Flottenbegleiter F-5

 

Bootstyp:
Der Flottenbegleiter "F-5" war ein Boot des Flottenbegleiter-Typs.

Morsename: ?

Flaggenname: ?

Friedenskennung: 5

 

Schiffsdaten:

Kiellegung: 6. September 1934

Stapellauf: 14. August 1935

Indienststellung: 1. Mai 1936

Bauwerft: Germaniawerft, Kiel

Besatzung: 121 - 145 Mann

Baukosten: ?

Verdrängung: 1.028 ts

Länge über alles: 75,94 m

Breite: 8,10 m

Tiefgang: 2,59 m maximal

Maschinenanlage: 2 Satz BBC-Turbinen mit Rädergetriebe, 2 Hochdruckkessel System La Mont

Anzahl der Wellen: 2

Leistung an den Wellen: 14.000 WPS

Höchstgeschwindigkeit: 27,8 kn

Fahrbereich: 1.995 sm bei 13 kn

Bennstoffvorrat: 216 t

Bewaffnung:

Seeziel-Artillerie: Zwei 10,5-cm Sk L/45 C 32 in 10,5-cm M.P.L. C 32

Flak: vier 3,7-cm SK L/83 C 30 in Zwillingslafette, vier 2-cm FlaMG L/65 C 30 in Sockellafette C 30

Torpedos: keine

Wasserbomben: 4 Wasserbombenwerfer

Minen: 62 EMA oder 50 EMC

 

Kommandanten:

1. Mai 1936 Kapitänleutnant Hans John

 

Beschreibung des Bootes:

Keine besonderen Merkmale

Lebenslauf:

Der Flottenbegleiter "F-5" wurde am 1. Mai 1936 in Kiel in Dienst gestellt und der 1. Geleit-Flottille zugeteilt. Ab 1. August 1940 wurde das Boot als Versuchsboot beim Sperrwaffen-Kommando eingesetzt. 1944 wurde es dann als Geleitboot in der Ostsee eingesetzt. Hierzu wurde die Flak-Bewaffnung durch den Einbau eines 2-cm Flakvierlings verstärkt. Am 29. Januar 1945 erhielt das Boot vor Swinemünde einen Minentreffer. Beim Versuch, durch den Bojenleger "Main" eingeschleppt zu werden, lief "F-5" auf ein Wrack und kenterte. Dabei kamen 64 Mann der Besatzung ums Leben.