Friedrich von Franek

 

* 16. Juli 1891, Wien + 8. April 1976, Wien  

 

Friedrich von Franek trat am 18. August 1910 als Fähnrich in das Infanterie-Regiment 41 ein. Am 1. Mai 1913 zum Leutnant befördert, wurde er Zug-Kommandant, Regiments-Adjutant und Kompanie-Kommandant im Infanterie-Regiment 63. Am 1. März 1915 wurde er zum Oberleutnant befördert und 1917 Führer der Divisions-Sturmkompanie. 1918 führte er dann das Divisions-Sturm-Bataillon, am 1. November 1918 folgte die Beförderung zum Hauptmann. Im April 1918 besuchte er den Generalstabs-Aspirantenkurs in Belgrad. Im Anschluß kam er im Juni 1918 in den Generalstab der 35. Infanterie-Division. Im Oktober 1918 folgte die Versetzung in den Generalstab der 62. Infanterie-Division. 1919 wurde er Bataillons-Adjutant im Infanterie-Regiment 2. Am 1. Januar 1921 zum Major befördert, wurde er im August 1921 zum Studium der Staatswissenschaften an der Universität Wien abkommandiert. 1922 war er zudem Lehrer an verschiedenen Truppenschule. Am 20. Mai 1924 habilitierte er zum Dr. rer. pol. 1925 wurde er zur Generalstabsausbildung kommandiert und am 27. September 1927 zum Major befördert. Im Oktober 1929 kam er an das Kriegsarchiv nach Wien. Am 22. November 1933 wurde er zum Brigade-Kommando 1 versetzt und am 1. Oktober 1934 Taktik-Lehrer an der Theresianischen Militärakademie. Am 15. Dezember 1934 zum Oberstleutnant befördert, wurde er am 15. März 1938 in die Wehrmacht übernommen. Er wurde am 10. November 1938 zum Stab des Infanterie-Regiments 32 versetzt und am 1. April 1939 Kommandeur des I. Bataillons des Gebirgsjäger-Regiments 98. Am 6. Februar 1940 übernahm er das Kommando über das Infanterie-Regiment 634. Am 30. August 1940 wurde er in die Führerreserve versetzt und am 21. Oktober 1940 Kommandeur des Infanterie-Regiments 405. Am 1. Dezember 1940 folgte die Beförderung zum Oberst. Am 12. September 1941 wurde er schwer verwundet und nach seinem Lazarett-Aufenthalt in die Führerreserve versetzt. Am 4. November 1941 wurde er mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 1. März 1942 wurde er mit der Führung der 196. Infanterie-Division beauftragt, deren Kommandeur der am 1. April 1942 wurde. Am 20. April 1942 folgte die Beförderung zum Generalmajor und am 1. April 1943 zum Generalleutnant. Am 24. Dezember 1943 kam er zurück in die Führerreserve, um am 1. Januar 1944 das Kommando über die 44. Reichsgrenadier-Division Hoch- und Deutschmeister zu übernehmen. Am 1. Mai 1944 kehrte er in die Führerreserve zurück, am 26. Juni 1944 wurde er Kommandeur der 73. Infanterie-Division. Am 29. Juli 1944 geriet er in russische Gefangenschaft, aus der er am 22. Juli 1948 entlassen wurde.

Ritterkreuz (4. November 1941)