Henschel Hs 127

 

Leichter Schnellbomber, der unter dem Chefkonstrukteur Nikolaus 1937 bei Henschel entwickelt wurde. Als Triebwerke wurden dem Prototypen V-1 zwei Daimler Benz DB 600 D eingebaut. Die ursprünglichen Tunnelkühler wurden später in die Tragflächenvorderkante verlagert. Auf eine Abwehrbewaffnung wurde komplett verzichtet, da die angestrebte Höchstgeschwindigkeit von 580 km/h als ausreichender Schutz angesehen wurde. Die Bombenlast sollte 1.500 kg betragen. Die Maschine ging bereits bei den ersten Versuchsflügen zu Bruch. Da man beim Reichsluftfahrtministerium auf einen Schnellbomber verzichten wollte, wurde die Konstruktion zu den Akten gelegt. Es wurde zwar noch ein zweiter Prototyp fertig, dieser wurde aber in Travemünde bei Bruchversuchen zerstört.