Klug, Bernd

 

* 12. Dezember 1914, Barmen / Westfalen + 15. Juni 1975, Kiel  

 

Bernd Klug trat 1933 in die Reichsmarine ein, wo er 1936 zum Leutnant zur See befördert wurde. Nach Teilnahme am Krieg in Spanien kam er als Kommandant zur 1. Schnellbootsflottille, wo er Kommandant von S-18 wurde. Anschließend übernahm er S-28. Für seine Erfolge vor Norwegen und im Kanal, wo er 9 Handelsschiffe und einen Zerstörer versenken konnte, wurde er am 12. März 1941 als Kapitänleutnant mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Im August 1941 wurde er Chef der 5. Schnellboots-Flottille, wo er am 1. März 1943 zum Korvettenkapitän befördert wurde. Für die Versenkung von 16 Handelsschiffen, 3 Zerstörern, 4 Bewachern und zwei weiteren Kriegsschiffen durch seine Flottille wurde er am 1. Januar 1944 als Korvettenkapitän mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Ab Juli 1944 war er 1. Admiralstabsoffizier im Stab des Führers der Schnellboote. Bei Kriegsbeginn geriet er in Gefangenschaft, aus der er im Mai 1946 entlassen wurde.

Später ging er zur Bundesmarine, aus der er 1962 als Flottillenadmiral in Pension ging.

 

Ritterkreuz (12. März 1941) Eichenlaub (1. Januar 1944)