Röpke, Kurt

 

* 29. November 1896, Solingen / Westfalen

+ 21. Juli 1966, Göttingen / Niedersachsen

 

Kurt Röpke trat am 24. April 1914 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 57 in Wesel ein und kämpfte ab August 1914 im Ersten Weltkrieg. Am 18. Februar 1915 wurde er zum Leutnant befördert und wurde Zug- und Kompanieführer. Nach dem Krieg wurde er in das Reichsheer übernommen und im Truppendienst im Infanterie-Regiment 17 eingesetzt. Bei der Erweiterung der Reichswehr am 1. Oktober 1934 kam er als Kompaniechef zum Infanterie-Regiment 38. Ab 1936 wurde er als Taktiklehrer an die Infanterie-Schule Döberitz versetzt. Am 1.  April 1938 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am 10. November 1938 Kommandeur des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 67. Bei Kriegsbeginn des 2. Weltkriegs im Sommer 1939 wurde er dann zum Kommandeur des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 203. Ab dem 15. Dezember 1939 war er wieder am Lehrstab 2 der Infanterie-Schule Döberitz. Am 1. August 1940 wurde er zum Kommandeur vom Infanterie-Regiment 50 ernannt. Als solcher wurde er am 1. April 1941 zum Oberst befördert. Ab dem Sommerbeginn 1941 führte er das Regiment im Ostfeldzug beim Angriff auf Rußland. Am 1. September 1942 wurde er wieder Lehrer in Döberitz und am 26. Mai 1943 Führer der 320. Infanterie-Division. Am 1. August 1943 zum Generalmajor befördert, wurde er am gleichen Tag Kommandeur der Division. Am 20. August 1943 wurde er Kommandeur der 46. Infanterie-Division und am 17. November 1943 wegen persönlicher Tapferkeit mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 1. Februar 1944 zum Generalmajor befördert, führte er die 46. Infanterie-Division bis zum 10. Juli 1944 in der Südukraine. Ende September 1944 wurde er Kommandierender General des XXIX. Armeekorps und am 15. Oktober 1944 zum General der Infanterie befördert. Für seine Führungsleistungen während der Abwehrkämpfe in Ungarn und der Slowakei wurde er am 14. April 1945 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. In Mähren geriet er verwundet in russische Gefangenschaft, aus der er 1956 entlassen wurde.

 

Ritterkreuz (17. November 1943) Eichenlaub (14. April 1945)