Zeltmann, Otto

 

* 24. März 1881, Paris

† 6. April 1952, Gießen

 

Otto Zeltmann trat am 21. März 1899 als Fahnenjunker in das Württembergische Armee ein. Er kam dabei zum 1. Württembergisches Dragoner-Regiment „Königin Olga“ Nr. 25. Bei diesem wurde er nach dem Besuch der Kriegsschule am 18. August 1900 zum Leutnant befördert. Sein Patent wurde dabei auf den 30. Januar 1900 datiert. Danach wurde er dann als Eskadronoffizier im 1. Württembergisches Dragoner-Regiment „Königin Olga“ Nr. 25 eingesetzt. Am 18. Oktober 1913 wurde er zum Rittmeister befördert. Als solcher wurde er dann bis kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges im Sommer 1914 beim Stab vom 1. Württembergisches Dragoner-Regiment „Königin Olga“ Nr. 25 eingesetzt. Am 18. Mai 1918 wurde er zum Major befördert. Nach dem 1. Weltkrieg wurde er dann als Major anfangs in das Reichsheer übernommen. Am 13. Juni 1919 wurde er dann aus dem Heer verabschiedet.

Ab 1936 ist er dann als Major der Reserve bei Übungen vom Infanterie-Regiment 116 in Hessen verzeichnet. Bei der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg im Sommer 1939 wurde er dann in die Wehrmacht als Major eingezogen. Er wurde dann zum Kommandeur des III. Bataillons vom Infanterie-Regiment 116 ernannt. Mit seinem Bataillon bezog er dann zuerst Stellungen im Westen. Im Herbst 1939 wurde er dann zum 1. Generalstabsoffizier (Ia) der 218. Infanterie-Division ernannt. Diese befand sich zu dieser Zeit als Besatzungstruppe in Polen. Zum Ende des Frühjahrs 1940 verlegte er dann mit der Division in den Westen. Am 1. August 1940 wurde er dann zum Ia der 197. Infanterie-Division ernannt. Diese befand sich als Besatzungstruppe in der Niederlande. Im Oktober 1940 wurde er abgelöst. Er wurde dafür am 19. Oktober 1940 zum Chef des Generalstabes vom neuen Höheres Kommando z.b.V. LIX in Frankreich ernannt. Zum 1. November 1940 wurde er zum Oberstleutnant der Reserve befördert. Durch die Umbenennung des Stabes wurde er dann Mitte Januar 1942 zum Chef des Generalstabes vom Generalkommando LIX. Armeekorps ernannt. Kurz darauf verlegte er dann mit dem Stab in den Mittelabschnitt der Ostfront. Anfang April 1942 wurde er abgelöst. Er wurde dafür direkt zum Chef des Generalstabes vom Höheres Kommando z.b.V. XXXII ernannt. Dieses befand sich als Besatzungstruppe in Nordfrankreich. Durch die Umbenennung des Stabes wurde er dann Ende Mai 1942 zum Chef des Generalstabes vom Generalkommando LXXXI. Armeekorps ernannt. Am 1. Oktober 1942 wurde er zum Oberst der Reserve befördert. Bereits zum 1. Januar 1943 wurde er zum Generalmajor der Reserve befördert. Im März 1944 wurde er abgelöst und in die Führerreserve versetzt. Am 31. August 1944 wurde seine Mobilmachungsverwendung aufgehoben und er damit endgültig aus der Wehrmacht verabschiedet.