Föhrenbach, Max

 

* 12. April 1872, Rastatt

† 26. Juni 1942, Freiburg im Breisgau

 

Max Föhrenbach trat am am 20. Juli 1891 als Fahnenjunker in die Armee ein. Er kam dabei zum 1. Badisches Feldartillerie-Regiment Nr. 14. Am 17. September 1892 wurde er in diesem zum Leutnant ernannt. Am 18. August 1900 wurde zum Oberleutnant befördert. Im Frühjahr 1904 wurde er zum Großen Generalstab versetzt. Dort wurde er am 20. März 1906 zum Hauptmann befördert. Anfang 1907 wurde er in den Generalstab vom XIII. Armeekorps versetzt. 1909 wurde er dann zum Batteriechef im Feldartillerie-Regiment Nr. 49 ernannt. Im Herbst 1911 wurde er dann wieder in den Generalstab versetzt. Am 1. Oktober 1912 wurde er zum Major befördert. Im Herbst 1913 wurde er in den Generalstab der 9. Division versetzt. Mit dieser ging er dann bei Beginn des 1. Weltkrieges an die Front. Im Frühjahr 1915 wurde er dann zum Chef des Generalstabes vom V. Armeekorps ernannt. Im Frühjahr 1917 wurde er dann zum Chef des Generalstabes vom XIV. Armeekorps ernannt. Ende 1917 wurde er dann zum Kommandeur vom Feldartillerie-Regiment Nr. 40 ernannt. Als solcher wurde er am 27. Januar 1918 zum Oberstleutnant befördert. Ende Februar 1918 wurde er zum Kommandeur vom Feldartillerie-Regiment Nr. 107 ernannt. Bei Kriegsende war er dann Chef des Generalstabes vom Landwehr-Korps. Im ersten Weltkrieg wurden ihm beide Eisernen Kreuze sowie viele andere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Krieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Dabei wurde er zum Chef des Generalstabes der Befehlsstelle VI ernannt. Am 1. Oktober 1920 wurde er zum Kommandeur vom 1. (Preuß.) Artillerie-Regiment in Königsberg ernannt. Am 18. Dezember 1920 wurde er zum Oberst befördert. Am 1. Oktober 1922 wurde er zum Artillerieführer V in Stuttgart ernannt. Als solcher war er gleichzeitig Landeskommandant in Baden. Am 1. Januar 1925 wurde er zum Generalmajor befördert. Auch bei seiner Beförderung zum Generalleutnant am 1. Mai 1927 war er noch immer Artillerieführer V. Am 1. März 1928 wurde er zum Kommandeur der 6. Division der Reichswehr in Münster ernannt. Damit war er gleichzeitig noch Befehlshaber vom Wehrkreis VI. Am 30. April 1931 wurde er in den Ruhestand versetzt. Dabei wurden ihm am gleichen Tag die Charakter eines General der Artillerie verliehen. Außerdem erhielt er die Erlaubnis zum Tragen der Uniform des 1. (Preuß.) Artillerie-Regiment. Am 14. Mai 1940 wurde er dann zur Verfügung des Heeres gestellt. Er wurde gleichzeitig zum Kommandierenden General vom stellvertretenden II. Armeekorps ernannt. Dadurch wurde er auch Befehlshaber vom Wehrkreis II. Am 1. September 1940 wurde er dann zum General der Artillerie z.V. ernannt. Am 1. Mai 1942 gab er sein Kommando ab und wurde in die Führerreserve versetzt. Am 26. Juni 1942 ist er dann in Freiburg gestorben.