Wurtzbacher, Ludwig

 

* 12. April 1870 + 31. Januar 1926, Berlin Friedrichshain  

 

Ludwig Wurtzbacher trat 1888 als Fahnenjunker in das Fußartillerie-Regiment 9 ein. Am 5. Februar 1889 wurde er zum Fähnrich und am 16. Januar 1890 zum Leutnant befördert. Am 1. Oktober 1891 wurde er auf die Artillerie- und Ingenieursschule kommandiert. Am 17. Juni 1892 kehrte er als Artillerie-Offizier zum Fußartillerie-Regiment 9 zurück. Ab dem 1. Oktober 1893 wurde er als Adjutant bei der I. Abteilung des Regiments eingesetzt und am 18. August 1895 zum Oberleutnant befördert. Ab 1895 war er Regiments-Adjutant und wurde am 18. Oktober 1920 zum Hauptmann befördert. Gleichzeitig wurde er Kompaniechef im Fußartillerie-Regiment 9. Am 18. Oktober 1908 wurde Wurtzbacher zum Kriegsministerium kommandiert. Am 25. Juli 1910 zum Major befördert, wurde er am 22. März 1913 Bataillonskommandeur des II. / Fußartillerie-Regiment 14. Im Januar 1915 wurde er schließlich mit der Wahrung der Geschäfte eines Abteilungschefs im Kriegsministerium betraut. Am 22. März 1915 zum Oberstleutnant befördert, übernahm er 1918 noch die Dienststelle des Artillerie-Kommandeurs 237. Am 22. März 1918 folgte die Beförderung zum Oberst. Am 1. Oktober 1919 wurde er Chef des Heereswaffenamtes. Diese Dienststellung hatte er bis zu seinem Tode inne. Am 1. Juli 1921 wurde er zum Generalmajor und am 1. Februar 1925 zum Generalleutnant befördert.

Literatur und Quellen:

Krug, Ottomar Deutsche Generale 1918-1945, Bundesarchiv Freiburg, Signatur MSG 109/10854 - Vae – Zwe

Wolfgang Keilig: Rangliste des deutschen Heeres 1944/1945, Podzun-Verlag 1955