdem sich Hitler endlich für die Henschel-Ausführung entschieden hatte (er war ein echter Porsche-Fan), schnellstmöglich eingesetzt, was eine ausreichende Erprobungszeit zur Behebung aller bei einem solchen Projekt unvermeidlich auftretenden Fehler unmöglich machte. Die schwere Panzerjäger-Abteilung 502 fuhr am 29. August 1942 den ersten Einsatz mit vier »Tigern«, von denen drei jedoch wegen technischer Störungen ausfielen und geborgen werden mußten. Hier zeigten sich ganz klar die Unzulänglichkeiten der neuen Waffe, da sie nicht richtig getestet werden konnte.

Insgesamt wurden vom Tiger bis zum Produktionsauslauf im Juli 1944 1.350 Stück gefertigt.

Die erfolgreichsten Panzerkommandanten im Zweiten Weltkrieg fuhren den »Tiger I«. Hauptsturmführer Wittmann bei der schw.Pz.Abt. 501 und Lt. Bölter von der schw.Pz.Abt. 502 schossen jeweils 144 feindliche Panzerfahrzeuge ab.

Aus der Serienproduktion wurden 84 Fahrzeuge herausgezogen und zu Panzer-Befehlswagen umgebaut. Der Munitionsvorrat sank auf 66 Schuß, der Platz wurde mit Funkgeräten ausgefüllt.

Das Bergen von schweren Panzerfahrzeugen war ein Problem, es sollte eigentlich von speziellen Bergezügen durchgeführt werden. Bei der Kämper Motoren AG hatte man 30 derartige Fahrzeuge bestellt. Die beiden begonnenen Muster bestanden aus einem, von zwei Dieselmotoren von je 150 PS angetriebenen Allrad-Wagen von 20 t und einem ebenfalls mit Einzelradantrieb versehenen 18 t schweren Anhänger. Diese, wegen Beschuß mit Vollgummireifen ausgestatteten Fahrzeuge, haben sich in der Erprobung nicht bewährt, die Entwicklung wurde zugunsten der Berge-»Panther« gestrichen.

Nachdem bereits 1943 fünf Fahrzeuge des Porsche-Musters zu Bergepanzern umgebaut wurden, hat man 1944 noch drei Fahrzeuge aus der E-Serie dazu entnommen.

Nur im Entwurfsstadium befand sich der »Tiger« (P), der für Kämpfe in engen, bebauten Gebieten vorgesehen war. Die Fahrzeuge waren unbewaffnet, 8.430 mm lang und wogen 60,2 t.

Die Munitionsfertigung für die 8,8-cm-KwK 36 sah wie folgt aus (in 1.000 Schuß):

Bezeichnung 1942 1943 1944
8,8-cm-Sprenggranate 14,1 1.392,2 459,4
8,8-cm-Panzergranate 39 21,2 324,8 394,4
8,8-cm-Panzergranate 40 0,8 8,9 -

Die Munition für die Waffe des Sturmgeschützes »Ferdinand« wurde bei den Pak-Geschützen entnommen.

Als einziges Land kaufte Japan zu Studienzwecken einen »Tiger«, für den es 645.000 RM bezahlen mußte. Das nach Bordeaux überstellte Fahrzeug ist übrigens nie nach Japan verschifft worden.

Projekte mit dem um drei Laufrollenpaare verlängerten Fahrgestell des »Tiger 1« waren die 53 t schweren Selbstfahrlafetten mit der 17-cm-Kanone 44 bzw. mit dem 21-cm-Mörser 18/43 und mit dem 30,5-cm-Granatwerfer der Firma Skoda.

Für den leichteren Weg, die 24-cm-Kanone 4 zu transportieren, hatte die Firma Krupp vorgeschlagen, zwei Fahrgestelle des »Tiger I« zu verwenden. Die Firma Henschel lehnte aber Ende 1942 eine Abgabe aus der Serienfertigung ab.

Hitler forderte, eine schwerere Kanone für den »Tiger« einzuplanen. Daraufhin wurde versuchsweise eine 8,8-cm-KwK 43 L/71 eingebaut, die Länge des Fahrzeuges stieg auf 10.110 mm. Allerdings war der Turm für diese Waffe zu klein. Trotzdem forderte Hitler den Serienbau des »Tigers« mit dieser Kanone, allerdings mit der Länge L/100. Dieser Vorschlag kam über das Reißbrettverfahren jedoch nicht hinaus.

Im Herbst 1942 erhielten die Firmen Henschel und Porsche vom Waffenamt den Auftrag, einen verbesserten, schweren Panzer mit der 8,8-cm-KwK L/71 zu bauen. Porsche legte daraufhin seinen Entwurf 180/181 vor, der eine 10,5-cm-KwK L/70 oder eine 15-cm-KwK L/37 tragen sollte. Nach der Ablehnung dieses Vorschlags durch das Waffenamt erarbeitete Porsche den Entwurf VK 4502 (P) mit der 8,8-cm-KwK L/71. Die Türme sollten bei der Firma Wegmann gebaut werden und waren dort auch schon in Arbeit, als das Projekt wegen seines benzin-elektrischen Antriebs abgelehnt wurde. Henschel, dessen Entwurf VK 4502 (H) ebenfalls gestrichen worden war, legte den VK 4503 (H) vor. Bei diesem Vorschlag wurden zahlreiche gute Punkte des »Tigers« übernommen, während man bei der Formgebung auf den »Panther« zurückgriff. Außerdem wurde die Vereinheitlichung verschiedener Teile mit denen des geplanten »Panther II« begonnen. Anfang 1943 entschied Hitler, daß die Frontpanzerung auf 150 mm erhöht werden sollte.

Das Holzmodell wurde im Oktober 1943 fertig, die ersten Versuchsmuster gingen dem Waffenamt im November 1943 zu. Der mit fünf Mann Besatzung ausgestattete »Tiger-II«-Panzer erhielt den Suggestivnamen »Königstiger«. Es war 10.286 mm lang, 3.080 mm hoch, 3.755 mm breit und wog 69,8 t. Angetrieben von einem Maybach-Motor HL 230 P 30 erreichte dieses Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 42 km/h. Auch hier mußte beim Verladen wieder eine spezielle Kette aufgezogen werden, die nur 660 mm breit war, während die Einsatzkette 800 mm maß. Die ersten 50 Fahrzeuge wurden mit dem Porsche-Turm ausgestattet. Obwohl dieser abgelehnt worden war, waren 50 Stück gefertigt worden, und da diese früher verfügbar waren, als die Krupp-Türme, wurden sie eingebaut. In den Türmen konnten nur 72 Schuß Munition mitgeführt werden. Ab dem 51. Fahrzeug wurden dann die Krupp-Produktions-Türme verwendet, die gegenüber dem Porsche-Turm durch Vereinfachungen und  eine schlankere Form unterschieden werden können. Trotzdem konnten in den Krupp-Türmen 84 Schuß Munition mitgeführt werden. Verschossen wurde mit der 8,8-cm-KwK 43 L/71 die 1.125 mm lange Panzergranatpatrone 39/43 von 22,8 kg Gewicht. Das durch die 6,8 kg schwere Treibladung mit einer v0 von 990 m/Sek. verfeuerte Geschoß von 10,2 kg durchschlug auf 1.000 m Entfernung 165-mm-Panzerung. Die nur 7,3 kg schwere Panzergranate 40/43 erreichte sogar eine v0 von 1.130 m/Sek. und durchschlug 193 mm auf 1.000 m. Hier war die Patrone 1.103 mm lang und wog 19,9 kg. Wegen Wolframmangels ist aber von dieser Munition nur eine geringe Stückzahl gefertigt worden - ob von diesen 5.750 Granaten überhaupt welche an der Front verschossen wurden, läßt sich nicht nachweisen. Auch für den »Tiger II« gab es eine Sprenggranatpatrone, die bei 1.167 mm Länge 18,6 kg wog. Mit der 3,8 kg schweren Treibladung erreichte das 9,4 kg wiegende Geschoß, in dem sich 1 kg Sprengstoff befand, eine v0 von 750 m/Sek. und dabei eine maximale Schußweite von 10.000 m. Zur Bekämpfung stark gepanzerter Fahrzeuge wurde noch die Hohlladungsgranate 39 eingeführt, die als Patrone 1.157 mm lang war und 15,3 kg wog. Sie erreichte mit einer 2-kg-Treibladung eine v0 von 600 m/Sek. Trotz gleichen Kalibers war die Munition der 8,8-cm-KwK 43 wegen der mit 822 mm wesentlich längeren und nun 5,6 kg schweren Hülse nicht mit der der KwK 36 austauschbar. Der Panzer VI IIB "Königstiger" wurde zum ersten Mal in der Größenordnung von 12 Wagen bei der 3./sPz.Abt. 503, Abt.-Kdr. Hauptmann Fromme, in der Nähe des franz. Dorfes Colombelles eingesetzt

Bei einer Bodenfreiheit von 500 mm konnten Hindernisse bis zu einer Höhe von 850 mm überklettert werden. Steigungen von 35° konnten überwunden und Gräben von 2,5 m Breite überfahren werden. Die Wattiefe betrug 160 mm. die Fahrstrecke etwa 86 km im Gelände. Die Panzerung der Fahrzeuge betrug mit dem Krupp-Turm an der Front 100 bis 185 mm und an den Seiten und am Heck 80 mm.

Produktion bis zum April 1945:

  1943 1944 1945
»Tiger II« 1 376 112
»Jagdtiger« - 51 28

Hatte der Bestand am 1. März 1945 einschließlich der sieben Befehlswagen noch 226 »Tiger II« betragen, so sank in den nächsten Wochen die Zahl immer weiter. Da in der Meldung über die Panzer-Lage die »Tiger I«  und »Tiger II« zusammengezogen wurden, muß von den am 1. März zusammen vorhandenen 368 Fahrzeugen ausgegangen werden. Anfang April standen dann nur noch 166 im Osten, 46 im Westen und 35 an der Italien-Front, von diesen befanden sich aber 134 in der Instandsetzung, d.h. nicht einmal 46 Prozent waren einsatzfähig.

Der »Jagdtiger« trug die 12,8-cm-Panzerjäger-Kanone 80. Das war lediglich eine andere Bezeichnung für die Pak 44.

Dieser Jagdpanzer wurde nur bei der schweren Panzerabteilung 512 und der Panzerjägerabteilung 653 eingesetzt, Anfang April 1945 standen noch 24 einsatzfähige »Jagdtiger« an der Front im Westen. Da sich ein Mangel an 12,8-cm-Waffen zeigte, wurde eine Ausweichlösung für den »Jagdtiger« mit der 8,8-cm-Sturmkanone 43 vorbereitet; das war eine leicht geänderte KwK 43 - gebaut hat man diesen Entwurf aber nicht.

Projekte blieben der »Tiger II« mit einer 10,5-cm-KwK L/68, das war, verglichen mit der 8,8 cm ein um 1.100 mm längeres Rohr. Mit einer 1.124 mm langen Panzergranatpatrone von 26,1 kg geladen, sollte hier ein 15,6 kg schweres Geschoß mit einer v0 von 990 m/Sek. verschossen werden.

Ein neuer »Tiger-Jäger« sollte die 12,8-cm-Panzerjäger-Kanone L/66 tragen, hier war das Fahrzeug 11.195 mm lang.

Anfang 1945 wurde auf Hitlers Anregung die Unterbringung eines großen Flammenwerfers mit 200 m Reichweite im »Jagdtiger« untersucht. Am 20. März wurde noch der Bau von drei Mustern begonnen, fertig geworden ist aber davon keines.

Selbstfahrlafetten mit der 17-cm-Kanone und dem 21-cm-Mörser wurden hier, wie bereits beim »Tiger I«, ebenfalls entworfen. Ein Muster für die 17-cm-Kanone 44 war bei der Firma Henschel im Bau, wurde aber nicht mehr fertig. Das 58 t schwere Fahrzeug war mit einem verlängerten Fahrgestell 13.000 mm lang und 3.155 mm hoch. Die Besatzung betrug acht Mann, der Munitionsvorrat fünf Schuß.

Das Fahrzeug mit dem 21-cm-Mörser war ähnlich aufgebaut, aber nur 11.000 mm lang. Es wurden hier nur drei Schuß Munition mitgeführt.

Aber auch als Trägerfahrzeug wurde der »Tiger II« projektiert. Nach Vorschlag der Firma Krupp sollten zwei Fahrzeuge die auf einer Grundplatte lafettierte 28-cm-Kanone 5 tragen. Skoda hatte auf dem verlängerten Fahrgestell einen 42-cm-Granatwerfer vorgeschlagen. Das 65 t wiegende Fahrzeug wurde nie gebaut.

Zuweisung an Einheiten:

Die Zuweisungslisten wurden erst ab Mai 1943 bis April 1945 durch den Gen.Insp.d.Pz.Tr. zentral und chronologisch geführt. Vollständige Auslieferungen vor Mai 1943 müssten noch aus einer Vielzahl anderen Quellen zusammengestellt werden und sind daher hier nicht erfasst.

(I) = Tiger I
(II) = Tiger II

(kursiv) = Einheit hat Lieferung nicht erhalten, Panzer anderweitig verwendet /

[Text] = Originaltext

MAI 1943
s.SS-Pz.Abt. = 2 (I) ab H.Za. am 11. Mai 1943
Pz.Gren.Div. GD = 3 (I) ab H.Za. am 13. Mai 1943 für 13./Pz.Rgt. GD
Pz.Gren.Div. GD = 3 (I) ab H.Za. am 13. Mai 1943 für 13./Pz.Rgt. GD
s.Pz.Abt. 502 = 3 (I) ab H.Za. am 18. Mai 1943 Beginn Wiederaufstellung Stab, 2. und 3. Kp.
s.Pz.Abt. 502 = 5 (I) ab H.Za. am 19. Mai 1943
s.Pz.Abt. 502 = 5 (I) ab H.Za. am 19. Mai 1943
s.Pz.Abt. 502 = 5 (I) ab H.Za. am 20. Mai 1943
s.Pz.Abt. 502 = 3 (I) ab H.Za. am 22. Mai 1943
s.Pz.Abt. 502 = 5 (I) ab H.Za. am 23. Mai 1943
s.Pz.Abt. 502 = 5 (I) ab H.Za. am 26. Mai 1943 = 31 Stück geliefert, Stab (3), 2. und 3. Kp. (je 14)
Pz.Ers.Abt. 500 = 1 (I) ab H.Za. am 27. Mai 1943
1./s.Pz.Abt. 502 = 3 (I) ab H.Za. am 31. Mai 1943
JUNI 1943
1./s.Pz.Abt. 502 = 4 (I) ab H.Za. am 1. Jun. 1943
[Insp. d. Pz.Tr.] = 7 (I) ab H.Za. am 6. Jun. 1943
s.Pz.Abt. 505 = 4 (I) ab H.Za. am 8. Jun. 1943
s.Pz.Abt. 505 = 2 (I) ab H.Za. am 9. Jun. 1943
s.Pz.Abt. 505 = 4 (I) ab H.Za. am 10. Jun. 1943
s.Pz.Abt. 505 = 1 (I) ab H.Za. am 10. Jun. 1943
3./s.Pz.Abt. 505 = 14 (I) ab H.Za. am 19. Jun. 1943
(3./s.Pz.Abt. 501) = 14 (I) ab H.Za. am 27. Jun. 1943 bereits am 1.7.1943 umbenannt in 10./Pz.Rgt. GD
Pz.Gren.Div. GD = 3 (I) ab H.Za. am 29. Jun. 1943 Stab III./Pz.Rgt. GD (Neuaufstellung)
JULI 1943
(3./s.Pz.Abt. 504) = 14 (I) ab H.Za. am bis 2. Jul. 1943 bereits am 22.6.1943 umbenannt in 11./Pz.Rgt. GD
s.SS-Pz.Abt. 101 = 27 (I) ab H.Za. am 7. - 31. Jul. 1943
SS-Pz.Gren.Div. LAH = 5 (I) ab H.Za. am 14. Jul. 1943 13./SS-Pz.Rgt. LAH
[Auffr. Stb. München] = 8 (I) ab H.Za. am 28. Jul. 1943 = Pz.Kp. Meyer
AUGUST 1943
s.Pz.Abt. 503 = 12 (I) ab H.Za. am 16. - 19.8. 1943
Pz.Gren.Div. GD = 6 (I) ab H.Za. am 16. - 19.8. 1943
[Inspekteur] = 1 (I) ab H.Za. am 25. Aug. 1943
s.Pz.Abt. 506 = 3 (I) ab H.Za. am 16. Aug. 1943
s.Pz.Abt. 506 = 42 (I) ab H.Za. am 27. Aug. 1943
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 30. Aug. 1943
[Inspekteur] = 5 (I) ab H.Za. am 30. Aug. 1943
SEPTEMBER 1943
s.Pz.Abt. 509 = 20 (I) ab H.Za. am 7. Sep. 1943
[H.Gr. Süd] = 5 (I) ab H.Za. am 20. Sep. 1943
SS-Pz.Gren.Div. DR = 5 (I) ab H.Za. am 21. Sep. 1943
[H.Gr. Mitte] = 5 (I) ab H.Za. am 23. Sep. 1943
s.Pz.Abt. 509 = 19 (I) ab H.Za. am 30. Sep. 1943
[Inspekteur (Pz.Lehr-Rgt.)] = 3 (I) ab H.Za. am 30. Sep. 1943
OKTOBER 1943
[Inspekteur (Pz.Lehr-Rgt.)] = 7 (I) ab H.Za. am 8. Okt. 1943 möglicherweise an Pz.Kp. (Fkl.) 316
s.Pz.Abt. 509 = 2 (I) ab H.Za. am 12. Okt. 1943 [Austausch]
s.SS-Pz.Abt. 101 = 1 (I) ab H.Za. am 16. Okt. 1943 eigentlich für Export nach Japan vorgesehen
s.Pz.Abt. 501 = 7 (I) ab H.Za. am 19. Okt. 1943 Wiederaufstellung in Mailly le Camp (Anfang)
s.Pz.Abt. 501 = 6 (I) ab H.Za. am 20. Okt. 1943
s.Pz.Abt. 501 = 7 (I) ab H.Za. am 21. Okt. 1943
s.Pz.Abt. 501 = 7 (I) ab H.Za. am 28. Okt. 1943
s.SS-Pz.Abt. 101 = 10 (I) ab H.Za. am 29. Okt. 1943 [2. SS Pz.Abt.]
NOVEMBER 1943
s.Pz.Abt. 501 = 5 (I) ab H.Za. am 4. Nov. 1943
s.Pz.Abt. 501 = 7 (I) ab H.Za. am 8. Nov. 1943
s.Pz.Abt. 501 = 6 (I) ab H.Za. am 12. Nov. 1943 Wiederaufstellung in Mailly le Camp (Ende, 45 Stück geliefert)
DEZEMBER 1943
s.Pz.Abt. 508 = 7 (I) ab H.Za. am 10. Dez. 1943 [aus Nov.-Fertigung] Aufstellung in Mailly le Camp (Anfang)
s.Pz.Abt. 508 = 7 (I) ab H.Za. am 11. Dez. 1943 [aus Nov.-Fertigung]
s.Pz.Abt. 508 = 3 (I) ab H.Za. am 19. Dez. 1943 [aus Nov.-Fertigung]
s.Pz.Abt. 507 = 6 (I) ab H.Za. am 23. Dez. 1943 [aus Nov.-Fertigung] Aufstellung in Wezep/Zwolle (Anfang)
s.Pz.Abt. 507 = 3 (I) ab H.Za. am 24. Dez. 1944 [aus Nov.-Fertigg.]
s.Pz.Abt. 507 = 7 (I) ab H.Za. am 26. Dez. 1944 [aus Nov.-Fertigg.]
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 26. Dez. 1943
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 27. Dez. 1943
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 30. Dez. 1943
s.Pz.Abt. 503 = 3 (I) ab H.Za. am 30. Dez. 1943
JANUAR + FEBRUAR 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 1. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 1. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 3. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 502 = 6 (I) ab H.Za. am 7. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 7. Jan. 1944 = Nachschub 45 Stück, Iststärke jetzt 69 Tiger I
s.Pz.Abt. 502 = 6 (I) ab H.Za. am 8. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 502 = 6 (I) ab H.Za. am 9. Jan. 1944
1. SS-Pz.Div. LAH = 6 (I) ab H.Za. am 11. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 502 = 4 (I) ab H.Za. am 13. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 6 (I) ab H.Za. am 14. Jan. 1944
1. SS-Pz.Div. LAH = 2 (I) ab H.Za. am 14. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 2 (I) ab H.Za. am 16. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 4 (I) ab H.Za. am 16. Jan. 1944
2. SS-Pz.Div. DR = 5 (I) ab H.Za. am 17. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 5 (I) ab H.Za. am 19. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 5 (I) ab H.Za. am 19. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 3 (I) ab H.Za. am 20. Jan. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 6 (I) ab H.Za. am 24. Jan. 1944 Aufstellung in Mailly le Camp (Ende, 45 Stück geliefert)
s.Pz.Abt. 502 = 13 (I) ab H.Za. am 21.1. - 13.2.1944
s.Pz.Abt. 502 = 17 (I) ab H.Za. am 21.1. - 13.2.1944
s.Pz.Abt. 506 = 12 (I) ab H.Za. am 21.1. - 13.2.1944
s.Pz.Abt. 506 = 5 (I) ab H.Za. am 21.1. - 13.2.1944
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 21.1. - 13.2.1944
s.Pz.Abt. 509 = 2 (I) ab H.Za. am 21.1. - 13.2.1944
1. SS-Pz.Div. LAH = 5 (I) ab H.Za. am 21.1. - 13.2.1944
s.SS-Pz.Abt. 103 = 6 (I) ab H.Za. am 4. Feb. 1944 [III. SS Pz. Korps]
s.Pz.Abt. 508 = 1 (I) ab H.Za. am 9. Feb. 1944
1. SS-Pz.Div. LAH = 5 (I) ab H.Za. am 10. - 26.2.1944
Pz.Gren.Div. GD = 10 (I) ab H.Za. am 10. - 26.2.1944
s.Pz.Abt. 503 = 10 (I) ab H.Za. am 10. - 26.2.1944
s.Pz.Abt. 507 = 12 (I) ab H.Za. am 24. Feb. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 14 (I) ab H.Za. am 25. Feb. 1944 Aufstellung in Wezep/Zwolle (Ende, 45 Stück geliefert)
s.Pz.Abt. 504 = 5 (I) ab H.Za. am 29. Feb. 1944 Wiederaufstellung in Wezep/Zwolle (Anfang)
MÄRZ 1944
s.Pz.Abt. 504 = 6 (I) ab H.Za. am 1. Mrz. 1944
Pz.Gren.Div. GD = 6 (I) ab H.Za. am 6. - 17.Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 6. - 17.Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 6. - 17.Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 9. Mrz. 1944 ursprünglich für 1. SS-Pz.Div. vorgesehen
s.Pz.Abt. 503 = 1 (I) ab H.Za. am 17. Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 504 = 6 (I) ab H.Za. am 14. Mrz. 1944
Pz.Lehr.Div. = 5 (II) ab H.Za. am 14. Mrz. 1944 mit Porscheturm (siehe auch Pz.Lehr-Rgt./Ersatzheer)
s.Pz.Abt. 503 = 12 (I) ab H.Za. am 14./16. Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 504 = 18 (I) ab H.Za. am 17. Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 504 = 6 (I) ab H.Za. am 19. Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 504 = 4 (I) ab H.Za. am 21. Mrz. 1944 Wiederaufstellung in Wezep/Zwolle (Ende, 45 Stück geliefert)
s.Pz.Abt. 508 = 5 (I) ab H.Za. am 23. Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 12 (I) ab H.Za. am 25. Mrz. 1944 Auffrischung im Raum Lemberg (Anfang)
s.Pz.Abt. 506 = 6 (I) ab H.Za. am 26. Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (I) ab H.Za. am 27. Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (I) ab H.Za. am 30. Mrz. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (I) ab H.Za. am 31. Mrz. 1944
APRIL 1944
Ersatzheer = 1 (II) ab H.Za. am 1. Apr. 1944 [Kummersdorf] mit Porscheturm
Ersatzheer = 2 (II) ab H.Za. am 1. Apr. 1944 [Paderborn] mit Porscheturm
s.Pz.Abt. 506 = 6 (I) ab H.Za. am 2. Apr. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 3 (I) ab H.Za. am 2. Apr. 1944 Auffrischung im Raum Lemberg (Ende)
Pz.Gren.Div. GD = 6 (I) ab H.Za. am 6. Apr. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 6 (I) ab H.Za. am 7. Apr. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 6 (I) ab H.Za. am 8. Apr. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 6 (I) ab H.Za. am 11. Apr. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 6 (I) ab H.Za. am 14. Apr. 1944
Ersatzheer = 1 (I) ab H.Za. am 14. Apr. 1944 [alte Ausführg.]
s.SS-Pz.Abt. 101 = 6 (I) ab H.Za. am 17. Apr. 1944
s.SS-Pz.Abt. 101 = 6 (I) ab H.Za. am 18. Apr. 1944
s.SS-Pz.Abt. 101 = 6 (I) ab H.Za. am 18. Apr. 1944
s.SS-Pz.Abt. 101 = 6 (I) ab H.Za. am 19. Apr. 1944
Ersatzheer = 2 (I) ab H.Za. am 20. Apr. 1944 [alte Ausführg.]
s.SS-Pz.Abt. 101 = 2 (I) ab H.Za. am 20. Apr. 1944 = 37 Stück geliefert; vermerkt ist aber 45, woher dann die anderen 8?
s.SS-Pz.Abt. 102 = 6 (I) ab H.Za. am 21. Apr. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 6 (I) ab H.Za. am 25. Apr. 1944
MAI 1944
Pz.Gren.Div. GD = 6 (I) ab H.Za. am 6. Mai 1944
Ersatzheer = 3 (II) ab H.Za. am 9. Mai 1944 [Vers. Kummersdorf]
Ersatzheer = 3 (II) ab H.Za. am 11. Mai 1944 [Bergen]
3. SS-Pz.Div. T = 6 (I) ab H.Za. am 17. Mai 1944
s.Pz.Abt. 505 = 6 (I) ab H.Za. am 18. Mai 1944
s.Pz.Abt. 505 = 6 (I) ab H.Za. am 18. Mai 1944
Pz.Gren.Div. GD = 6 (I) ab H.Za. am 18. Mai 1944
Pz.Gren.Div. GD = 2 (I) ab H.Za. am 19. Mai 1944
3. SS-Pz.Div. T = 4 (I) ab H.Za. am 19. Mai 1944
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 20. Mai 1944
Schießschule Putlos = 1 (I) ab H.Za. am 20. Mai 1944 [alte Kuppel]
s.SS-Pz.Abt. 102 = 6 (I) ab H.Za. am 20. Mai 1944
s.SS-Pz.Abt. 102 = 6 (I) ab H.Za. am 20. Mai 1944
s.SS-Pz.Abt. 102 = 6 (I) ab H.Za. am 20. Mai 1944
s.SS-Pz.Abt. 102 = 6 (I) ab H.Za. am 22. Mai 1944
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 23. Mai 1944
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 23. Mai 1944
s.SS-Pz.Abt. 103 = 6 (I) ab H.Za. am 24. Mai 1944
s.SS-Pz.Abt. 102 = 12 (I) ab H.Za. am 26. Mai 1944
s.SS-Pz.Abt. 102 = 3 (I) ab H.Za. am 29. Mai 1944 = 45 Stück geliefert
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 30. Mai 1944
JUNI 1944
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 1. Jun. 1944 = 30 Stück Nachschub; Auffrischung in Kolomyja
Pz.Gren.Div. GD = 6 (I) ab H.Za. am 2. Jun. 1944
Ersatzheer = 3 (II) ab H.Za. am 2. Jun. 1944 [Vers. Kummersdorf]
s.Pz.Abt. 508 = 6 (I) ab H.Za. am 3. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 6 (I) ab H.Za. am 5. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 6 (I) ab H.Za. am 5. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 6 (I) ab H.Za. am 5. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 508 = 3 (I) ab H.Za. am 5. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 11. Jun. 1944 Wiederauffrischung in Ohrdruf
s.Pz.Abt. 503 = 12 (II) ab H.Za. am 12. Jun. 1944 mit Porsche-Turm
s.Pz.Abt. 503 = 11 (I) ab H.Za. am 12. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (I) ab H.Za. am 14. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 5 (I) ab H.Za. am 15. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 5 (I) ab H.Za. am 17. Jun. 1944 = 45 Stück (33 Tiger I und 12 Tiger II) geliefert
SS-Ersatzheer = 1 (I) ab H.Za. am 17. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 6 (I) ab H.Za. am 20. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 5 (I) ab H.Za. am 22. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 501 = 6 (II) ab H.Za. am 24. Jun. 1944 [Zur Verf. In 6 bei 510] [f. 501]
Ersatzheer = 1 (I) ab H.Za. am 24. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 501 = 6 (I) ab H.Za. am 25. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 5 (I) ab H.Za. am 25. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 5 (I) ab H.Za. am 26. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 2 (I) ab H.Za. am 30. Jun. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 6 (I) ab H.Za. am 30. Jun. 1944
Pz.Ers.Abt. 500 = 2 (II) ab H.Za. am 30. Jun. 1944 [Ersatz für abgegebene]
JULI 1944
s.Pz.Abt. 510 = 6 (I) ab H.Za. am 1. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 6 (I) ab H.Za. am 3. Jul. 1944
Ersatzheer = 1 (II) ab H.Za. am 3. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 3 (I) ab H.Za. am 6. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 501 = 12 (II) ab H.Za. am 7. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 3 (I) ab H.Za. am 7. Jul. 1944 = 45 Stück geliefert
s.Pz.Abt. 501 = 9 (II) ab H.Za. am 10. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 501 = 2 (II) ab H.Za. am 12. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 501 = 2 (II) ab H.Za. am 14. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 6 (I) ab H.Za. am 20. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 504 = 6 (I) ab H.Za. am 21. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 504 = 6 (I) ab H.Za. am 22. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (I) ab H.Za. am 22. Jul. 1944
Export nach Ungarn = 3 (I) ab H.Za. am 22. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 5 (II) ab H.Za. am 26. Jul. 1944 Wiederauffrischung in Ohrdruf
3. SS-Pz.Div. T = 5 (I) ab H.Za. am 26. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 6 (II) ab H.Za. am 27. Jul. 1944
s.SS-Pz.Abt. 101 = 5 (II) ab H.Za. am 28. Jul. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 8 (II) ab H.Za. am 29. Jul. 1944 = 14 Tiger II geliefert, 2 mit Henschel- und 12 mit Porsche-Turm
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 30. Jul. 1944
Pz.Gren.Div. GD = 12 (I) ab H.Za. am 30. Jul. 1944
s.SS-Pz.Abt. 101 = 2 (II) ab H.Za. am 31. Jul. 1944
AUGUST 1944
s.Pz.Abt. 509 = 6 (I) ab H.Za. am 1. Aug. 1944
s.SS-Pz.Abt. 101 = 7 (II) ab H.Za. am 1. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 510 = 6 (I) ab H.Za. am 3. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 501 = 8 (II) ab H.Za. am 4. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 501 = 6 (II) ab H.Za. am 7. Aug. 1944 = 45 Stück geliefert
s.Pz.Abt. 507 = 6 (I) ab H.Za. am 8. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 3 (II) ab H.Za. am 10. Aug. 1944
Ersatzheer = 2 (I) ab H.Za. am 10. Aug. 1944 nicht eindeutig ob Tiger I oder II
s.Pz.Abt. 505 = 2 (II) ab H.Za. am 11. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 3 (II) ab H.Za. am 13. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 5 (II) ab H.Za. am 14. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 3 (II) ab H.Za. am 17. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 1 (II) ab H.Za. am 20. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 5 (II) ab H.Za. am 20. Aug. 1944 Wiederauffrischung in Ohrdruf
s.Pz.Abt. 505 = 4 (II) ab H.Za. am 21. Aug. 1944
(s.Pz.Abt. 505) = (1) (II) ab H.Za. am (21. Aug. 1944) Eintrag wieder gestrichen, d.h. wohl nicht ausgeliefert.
s.SS-Pz.Abt. 102 = 6 (I) ab H.Za. am 22. Aug. 1944
s.SS-Pz.Abt. 103 = 4 (I) ab H.Za. am 22. Aug. 1944 aus Instandsetzung
s.Pz.Abt. 505 = 6 (II) ab H.Za. am 23. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 5 (II) ab H.Za. am 24. Aug. 1944
SS-Ersatzheer = 2 (I) ab H.Za. am 24. Aug. 1944 aus Instandsetzung
s.Pz.Abt. 301 (Fkl.) = 7 (I) ab H.Za. am 25. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 5 (II) ab H.Za. am 26. Aug. 1944
s.Pz.Abt. 505 = 2 (II) ab H.Za. am 29. Aug. 1944 = 44 Stück geliefert!
s.Pz.Abt. 506 = 6 (II) ab H.Za. am 30. Aug. 1944
SEPTEMBER 1944
s.Pz.Abt. 301 (Fkl.) = 2 (I) ab H.Za. am 1. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (II) ab H.Za. am 1. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (II) ab H.Za. am 3. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 12 (II) ab H.Za. am 4. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (II) ab H.Za. am 5. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 3 (II) ab H.Za. am 6. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 301 (Fkl.) = 6 (I) ab H.Za. am 7. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 1 (II) ab H.Za. am 12. Sep. 1944 = 45 Stück geliefert
s.Pz.Abt. 301 (Fkl.) = 3 (I) ab H.Za. am 15. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 301 (Fkl.) = 2 (I) ab H.Za. am 15. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 11 (II) ab H.Za. am 19. Sep. 1944 Wiederauffrischung in Paderborn
s.Pz.Abt. 301 (Fkl.) = 1 (I) ab H.Za. am 20. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 15 (II) ab H.Za. am 20. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 12 (II) ab H.Za. am 21. Sep. 1944
s.Pz.Abt. 503 = 7 (II) ab H.Za. am 22. Sep. 1944 = 45 Stück geliefert
s.Pz.Abt. 509 = 6 ab H.Za. am 28. Sep. 1944 Umrüstung auf Tiger II im Sennelager
s.Pz.Abt. 509 = 3 (II) ab H.Za. am 29. Sep. 1944
OKTOBER 1944
s.Pz.Abt. 509 = 2 (II) ab H.Za. am 3. Okt. 1944 = 11 Stück; am 4.12.1944 abgegeben an s.SS-Pz.Abt. 501
Pz.Gren.Div. GD = 6 (I) ab H.Za. am 6. Okt. 1944
s.SS-Pz.Abt. 501 = 4 (II) ab H.Za. am 17. Okt. 1944 Wiederauffrischung im Raum Bielefeld
s.SS-Pz.Abt. 501 = 2 (II) ab H.Za. am 18. Okt. 1944
s.SS-Pz.Abt. 503 = 4 (II) ab H.Za. am 19. Okt. 1944 [10 Tiger I an 301 abgegeben]
s.Pz.Abt. 301 (Fkl.) = (4) (I) ab H.Za. am 20. Okt. 1944 von s.SS-Pz.Abt. 103/503 übernommen
s.Pz.Abt. 301 (Fkl.) = (6) (I) ab H.Za. am 21. Okt. 1944 von s.SS-Pz.Abt. 103/503 übernommen
NOVEMBER 1944
s.SS-Pz.Abt. 501 = 8 (II) ab H.Za. am 11. Nov. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 6 (I) ab H.Za. am 19. Nov. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 4 (I) ab H.Za. am 21. Nov. 1944
SS-Ersatzheer = 1 (I) ab H.Za. am 21. Nov. 1944 [alte Ausf.] Was ist das in diesem Fall? Tiger I oder vielleicht Tiger II Porscheturm?
s.SS-Pz.Abt. 501 = 8 (II) ab H.Za. am 26. Nov. 1944
s.Pz.Abt. 507 = 1 (I) ab H.Za. am 27. Nov. 1944
s.SS-Pz.Abt. 501 = 4 (II) ab H.Za. am 28. Nov. 1944
SS-Ersatzheer = 1 (I) ab H.Za. am 29. Nov. 1944 [alte Ausf.] Was ist das in diesem Fall? Tiger I oder vielleicht Tiger II Porscheturm?
DEZEMBER 1944
s.SS-Pz.Abt. 501 = 5 (II) ab H.Za. am 1. Dez. 1944
s.SS-Pz.Abt. 501 = 3 (II) ab H.Za. am 3. Dez. 1944 = 34 Stück geliefert
s.Pz.Abt. 509 = 2 (II) ab H.Za. am 5. Dez. 1944
Ersatzheer = 2 (I) ab H.Za. am 5. Dez. 1944 [alte Ausf.] Was ist das in diesem Fall? Tiger I oder vielleicht Tiger II Porscheturm?
s.Pz.Abt. 509 = 7 (II) ab H.Za. am 7. Dez. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (II) ab H.Za. am 8. Dez. 1944
s.Pz.Abt. 509 = 9 (II) ab H.Za. am 8./9. Dez. 1944
s.Pz.Abt. 506 = 6 (II) ab H.Za. am 13. Dez. 1944
s.Pz.Abt. 509 = 6 (II) ab H.Za. am 15. Dez. 1944
Pz.Gren.Div. GD = 4 (I) ab H.Za. am 16. Dez. 1944 aus Instandsetzung; davon 2 laut Tigers in Combat I sofort an s.Pz.Abt. 511 abgegeben
s.Pz.Abt. 509 = 5 (II) ab H.Za. am 17. Dez. 1944
(s.SS-Pz.Abt. 502) = 6 (II) ab H.Za. am 27. Dez. 1944 sofort an s.SS-Pz.Abt. 503 weitergeleitet
s.Pz.Abt. 509 = 5 (II) ab H.Za. am 29. Dez. 1944
s.Pz.Abt. 509 = 8 (II) ab H.Za. am 30. Dez. 1944
JANUAR 1945
s.Pz.Abt. 509 = 3 (II) ab H.Za. am 1. Jan. 1945 = 45 Stück geliefert
SS-Ersatzheer = 3 (I) ab H.Za. am 5. Jan. 1945 aus Instandsetzung
Ersatzheer = 1 (II) ab H.Za. am 6. Jan. 1945
s.SS-Pz.Abt. 503 = 6 (II) ab H.Za. am 11. Jan. 1945
s.SS-Pz.Abt. 503 = 3 (II) ab H.Za. am 12. Jan. 1945
s.SS-Pz.Abt. 503 = 3 (II) ab H.Za. am 16. Jan. 1945
s.SS-Pz.Abt. 503 = 4 (II) ab H.Za. am 18. Jan. 1945
s.SS-Pz.Abt. 501 = 6 (II) ab H.Za. am 22. Jan. 1945
s.SS-Pz.Abt. 503 = 13 (II) ab H.Za. am 25. Jan. 1945 = 39 Stück geliefert
(s.Pz.Abt. 511) = 3 (II) ab H.Za. am 30. Jan. 1945 später in Sennelager an s.Pz.Abt. 507 abgegeben
FEBRUAR 1945
(s.Pz.Abt. 510) = 3 (II) ab H.Za. am 1. Feb. 1945 später in Sennelager an s.Pz.Abt. 507 abgegeben
s.SS-Pz.Abt. 501 = 13 (II) ab H.Za. am 10. Feb. 1945 (am 12.3.1945 an s.Pz.Abt. 506 abgegeben)
s.SS-Pz.Abt. 502 = 10 (II) ab H.Za. am 14. Feb. 1945
s.SS-Pz.Abt. 502 = 9 (II) ab H.Za. am 20. Feb. 1945
Pz.Abt. Kummersdorf = 5 (I) ab H.Za. am 23. Feb. 1945 am 5. Mrz. 1945 zu I./Pz.Rgt. 29 (Pz.Div. Müncheberg)
s.SS-Pz.Abt. 502 = 3 (II) ab H.Za. am 27. Feb. 1945
MÄRZ 1945
s.SS-Pz.Abt. 502 = 5 (II) ab H.Za. am 2. Mrz. 1945
s.SS-Pz.Abt. 502 = 2 (II) ab H.Za. am 2. Mrz. 1945
s.SS-Pz.Abt. 502 = 2 (II) ab H.Za. am 6. Mrz. 1945 = 31 Stück geliefert
s.Pz.Abt. 507 = 4 (II) ab H.Za. am 9. Mrz. 1945
s.Pz.Abt. 503 = 5 (II) ab H.Za. am 11. Mrz. 1945
s.Pz.Abt. 506 = (13) (II) ab H.Za. am 12. Mrz. 1945 (von s.SS-Pz.Abt. 501 übernommen)
s.Pz.Abt. 507 = 11 (II) ab H.Za. am 22. Mrz. 1945
s.Pz.Abt. 511 = 7 (II) ab H.Za. am 31. Mrz. 1945
s.Pz.Abt. 510 = 6 (II) ab H.Za. am 31. Mrz. 1945

SUMME = 1181 Summen sollten nicht als absolut angesehen werden, da in einigen wenigen Fällen aus den Akten nicht ersichtlich ist, ob es sich um Tiger I oder II gehandelt hat.

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