Beißwenger, Hans

 

* 8. November 1916, Mittelfischbach / Württemberg

+ 6. März 1943, Ilmensee (verm.)

Hans Beißwenger diente vor dem Krieg bei der Flakartillerie und wurde bei Kriegsbeginn auf eine Jagdfliegerschule kommandiert. Ab Oktober 1940 flog er als Leutnant in der II. / Jagdgeschwader 54. Am 7. April 1941 erzielte er über dem Balkan seinen ersten Luftsieg, am 9. Mai 1942 wurde ihm nach seinem 47. Luftsieg das Ritterkreuz verliehen. Bereits am 26. September 1942 errang er südlich des Ilmensees seinen 100. Luftsieg. Hierfür wurde ihm am 3. Oktober 1942 das Eichenlaub verliehen. Anschließend zum Oberleutnant befördert, wurde er im Januar 1943 Führer der 6. Staffel. Am 6. März 1943 startete er zu seinem 500. Feindflug, auf dem er noch zwei Luftsiege erringen konnte. Anschließend wurde er noch im Luftkampf und dann in geringer Höhe gesichtet. Seit diesem Feindflug gilt er als vermißt, er ist vermutlich in den Ilmensee gestürzt.

 

Ritterkreuz (9. Mai 1942) Eichenlaub (3. Oktober 1942)

Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall, 1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011