Ritter von Ruith, Adolf Philipp

 

* 11. Mai 1872, Bamberg

† 5. Oktober 1950, Gauting

 

Adolf Ruith trat am 2. September 1890 als Fahnenjunker in das Königlich Bayerische Heer ein. Er kam dabei zum 3. Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment "Prinz Karl von Bayern". In diesem wurde er am 9. Juni 1892 zum Sekondeleutnant befördert. Er nahm dann auch am 1. Weltkrieg teil. Dabei wurde er am 9. Mai 1915 mit dem königlich bayerischen Militär Max-Josef-Orden ausgezeichnet, womit der persönliche Adelstand verbunden war. Damit wurde er jetzt als Major Ritter von Ruith bezeichnet. Am 29. August 1917 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben beiden Eisernen Kreuzen noch weitere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Krieg wurde er dann in das Reichsheer übernommen. Dort wurde er am 16. Juni 1920 zum Oberst befördert. Dabei wurde er im Reichswehrministerium in Berlin als Abteilungschef oder Chef eines Stabes eingesetzt. Im Herbst 1921 war er dann Chef des Stabes der 7. Division der Reichswehr in München. Am 1. Februar 1922 wurde er dann zum Kommandeur vom 19. (Bayer.) Infanterie-Regiment in München ernannt. Als solcher wurde er am 1. April 1923 zum Generalmajor befördert. Am 1. November 1923 gab er sein Kommando ab. Er wurde jetzt zum Infanterieführer VII in München ernannt. Als solcher wurde er am 1. April 1926 zum Generalleutnant befördert. Am 1. Januar 1928 wurde er dann zum Kommandeur der 7. Division der Reichswehr in München ernannt. Damit wurde er auch zum Befehlshaber vom Wehrkreis VII. Am 31. Januar 1930 wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Dabei wurden ihm die Charakter eines General der Infanterie verliehen. Das Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Dezember 1929 datiert. In den 30iger Jahren wurde ihm das Recht zum Tragen der Uniform vom Infanterie-Regiment 19 mit den Generalsabzeichen verliehen.