Dörner, Helmut

 

* 26. Juni 1909, München-Gladbach + 11. Februar 1945, Budapest  

 

Helmut Dörner war Angehöriger der Schutzpolizei und kam 1939 als Hauptmann zur Polizei-Division, wo er Chef der 2. Kompanie der Panzerabwehr-Abteilung, mit der er am Westfeldzug teilnahm. Anfang 1941 wurde die Division in die SS übernommen und Dörner zum Hauptsturmführer ernannt und Chef der 14. Schützenkompanie, die er ab Juni 1941 in Rußland führte. Im Dezember 1941 wurde er für Tapferkeit vor dem Feind mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Im Januar 1942 wurde er Kommandeur des II. Bataillons im Polizei-Schützen-Regiment 2. Am 1. April 1942 zum Sturmbannführer befördert, wurde er am 20. Mai 1942 für die Abwehrleistungen seines Bataillons vor Leningrad mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Im Frühjahr 1943 absolvierte er einen Taktik-Lehrgang an der Heeresschule für Schnelle Truppen in Paris. Am 20. April 1943 zum Obersturmbannführer befördert, wurde er Kommandeur des SS-Panzergrenadier-Regiments 8, mit dem er sich mehrfach auszeichnete. Am 20. April 1944 folgte die Beförderung zum Standartenführer. Im August 1944 wurde er mit seinem Regiment nach Ungarn verlegt, wo er für die Erfolge seines Regiments bei den Kämpfen im Oktober 1944 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet wurde. Ende November 1944 geriet er mit einer Kampfgruppe in den Kessel von Budapest, wo er auch weiterhin eine Kampfgruppe führte. Am 15. Januar 1945 zum Oberführer befördert, wurde er am 30. Januar 1945 mit den Schwertern ausgezeichnet. Am 11. Februar 1945 fiel er bei den Kämpfen um die Bolny-Akademie.

Ritterkreuz (15. Mai 1942) Eichenlaub (16. November 1944) Schwerter (1. Februar 1945)