Hansen, Erik Oskar

 

* 27. Mai 1889, Hamburg

† 18. März 1967, Hamburg

 

Erik-Oskar Hansen trat am 1. Oktober 1907 in das Königlich Preußische Heer ein. Er kam dabei zum 1. Hannoversches Dragoner-Regiment "König Karl I. von Rumänien" Nr. 9. Bei diesem Regiment wurde er am 27. Januar 1909 zum Leutnant befördert wurde. Als solcher wurde er dann zum Eskadronoffizier in seinem Regiment ernannt. Mit dem 1. Hannoversches Dragoner-Regiment "König Karl I. von Rumänien" Nr. 9 trat er in den 1. Weltkrieg ein. Im gleichen Regiment wurde er 1914 zum Oberleutnant befördert. Als Regimentsadjutant wurde er am 18. August 1916 zum Hauptmann befördert wurden. Im weiteren Verlauf vom 1. Weltkrieg wurde er in den verschiedensten Stabsstellen eingesetzt. Im 1. Weltkrieg wurde er mit beiden Eisernen Kreuzen ausgezeichnet. Nach dem Krieg wurde er dann als Rittmeister in das Reichsheer übernommen. Zuerst wurde er im Generalstab der 1. Kavallerie-Division der Reichswehr eingesetzt. Am 1. Oktober 1924 wurde er zum Chef der 1. Eskardon vom 15. (Preuß.) Reiter-Regiment ernannt. Ab Februar 1929 war er dann als Rittmeister als Lehrer bei der Kavallerieschule Hannover im Einsatz. Dort wurde er am 1. Oktober 1929 zum Major befördert. Das Patent wurde auf den 1. Januar 1928 datiert. Ab Oktober 1931 wurde er dann im Stab der 1. Division der Reichswehr eingesetzt. Als dieser Stelle wurde er am 1. Februar 1932 zum Oberstleutnant befördert. Ab Sommer 1933 wurde er dann als Chef des Stabes bei der 3. Kavallerie-Division eingesetzt. Am 1. Mai 1934 wurde er dort zum Oberst befördert. Bei der Erweiterung der Reichswehr wurde er am 1. Oktober 1934 zum Kommandeur vom Infanterie-Regiment Münster ernannt. Dieses Kommando behielt er auch nach der Umbenennung zum Infanterie-Regiment 39 bis zum 6. Oktober 1936 inne. An diesem Tag wurde er dann in den Generalstab des Heeres versetzt und dort zum Chef der 1. Abteilung ernannt. Dort wurde er am 1. August 1937 zum Generalmajor befördert. Am 10. November 1938 wurde er zum Kommandeur der 4. Infanterie-Division ernannt. Als solcher wurde er am 1. August 1939 zum Generalleutnant befördert. Diese Division führte er dann im Polenfeldzug und auch im Westfeldzug. Ihm wurden dabei beide Spangen zum Eisernen Kreuz verliehen. Am 15. August 1940 gab er während der Umgliederung der Division zur 14. Panzer-Division sein Kommando ab. Er wurde am 1. Oktober 1940 zum Chef der Deutschen Heeres-Mission in Rumänien und Chef der Deutschen Wehrmacht-Mission ernannt. Als solcher wurde er am 31. Oktober 1940 zum General der Kavallerie befördert. Am 1. Juni 1941 wurde er dann zum Kommandierenden General des LIV. Armeekorps ernannt, welches bei seinem alten Stab gebildet wurde. Ab dem 22. Juni 1941 nahm er mit seinem Korps am Russlandfeldzug teil. Mit diesem war er am Angriff auf Südrussland beteiligt. Am 4. September 1941 wurde er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 19. September 1942 wurde ihm auch noch das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Erst am 20. Januar 1943 gab er das Kommando über sein Korps ab. Er wurde jetzt wieder zum Befehlshaber der Deutschen Heeresmission in Rumänien ernannt. Am 26. August 1944 kam er dann in die sowjetische Kriegsgefangenschaft. Aus dieser wurde er am 10. Oktober 1955 wieder entlassen.

 

Ritterkreuz (4. September 1941)