Torpedoboot-Klasse Typ 44

 

Name Bauwerft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Schicksal
"T 52" F. Schichau-Werft, Elbing
"T 53" F. Schichau-Werft, Elbing
"T 54" F. Schichau-Werft, Elbing
"T 55" F. Schichau-Werft, Elbing
"T 56" F. Schichau-Werft, Elbing
"T 57" F. Schichau-Werft, Elbing
"T 58" F. Schichau-Werft, Elbing
"T 59" F. Schichau-Werft, Elbing
"T 60" F. Schichau-Werft, Elbing

 

Standardverdrängung Einsatzverdrängung Länge Breite
1.418 ts 1.794 ts 103,0 m 10,1 m

 

Tiefgang Bunkerinhalt Fahrstrecke Besatzung
3,7 m 300 t 4.500 sm bei 19 kn 222 Mann

 

Antriebsanlage: Zwei Wagner-Turbinen mit Rädergetrieben / Vier Wagner-Hochdruck-Heißdampf-Turbinen (Vorgesehen war der Einbau einer bei der Schichau-Werft in der Entwicklung befindlichen Illies-Antriebsanlage)
Maschinenleistung: 52.000 WPS, 37 kn.
Geschütze: Vier 10,5-cm Flak C/32 L/47,8 in Doppellafetten M 44, zehn 3-cm Flak M 44 L/44 in Doppellafetten M 44
Torpedorohre: sechs 53,3 cm (2 x 3)
 

Entwurf

Das Flottentorpedoboot 44 war eine Weiterentwicklung des Flottentorpedobootes 1941 A. Die Bauaufträge wurden am 28. März 1944 an die Schichau-Werft vergeben, jedoch kurz darauf wieder annulliert. Beim Entwurf des Flottentorpedobootes 1944 wurde von der bei den deutschen Torpedobooten üblichen Glattdecksbauweise abgewichen. Vermutlich um eine bessere Seefestigkeit und geringere Topplastigkeit zu erreichen wurde das Heck im letzten Drittel des Schiffskörpers um 1 Deck niedriger abgesetzt so daß der achtere 10,5-cm Zwilling tiefer liegend aufgebaut werden konnte. Die Freibordhöhe war ca. 1,5 m größer als beim Typ 1937.