Ziemer, Ernst

 

* 19. Dezember 1911, Schwirsen / Pommern + 8. August 1986, Lüneburg  

 

Ernst Ziemer trat 1931 in das Infanterie-Regiment 4 ein, in dem er als Zugführer am Polenfeldzug teilnahm. Anfang 1940 wurde er zum Infanterie-Regiment 94 versetzt, mit dem er beim Kampf um Frankreich eingesetzt wurde. Ab Juni 1941 kämpfte er in Rußland. Während der Vormarschkämpfe zeichnete er sich mehrfach persönlich aus. Für seine Erfolge wurde er am 14. Dezember 1941 als Oberfeldwebel mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. Februar 1942 zum Leutnant befördert, kämpfte er im Kessel von Demjansk. Am 1. Oktober 1942 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 13. November 1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Am 1. März 1943 folgte die Beförderung zum Hauptmann. Für seinen hervorragenden Einsatz bei der Verteidigung eines Stellungsabschnitts südlich des Ilmensees wurde er am 2. November 1943 als Hauptmann und Chef der 1. / Grenadier-Regiment 94 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 17. September 1944 wurde er dann in die Führer-Reserve versetzt und am 1. Dezember 1944 Lehroffizier an der Infanterieschule Döberitz.

Ritterkreuz (14. Dezember 1941) Eichenlaub (2. November 1943)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011