Scheller, Walter

 

* 27. Januar 1892, Hannover + 21. Juli 1944, Brest-Litowsk (gef) SchellerW-1.jpg (23482 Byte)

Walter Scheller trat am 13. Februar 1911 als Fahnenjunker in die Armee ein und wurde am 18. August 1912 zum Leutnant im Infanterie-Regiment Nr. 82 ernannt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Scheller in die Reichswehr übernommen. Am 10. November 1938 wurde er Kommandeur des Infanterie-Regiments 66, nachdem er am 1. März 1938 zum Oberst befördert worden war. Bei Kriegsbeginn war Scheller Chef des Generalstabes Stellvertreter X. AK. Am 26. MAi 1940 übernahm er die 8. Schützen-Brigade, die er bis zum September 1941 führte. Am 1. Oktober 1941 wurde er zum Generalmajor befördert und am 20. Oktober 1941 übernahm er zunächst Kommandeur der 11. Panzer-Division, am 28. Juli 1942 übernahm er die 9. Panzer-Division. Am 1. Januar 1943 folgte die Beförderung zum Generalleutnant und am 8. April 1943 die Verleihung des Ritterkreuzes. Ab dem 20. Oktober 1943 führte er die 334. Infanterie-Division bis zum 27. November 1943. Am 1. Februar 1944 übernahm er die 337. Infanterie-Division, anschließend ab dem 7. März 1944 die Oberfeldkommandantur 399. Am 7. März 1944 wurde er Kommandant von Brest-Litowsk. Beim Kampf um die Stadt ist er am 21. Juli 1944 gefallen.

 

Ritterkreuz (8. April 1943)