von Quast, August-Viktor Henning Otto Ferdinand

 

* 27. April 1900, Potsdam

† 1960, Mannheim

 

August-Viktor von Quast trat nach seiner Kadettenausbildung am 25. März 1918 mit dem Charakter als Fähnrich in die Kaiserliche Armee ein. Er kam dabei zum Pommersches Kürassier-Regiment „Königin“ Nr. 2. Er wurde in diesem Krieg nicht nur verwundet, was sich in der Verleihung des Verwundetenabzeichens in schwarz widerspiegelte. Ihm wurden außerdem auch noch beide Eisernen Kreuze verliehen. Nach dem Krieg wurde er dann als Fähnrich in das Reichsheer übernommen. Beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 gehörte er dann zum 6. Reiter-Regiment. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann in das 6. (Preuß.) Reiter-Regiment übernommen. Dort wurde er am 1. Mai 1922 zum Leutnant befördert. Spätestens ab dem Frühjahr 1924 gehörte er dann als solcher und Eskadronsoffizier zur 6. Eskadron vom 6. (Preuß.) Reiter-Regiment in Demmin. Im Frühjahr 1925 gehörte er dann zum Regimentsstab vom 6. (Preuß.) Reiter-Regiment in Pasewalk. Dort wurde er dann die nächsten Jahre eingesetzt. Am 1. März 1927 wurde er dort zum Oberleutnant befördert. 1928/29 wurde er dann in die Ausbildungs-Eskadron vom 6. (Preuß.) Reiter-Regiment ebenfalls in Pasewalk versetzt. Im Frühjahr 1930 gehörte er dann wieder zur 6. Eskadron vom 6. (Preuß.) Reiter-Regiment in Demmin. Bei dieser wurde er dann wieder mehrere Jahre eingesetzt. Spätestens ab dem Herbst 1937 gehörte er dann zum Panzer-Regiment 6. Am 1. August 1938 wurde er dort zum Major befördert. Am 1. Dezember 1938 wurde er dann zum 1. Generalstabsoffizier (Ia) der 2. Panzer-Division in Wien ernannt. In dieser Funktion wurde er dann auch noch bei Beginn des 2. Weltkrieges im Sommer 1939 im Polenfeldzug eingesetzt. Auch beim Westfeldzug im Frühjahr 1940 blieb er weiter in dieser Position. Am 1. Dezember 1940 wurde er dann auch als solcher zum Oberstleutnant i.G. befördert. Auch beim Balkanfeldzug im Frühjahr 1941 war er noch immer Ia der 2. Panzer-Division. Ebenso bei ihrem Eingreifen im Ostfeldzug ab Herbst 1941 beim Angriff auf Mittelrussland. Anfang 1942 wurde er dann abgelöst. Dafür wurde er jetzt zum Chef des Generalstabes vom XXXXI. Armeekorps (mot.). Auch dieses befand sich im Mittelabschnitt der Ostfront im Einsatz. Als solcher wurde er dann am 1. Juni 1942 zum Oberst i.G. befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. April 1942 festgelegt. Durch die Umbenennung seines Stabes wurde er dann im Juli 1942 zum Chef des Generalstabes vom XXXXI. Panzerkorps ernannt. Ende 1942 wurde er dann auch von diesem Kommando abgelöst. Er wurde daraufhin in die Führerreserve versetzt. Mitte Januar 1943 wurde er dann zum Chef des Generalstabes der 5. Panzerarmee ernannt. Damit wurde er jetzt in Afrika eingesetzt. Anfang Mai 1943 geriet er dann in westalliierte Kriegsgefangenschaft. Am 28. Juli 1943 wurde ihm dann für seine vorherige Tätigkeit noch das Deutsches Kreuz in Gold verliehen. Am 1. August 1943 wurde er dann zum Generalmajor befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei später auf den 1. Februar 1944 festgelegt.