Standort Bad Kreuznach

Hindenburg-Kaserne
Feldflugplatz Ippesheim

Einsatzhafen II. Ordnung Rheingrafenstein

 

Bad Kreuznach liegt im gleichnamigen Landkreis in Rheinland-Pfalz. Die Stadt war aufgrund der Wehrmachts-Kasernen in der Bosenheimer-, der Alzeyer- und der Franziska-Puricelli-Straße sowie der strategisch wichtigen Bahnstrecke Berlin-Paris, die damals durch die Stadt führte, Ziel alliierter Bombenangriffe. Der letzte Stadtkommandant, Oberstleutnant Johannes Kaup, bewahrte die Stadt 1945 jedoch vor größerer Zerstörung, da er den vorrückenden amerikanischen Verbänden keinen Widerstand mehr bot und die Stadt weitestgehend kampflos den Alliierten überließ. Allerdings sprengten deutsche Truppen auf dem Rückzug noch kurz vor Übernahme der Stadt durch die Alliierten einen Teil der alten Nahebrücke.

 

Fronttruppenteile

II./Infanterie-Regiment 107

Aufklärungs-Abteilung 8

Landesschützen-Bataillon III/XII

 

Ersatztruppenteile

Infanterie-Ersatz-Bataillon 107

Sanitäts-Ersatz-Abteilung 12

Sanitäts-Staffel

Heeresfachschule (V.)

 

Kommandobehörden

O.K. (I) 593 Bad Kreuznach

Wehrbezirks-Kommando (WK XII, Wehrersatzbezirk Koblenz. Zuständig für die Wehrmeldebezirke (Wehrmeldeämter) Kreuznach und Sankt Goar.)

Wehrmeldeamt (WK XII, Wehrbezirk Kreuznach. Zuständig für den Landkreis Kreuznach.)

Wehrwirtschaftsstelle Bez. Kreuznach

Heeres-Standort-Verwaltung

 

Einrichtungen

Feste Brieftaubenstelle


 

Literatur und Quellen:

Jürgen Zapf: Flugplätze der Luftwaffe 1934 - 1945 - und was davon übrig blieb, VDM-Verlag, 1. Auflage 2010

Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945, Band 16, Teil 2. Biblio-Verlag Osnabrück 1996

Mattiello Ginfranco: Fliegerhorstkommandanturen und Flugplätze der deutschen Luftwaffe 1935-1945, Biblio-Verlag Osnabrück

"Verordnung über die Wehrbezirkseinteilung für das Deutsche Reich" vom 15. September 1939, veröffentlicht im Reichsgesetzblatt.