Weidenbrück, Wilhelm

 

* 5. Februar 1915, Neuenkirchen / Niedersachsen  

Wilhelm Weidenbrück trat am 1. April 1936 als Fahnenjunker in die 6. Kompanie des Panzer-Regiments 1 ein, wurde 1938 zum Oberfähnrich befördert und ins Panzer-Regiment 3 versetzt. Am 1. September 1938 folgte die Beförderung zum Leutnant. Als Zugführer nahm er am Polen- und Westfeldzug sowie an den Kämpfen auf dem Balkan teil. Zum Oberleutnant befördert, wurde er Chef der 5. Kompanie, die er ab Oktober 1941 in Rußland führte. Bei der Abwehrschlacht um Rshew im August und September 1942 zeichnete er sich mehrfach aus, wurde am 2. Januar 1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold und am 16. September 1942 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. September 1942 zum Hauptmann befördert, kam er im Frühjahr 1943 mit der I. Abteilung zur Panzer-Abteilung 104, deren Kommandeur er am 1. Mai 1943 wurde. Nach den schweren Abwehrkämpfen bei der Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944 wurde die Abteilung als Panzer-Abteilung 2104 neu aufgestellt. Am 1. August 1944 wurde er zum Major befördert und kämpfte im September 1944 am Narew. Dort zeichnete er sich bei den schweren Abwehrkämpfen besonders aus, wofür ihm am 16. November 1944 das Eichenlaub verliehen wurde. Am 10. Dezember 1944 wurde er noch Kommandeur der Panzer-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 4 in Wien.

 

Ritterkreuz (16. September 1942) Eichenlaub (16. November 1944)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011