Feldt, Klaus

 

* 14. April 1912, Kiel  

 

Klaus Feldt war seit 1930 bei der Handelsmarine und trat 1934 als See-Offiziers-Anwärter in die Reichsmarine ein. 1937 wurde er zum Leutnant zur See befördert, 1939 wurde er Adjutant in der 6. Torpedoboots-Flottille und im November 1939 Kommandant eines Torpedobootes. Ab August 1940 führte er S-30 in der 2. Schnellboots-Flottille, mit dem er sich in Norwegen, Holland und im Kanal besonders auszeichnete. Hierfür wurde er am 25. April 1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Gleichzeitig wurde er zum Kapitänleutnant befördert. Im Oktober 1941 wurde er Chef der 2. Schnellboots-Flottille. Am 1. März 1943 zum Korvettenkapitän befördert, erhielt er am 1. Januar 1944 das Eichenlaub verliehen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte seine Flottille 35 Schiffe mit 92.000 brt, zwei Zerstörer und mehrere Bewacher versenkt. Ab Februar 1944 war er dann Chef der S-Boot-Lehr-Division in Swinemünde. Bei Kriegsende geriet er in britische Gefangenschaft, aus derer Ende August 1945 entlassen wurde.

Ritterkreuz (25. April 1941) Eichenlaub (1. Januar 1944)