Seitz, Hermann

 

* 19. April 1902, Beilngries / Oberpfalz + 20. Dezember 1942, Stalingrad (gef.)  

 

Hermann Seitz trat 1919 in das Schützen-Regiment 43 ein, wo er 1924 zum Leutnant ernannt wurde. 1934 wurde er als Chef der 2. / Aufklärungs-Abteilung 7 zum Rittmeister ernannt, bei Kriegsbeginn war er als Major Kommandeur der Aufklärungs-Abteilung 20. Diese führte er in Polen, während des Frankreichfeldzuges und in Rußland. Während der schweren Abwehrkämpfe im Winter 1941/42 am Wolchow zeichnete er sich durch persönlichen Einsatz immer wieder besonders aus. Am 1. März 1942 wurde er zum Oberstleutnant befördert, am 12. April 1942 erhielt er das Ritterkreuz verliehen. Anschließend wurde er Kommandeur der Panzergrenadier-Regiments 63, mit dem er im August 1942 nördlich von Orel entscheidende Abwehrerfolge errang. Für seine Leistungen wurde er am 31. Oktober 1942 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Am 20. Dezember 1942 ist er bei Gromoslawka im Raum Stalingrad gefallen. Nachträglich wurde er noch zum Oberst befördert.

 

Ritterkreuz (12. April 1942) Eichenlaub (31. Oktober 1942)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011