Eckardt, Willi Albert

 

* 5. August 1915, Coburg

+ 9. August 1944, Rußland (verm.)

 

Willi Eckardt trat am 1. April 1935 in die 1. Landespolizei-Hundertschaft Nürnberg ein. Am 1. Oktober 1935 wurde er als Gefreiter in die 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 42 versetzt. Am 1. Dezember 1935 zum Unteroffizier befördert, wurde er im Januar 1936 zur Kriegsschule Hannover kommandiert. Im Anschluß wurde er im November 1936 zum Waffen-Lehrgang bei der Infanterie-Schule kommandiert und am 20. April 1936 zum Leutnant befördert. Im März 1937 kehrte er zum Infanterie-Regiment 42 zurück. Am 31. Juli 1939 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 1. September 1939 Führer des Regiments-Nachrichten-Zuges des Infanterie-Regiments 42. Am 23. Oktober 1939 wurde er in das Infanterie-Ersatz-Bataillon 42 versetzt und am 5. Februar 1940 Führer des Nachrichten-Zuges des Infanterie-Regiments 42. Am 16. Februar 1940 wurde er Chef der Stabs-Kompanie des Infanterie-Regiments 520 und am 7. November 1940 Chef der 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 520. Am 9. Dezember 1941 wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Am 3. Januar 1942 wurde er dann Führer des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 520 und am 16. März 1942 zum Hauptmann befördert. Am 26. April 1942 wurde er dann Kommandeur dieses Bataillons und am 3. September 1942 Kommandeur des II. Bataillons. Am 20. Februar 1943 übernahm er dann das Kommando über das III. Bataillon des Grenadier-Regiments 521. Am 15. Mai 1943 zum Major befördert, hatte er am 20. September 1942 mit seinem Bataillon und anderen Teilen des Regiments den Ort Petschnaja Ssloboda nach Norden zu sichern. Es gelang ihm an diesem Tag, mehrere russische Angriffe abzuweisen, wobei er nach Ausfall des Regiments-Kommandeurs die Führung des Grenadier-Regiments 521 übernahm. Für seine Entschlußfreidigkeit und den dadurch erzielten Abwehrerfolg wurde er am 7. Dezember 1943 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 9. Oktober 1943 wurde er Kommandeur des Divisions-Bataillons 296. Am 21. November 1943 wurde er in den Stab der 296. Infanterie-Division versetzt und im November 1943 Führer einer Kampfgruppe nördlich von Gomel. Am 1. Februar 1944 wurde er Führer des Grenadier-Regiments 519 und am 1. April 1944 Kommandeur dieses Regiments. Am 20. Mai 1944 zum Oberstleutnant befördert, gilt er seit dem 9. August 1944 als vermisst.

 

Ritterkreuz (7. Dezember 1943)