Conrad-von-Hötzendorf-Kaserne

 

Die Kaserne wurde 1936/37 für die neu aufgestellte Gebirgs-Nachrichten-Abteilung 54 der 1. Gebirgs-Division am Ortsrand von Oberammergau am Berg "Laber" erbaut und wurde zunächst "(Gebirgs-) Nachrichten-Kaserne" genannt. 1938 wurde Sie dann nach dem Chef des Generalstabs der kuk-Armee, Feldmarschall Franz Graf Conrad von Hötzendorf, in Conrad-von-Hötzendorf-Kaserne umbenannt. Der Schießplatz der Garnison befand sich in Graswang.

Ab August 1943 wurden in der Kaserne das Projektbüro, die Entwicklung und das Konstruktionsbüro der Messerschmidt-Werke untergebracht. Für die sogenannte "Oberbayerische Forschungsanstalt" wurden unter Einsatz von Zwangsarbeitern direkt hinter der Kaserne Stollen in die Berge getrieben, in denen Düsenflugzeuge und Raketen entwickelt und produziert wurden.

Nach Kriegsende bis zur Rückgabe an die Bundesrepublik im Jahr 1974 waren in der Kaserne, während dieser Zeit Hawkins Barracks genannt, verschiedene Schulen der US-Army untergebracht. Seit 1974 beheimatet die Liegenschaft, wieder unter ihrem alten Namen, die Bundeswehrverwaltungsschule IV sowie teilweise die Nato-Schule.

 

Fotos der Kaserne heute: