Forst, Werner

 

* 21. Dezember 1892, Magdeburg  + 3. Februar 1971 Wiesbaden ForstW-1.jpg (9592 Byte)

Werner Forst kam im April  1905 ins Kadettenhaus nach Naumburg a.d. Saale. Anschließend besuchte er die Hauptkadettenanstalt Groß-Lichterfelde. Am 3. April 1911 trat er als Fähnrich in das Feld-Artillerie-Regiment 15 in Saarburg ein. Er wurde Batterie-Offizier, Abteilungs- und Regiments-Adjutant sowie Batteriechef. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er in die Reichswehr übernommen und zum Artillerie-Regiment 6 kommandiert. Dort tat er bis Oktober 1932 Dienst. Anschließend fand er bis 1934 in verschiedenen Dienststellungen in Kassel Verwendung. Am 1. April 1935 wurde er Kommandeur der Reitenden Abteilung in Sagan, dem Vorläufer des Artillerie-Regiments 76, am 1. Januar 1937 folgte die Beförderung zum Oberstleutnant. Er führte das Artillerie-Regiments 76 dann als Kommandeur bis zum 30. November 1940. Während des Zweiten Weltkrieges war Werner Forst dann noch Artillerie-Kommandeur des Panzerkorps Lemelsen (Arko 146). Am 19. Februar 1942 wurde er Kommandeur der 293. Infanterie-Division, am 1. Januar 1943 übernahm er die 106. Infanterie-Division. Gleichzeitig wurde er zum Generalleutnant befördert. Als deren Kommandeur erhielt er das Ritterkreuz und das Eichenlaub. Ab 1. Juni 1944 bis Kriegsende war Generalleutnant Forst Inspekteur der Artillerie.

 

Ritterkreuz (29. August 1943) Eichenlaub( 22. Februar 1944)