Standort Pinkafeld

Turbakaserne

 

Die Gemeinde Pinkafeld liegt im Osten Österreichs im Bundesland Burgenland. Bereits im Jahr 1926 sprach sich der Gemeinderat für den Bau einer Feldjägerkaserne aus. Aber erst nach langwierigen Verhandlungen konnte eine Baugenehmigung erreicht werden. Am 21. Juli 1929 erfolgte die Grundsteinlegung, nach vier Jahren war der Bau vollendet. 

Am 28. Juni 1932 zog das Feldjägerbataillon Nr. 2 aus Neusiedl am See in Pinkafeld ein. Gleichzeitig wurde eine Kompanie in die ebenfalls neu errichtete Kaserne nach Oberwart verlegt. Dieses Feldjägerbataillon blieb bis zum März 1938 in Pinkafeld stationiert, danach wurde es in die Deutsche Wehrmacht eingegliedert. 

Nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht und dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland diente die Jägerkaserne zunächst als Quartier für verschiedene Truppenteile. Im Jahr 1941 wurde ein Reservelazarett eingerichtet, das ab 1944 als Kriegslazarett verwendet worden ist. 

Nach dem Einmarsch der ersten russischen Truppen in Pinkafeld am 5. April 1945 wurde auch das Kriegslazarett besetzt.
Bis zum Jahr 1950 waren in der Kaserne Kosaken stationiert, danach blieb ein Restkommando der russischen Besatzungsmacht bis zum endgültigen Abzug der Besatzungstruppen in der Kaserne zurück. 

Nach Erlangen des Staatsvertrages im Jahr 1955 wurde die Kaserne renoviert. Bereits am 25. November 1955 rückte eine Kompanie B-Gendarmerie in Pinkafeld ein. Diese Vorläuferorganisation des Bundesheeres der 2. Republik bildete den Grundstock für das neu aufzustellende Infanteriebataillon 2. Die ersten Wehrpflichtigen der 2. Republik wurden am 15. Oktober 1956 zur Ableistung des Präsenzdienstes in die Pinkafelder Kaserne einberufen. Anschließend wurde die KAserne vom Österreichischen Bundesheer genutzt.
 

Fronttruppenteile

 

Ersatztruppenteile

Ergänzungs-Bataillon Gebirgsjäger-Regiment 138

 

Kommandobehörden / Dienststellen

 

Einrichtungen