Zürn, Maximilian

 

* 19. September 1871, München

† 4. Juli 1943, München

 

Maximilian Zürn trat am 15. Juli 1891 als Fahnenjunker in die Königlich Bayerische Armee ein. Er kam dabei zum 6. Königlich Bayerisches Chevaulegers-Regiment „Prinz Albrecht von Preußen“. Nach dem Besuch der Kriegsschule wurde er am 5. März 1893 im 5. Königlich Bayerisches Chevaulegers-Regiment „Erzherzog Friedrich von Österreich“ zum Sekondeleutnant befördert. Als solcher wurde er dann als Eskadronoffizier im 5. Königlich Bayerisches Chevaulegers-Regiment „Erzherzog Friedrich von Österreich“ eingesetzt. Kurz vor dem Beginn des 1. Weltkrieges im Sommer 1914 wurde er als Adjutant beim Generalkommando II. bayerisches Armeekorps in Würzburg eingesetzt. Vermutlich im gleichen Jahr wurde er auch schon zum Major befördert. Mitte Juli 1915 wurde er dann zum Kommandeur vom 1. Königlich Bayerisches Ulanen-Regiment „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“ ernannt. Dieses Kommando behielt er dann bis 1918. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen noch einige andere Auszeichnungen verliehen. Er wurde dann 1919 als Major in das Reichsheer übernommen. Beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 gehörte er dann als Kommandeur zum 17. Reiter-Regiment. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann als Kommandeur vom 17. (Bayer.) Reiter-Regiment in Bamberg übernommen. Diese Funktion übte er dann mehrere Jahre aus. 1921 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Oktober 1920 festgelegt. Zum 1. April 1922 wurde er dann zum Oberst befördert und weiterhin noch mehrere Jahre als Kommandeur vom 17. (Bayer.) Reiter-Regiment in Bamberg eingesetzt. Am 1. Februar 1927 wurde er zum Generalmajor befördert. Als solcher wurde er dann bei der Kommandantur von München eingesetzt. Am 31. Oktober 1927 wurde er aus dem aktiven Dienst der Reichswehr verabschiedet. Bei der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg trat er dann im Spätsommer 1939 als Generalmajor z.V. wieder zur Verfügung der Wehrmacht. Ende Oktober 1939 wurde er dann zum Kommandeur der Division z.b.V. 427 ernannt. Bei der Umgliederung der Division zur 557. Infanterie-Division Mitte Februar 1940 gab er sein Kommando an Generalmajor Hermann Kuprion ab. Fast gleichzeitig wurde am 15. Februar 1940 auch seine Mobilmachungsverwendung aufgehoben. Nur drei Jahre später ist er dann im Sommer 1943 in seiner Heimatstadt verstorben.