Artillerieschulschiff "Mars"

 

Bootstyp:
Das Artillerieschulschiff "Mars" war eine Einzelanfertigung.

Morsename: ?

Flaggenname: ?

Friedenskennung: -

 

Schiffsdaten:

Kiellegung: ?

Stapellauf: 5. Juni 1937

Indienststellung: 1. November 1937

Bauwerft: Nordseewerke Emden

Besatzung: 182 Mann, 207 Mann zur Ausbildung

Baukosten: ?

Verdrängung: 5.100 t

Länge über alles: 105,12 m

Breite: 14,2 m

Tiefgang: 5,0 m maximal

Maschinenanlage: Eine 4-Zylinder-Doppelverbundmaschine

Anzahl der Wellen: 1

Leistung an den Wellen: 1.500 PSi

Höchstgeschwindigkeit: 12 kn

Fahrbereich: 12.400 sm bei 11 kn

Bennstoffvorrat: 522 t

Bewaffnung:

Seeziel-Artillerie: keine

Flak: 16 x 3,7-cm Flak L/83 C 30 in Doppellafetten C 30, 10 x 2-cm FlaMG L/65 C 30 in Sockellafetten C 30

Torpedos: keine

Wasserbomben: keine

Minen: keine

Minenräumgeräte: keine

Kommandanten:

 

Beschreibung des Bootes:

 

Lebenslauf:

Das Artillerie-Schulschiff "Mars" gehörte ursprünglich der Argo Reederei Richard Adler & Co. in Bremen und wurde 1938 von der Kriegsmarine angekauft. Ursprünglich sollte das Schiff zum Schnellbootsbegleitschiff umgebaut und in "Samoa" umbenannt werden. Nach dem Ankauf der "Tanga" wurde jedoch entschieden, das Boot zum Schulschiff für Marine-Flak-Artilleristen umzubauen. Der Umbau erfolgte 1940 bei der Howaldtswerft in Hamburg. Am 20. Januar 1941 wurde das Boot dann als "Mars" in Dienst gestellt. Das Schiff war der Marineflugabwehr- und Küstenartillerieschule in Swinemünde zugeteilt. Am 11. April 1944 wurde es, in Stettin im Dock liegend, bei einem Angriff des Bomber Commands der Royal Air Force von zwei Bomben getroffen und brannte anschließend aus. Da sich eine Wiederherstellung des Schiffes nicht lohnte, wurde es später abgebrochen.