Kreysing, Hans

 

* 17. August 1890, Göttingen + 14. April 1969, Oldenburg  

 

Hans Kreysing trat 1909 in das Jäger-Regiment 10 in Hannover ein. 1910 wurde er zum Leutnant befördert. Während des Ersten Weltkrieges kämpfte er an allen Fronten und wurde bis zum Hauptmann befördert. Anschließend wurde er in die Reichswehr übernommen und am 1. Juli 1934 zum Oberstleutnant befördert. Am 1. August 1936 folgte die Beförderung zum Oberst, am 6. Oktober 1936 wurde er Kommandeur des Infanterie-Regiments 16, welches er auch im Westfeldzug führte. Das Regiment wurde im Luftlandeeinsatz im Raum Waalhaven abgesetzt, um die Flanke der deutschen Truppen zu sichern. Für die Erfolge seines Regiments wurde er am 18. Mai 1940 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. Juli 1940 wurde er zum Generalmajor befördert und am 23. Oktober 1940 Kommandeur der 3. Gebirgs-Division. Ab Juni 1941 wurde die Division an der Liza eingesetzt, ab Oktober 1941 kam es zu Einsätzen im Raum Vaasa. Am 1. Juli 1942 wurde er zum Generalleutnant befördert. Zu dieser Zeit kam die Division an die Ostfront im Raum Welikije Luki. Für die Leistungen der Division im Raum Stalingrad Anfang 1943 wurde er am 20. Januar 1943 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Am 1. November 1943 wurde er dann zum General der Gebirgstruppe befördert und zum Kommandeur des XVII. Armeekorps ernannt. Für die gelungene Räumung des Brückenkopfes von Saporoshje erhielt er am 13. April 1944 die Schwerter verliehen. Am 28. Dezember 1944 übernahm er die 8. Armee in Ungarn. Bei Kriegsende geriet er in britische Gefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde.

Ritterkreuz (18. Mai 1940) Eichenlaub (20. Januar 1943) Schwerter (13. April 1944)