Wegener, Wilhelm

 

* 29. April 1895, Trebatsch / Brandenburg

† 24. September 1944, Wolmar (gefallen)

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Wilhelm Wegener war bei Beginn des Ersten Weltkriegs Angehöriger des Potsdamer Elite-Infanterie-Regiments 9. 1915 wurde er zum Leutnant befördert und 1916 geriet er während eines Sturmangriffs in britische Gefangenschaft, aus der er Ende 1918 entlassen wurde. Er wurde in die Reichswehr übernommen und 1925 zum Oberleutnant befördert. 1937 wurde er als Major Adjutant bei der 32. Infanterie-Division wurde. Bei Kriegsausbruch war Wegener bereits Oberstleutnant. Während des Polen- und Frankreichfeldzuges diente Wegener als Stabsoffizier beim II. Armeekorps. Bei Beginn des Rußlandfeldzuges war Wegener Kommandeur des Infanterie-Regiments 94. Am 1. September 1941 wurde er zum Oberst ernannt. Am 27. Oktober 1941 wurde ihm für die Erfolge seines Regiments das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Bereits im Januar 1942 erhielt er für die Rolle seines Regiments bei den Kämpfen östlich des Ilmensees das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 1. Juni 1942 wurde Wegener im Kessel von Demjansk zum Generalmajor befördert. Außerdem wurde er Kommandeur der 32. Infanterie-Division. Am 1. März 1943 zum Generalleutnant ernannt, gab Wegener im September 1943 seine Division ab und wurde Kommandierender General des L. Armeekorps. Am 1. Dezember 1943 wurde er nach wiederholter Bewährung in den Abwehrschlachten vorgezogen zum General der Infanterie befördert. Im Sommer 1944 übernahm Wegener das Kommando über die "Korpsgruppe Wegener". Am 17. September 1944 wurden Wegener die Schwerter zum Ritterkreuz mit Eichenlaub verliehen. Auf dem Weg zum Hauptquartier seiner Armeegruppe wurde Wegener am 24. September 1944 bei Wolmar durch sowjetische Tiefflieger getötet.

 

Ritterkreuz (27. Oktober 1941) Eichenlaub (19. Januar 1942) Schwerter (17. September 1944)