Höring, Heinrich

 

* 29. März 1883,

† 30. April 1935, am Schneeberg im Fichtelgebirge (verunglückt)

 

Heinrich Höring wurde am 19. Oktober 1901 zum Leutnant befördert. Als Oberleutnant gehörte er 1913 zum 2. Württembergisches Feldartillerie-Regiment „Prinzregent Luitpold von Bayern“ Nr. 29. Von diesem wurde er dann vor dem 1. Weltkrieg zum Großen Generalstab kommandiert. Am 8. Oktober 1914 wurde er zum Hauptmann befördert. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen noch einige Auszeichnungen verliehen. Nach dem Krieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er im Übergangsheer beim Generalstab vom Wehrkreiskommando V eingesetzt. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann in den Stab vom Artillerieführer V versetzt. Am 1. April 1923 wurde er zum Major befördert. Als solcher wurde er im Frühjahr 1924 wurde er beim Stab der 2. Division der Reichswehr in Stettin eingesetzt. Ab dem Frühjahr 1925 gehörte er dann zum Generalstab der 2. Division der Reichswehr. Dort wurde er dann die nächsten Jahre eingesetzt. Auch bei der Zusammenlegung des Generalstabes mit dem Stab 1927 blieb er weiter bei diesem im Einsatz. Am 1. Februar 1929 wurde er dort zum Oberstleutnant befördert. Am 1. März 1929 wurde er dann zum Kommandeur der II. (Sächs.) Abteilung vom 4. Artillerie-Regiment in Bautzen ernannt. Am 1. Dezember 1930 wurde er zum Chef des Stabes der 5. Division der Reichswehr in Stuttgart ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1931 zum Oberst befördert. Am 1. April 1934 wurde er zum Generalmajor befördert. Seine Position als Chef des Stabes der 5. Division der Reichswehr gab er am 30. September 1934 wieder ab. Bei der Erweiterung der Reichswehr wurde er am 1. Oktober 1934 zum Artillerieführer III ernannt. Am 30. April 1935 ist Generalmajor Heinrich Höring bei einem Flugzeugunglück am Schneeberg im Fichtelgebirge abgestürzt.