Braun, Christian
| * 8. November 1920, Pfrondorf b. Tübingen
+ 1. Januar 1987, Tübingen |
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Christian Braun kam im Dezember 1939 zum Infanterie-Regiment 308. Mit diesem Regiment kämpfte er in Dänemark und Frankreich. 1941 folgte der Überfall auf die Sowjetunion. Als Zugführer nahm er am Vormarsch in Südrußland teil. Im Juni 1942 erwarb er sich das Deutsche Kreuz in Gold. Im Februar 1944 zeichnete sich Oberfeldwebel Braun bei der Öffnung des Kessels von Tscherkassy als Zugführer bei der 8. (MG) / Grenadier-Regiment 308 aus. Dafür wurde ihm am 15. Juli 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Nach diesen Kämpfen verlegte die Division in den Westen. Wieder zeichnete sich Christian Braun bei den Kämpfen aus, wofür ihm am 9. Dezember 1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen wurde. Am 1. Dezember 1944 wurde er zum Leutnant der Reserve befördert. Bei Kriegsende geriet er in amerikanische Gefangenschaft.
Ritterkreuz (15. Juli 1944) Eichenlaub (9. Dezember 1944)
Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall,
1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete
Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011