Standort Rastenburg

 

Die Stadt Rastenburg liegt 90 km südöstlich von Königsberg. Heute heißt sie Kętrzyn und liegt im Nordosten Polens. Ab September 1940 wurde unweit von Rastenburg im Mauerwald nahe dem kleinen Ort Görlitz unter höchster Geheimhaltung das Hauptquartier „Wolfsschanze“ in Vorbereitung des Krieges im Osten angelegt, wobei man vorgab, Anlagen für die Chemischen Werke Askania zu bauen. Hitler hielt sich vom 24. Juni 1941 bis zum 30. November 1944 an rund 800 Tagen in der Wolfsschanze auf. Am 24. Januar 1945 wurde die gesamte Anlage von deutschen Pioniertruppen gesprengt. Die Reste der Wolfsschanze sind heute ein Freilichtmuseum.

 

Fronttruppenteile

Ausbildungs-/Infanterie-Regiment 2

Infanterie-Regiment 23, Stab, 13., 14. Kompanie

I./Infanterie-Regiment 23

II./Infanterie-Regiment 23

LVK/Artillerie-Regiment 1

IV./Artillerie-Regiment 11

I./Artillerie-Regiment 47

Standort-Kompanie Rastenburg

Landesschützen-Bataillon XIV/I

III./Luftnachrichten-Regiment 224

 

Ersatztruppenteile

Sanitäts-Staffel

Heeresfachschule (V.W.)

Heeresfachschule (V.)

Infanterie-Ersatz-Bataillon 23

Grenadier-Ersatz-Bataillon 23

Reserve-Infanterie-Bataillon 23

Reserve-Grenadier-Bataillon 23

Infanterie-Ersatz-Bataillon 151

SS-Panzerjäger-Ausbildungs- und Ersatz-Abteilung 1

SS-Panzer-Schule

 

Kommandobehörden / Dienststellen

Wehrbezirks-Kommando (WK I, Wehrersatzbezirk Allenstein. Zuständig für die Wehrmeldebezirke (Wehrmeldeämter) Rastenburg und Gerdauen.) (Bis August 1941)

Wehrbezirks-Kommando (WK I, Wehrersatzbezirk Königsberg. Zuständig für die Wehrmeldebezirke (Wehrmeldeämter) Rastenburg und Gerdauen.) (Ab August 1941)
 
Wehrmeldeamt (WK I, Wehrbezirk Rastenburg. Zuständig für den Landkreis Rastenburg.) (Bis August 1941)

Wehrmeldeamt (WK I, Wehrbezirk Rastenburg. Zuständig für den Landkreis Rastenburg und Gerdauen.) (Ab August 1941)

Heeres-Standort-Verwaltung

Heeres-Verpflegungs-Amt

 

Einrichtungen

Zwangs-Arbeitslager für Juden - Bauarbeiten