Meier, Hans

 

* 23. Februar 1918, Holzminden a.d. Weser

+ unbekannt

 

Hans Meier trat am 1. September 1936 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 59 ein, wo er am 1. September 1938 zum Leutnant befördert wurde. Als Adjutant des II. Bataillons nahm er am Polen- und Westfeldzug teil und wurde am 1. September 1940 zum Oberleutnant befördert. Am 1. November 1940 wurde er Chef der II. / Schützen-Regiment 59 und nahm mit diesem ab Juni 1941 am Rußlandfeldzug teil. Am 7. Juni 1941 wurde er vor Witebsk schwer verwundet. Nach seiner Genesung wurde er am 11. Juni 1942 Inspektions-Chef an der Ingenieurs-Offiziers-Akademie und am 6. Januar 1943 Kompaniechef in der Aufklärungs-Lehr-Abteilung an der Panzertruppenschule II. Anschließend wurde er am 1. Juni 1943 zum Hauptmann befördert und am 1. September 1943 Taktiklehrer an der Schule für Fahnenjunker der Panzertruppen Groß-Glienecke. Am 25. Juli 1944 übernahm er das Kommando über das I. / Panzergrenadier-Regiment 74. Für die Abwehrleistungen seines Bataillons bei den Kämpfen an der Weichsel wurde er am 30. September 1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Bei den Kämpfen im Januar 1945 zeichnete er sich erneut besonders aus und wurde für das Eichenlaub vorgeschlagen. Am 30. Januar 1945 zum Major befördert, führte er zuletzt noch das Panzer-Regiment 27 in Mähren und wurde am 9. Mai 1945 noch mit dem Eichenlaub ausgezeichnet.

Ritterkreuz (30. September 1944) Eichenlaub (9. Mai 1945)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011