Standort Schwäbisch Hall

Fliegerhorst

 

Die Stadt Schwäbisch Hall liegt östlich von Heilbronn. 1934 wurde mit dem Bau eines Flugplatzes in Hessental begonnen, 1944 wurde beim Bahnhof Hessental ein nationalsozialistisches Konzentrationslager eingerichtet. Den Zweiten Weltkrieg und die Eroberung durch US-Truppen überstand die Stadt ohne schwerwiegende Schäden, der ehemalige Fliegerhorst blieb bis 1993 als „Dolan Barracks“ ein Standort der US-Armee.

 

Fronttruppenteile

2./Nahaufklärungsgruppe 6

II./Nachtjagdgeschwader 6

9./Zerstörer-Geschwader 26
 
Stab/Kampfgeschwader 40

I./Kampfgeschwader 40

1./Kampfgeschwader 51

II./Kampfgeschwader 51

II./Kampfgeschwader 51 o. 6.

II./Kampfgeschwader 53

8./Kampfgeschwader 100

IV./Kampfgeschwader 100

 

Ersatztruppenteile

 

Kommandobehörden / Dienststellen

Wehrbezirks-Kommando (Wehrkreis V. Zuständig für die Wehrmeldebezirke (Wehrmeldeämter) Schwäbisch Hall und Backnang.)

Wehrmeldeamt (Wehrkreis V, Wehrbezirk Schwäbisch Hall. Zuständig für den Landkreis Schwäbisch Hall.)

Luftgau-Kommando VII Flughafenbereich Schwäbisch-Hall

Flugplatz-Kommando 28/VII

Fliegerhorst-Kommandantur 11/VII

 

Literatur und Quellen

Jürgen Zapf: Flugplätze der Luftwaffe 1934 - 1945 - und was davon übrig blieb. VDM Heinz Nickel, 1. Auflage 2010
Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945, Band 16. Biblio-Verlag Osnabrück, 1996
Fliegerhorstkommandanturen und Flugplätze der deutschen Luftwaffe 1935 - 1945 : Einsatzorte und Einsatzzeiten / Gianfranco Matiello . Mit einem Anhang Die Lokalisation der deutschen Luftwaffen-Flugplätze im Zweiten Weltkrieg / von Joachim Streit. - Osnabrück : Biblio-Verlag, 2000