6. Volks-Grenadier-Division

 

1. Einsatz  und Unterstellung:

Die 6. Volks-Grenadier-Division wurde am 9. Oktober 1944 aus der 6. Grenadier-Division aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war die Division im Raum Warschau eingesetzt. Im Januar 1945 wurde die Division im Warka-Brückenkopf zerschlagen, nur Reste konnten sich nach Westen absetzen. Diese erreichten über Kalisch den Raum Glogau in Schlesien. Anschließend wurde die Division im Raum Sagan eingesetzt und nahm Anfang März 1945 an der Schlacht um Lauban teil. Am 10. April 1945 wurde die zerschlagene Division dann als 6. Infanterie-Division  neu aufgestellt.  

 

1944

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
9. Oktober VIII 9. Armee A Warschau, Radom (Lagekarte) (Lagekarte)

1945

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
1. Januar VIII 9. Armee A Warschau, Radom (Lagekarte)
Februar Friedrich 4. Panzerarmee Mitte Schlesien
März XXXIX 17. Armee Mitte Schlesien

 

2. Divisionskommandeure:

9. Oktober 1944 Generalleutnant Otto-Hermann Brücker

 

3. Gliederung:

Grenadier-Regiment 18

Grenadier-Regiment 37

Grenadier-Regiment 58

Füsilier-Bataillon 6

Artillerie-Regiment 6

I./Artillerie-Regiment 42

Panzerjäger-Abteilung 6

Feldersatz-Bataillon 6

Pionier-Bataillon 6

Nachrichten-Abteilung 6

Infanterie-Divisions-Nachschubführer 6

 

4. Literatur und Quellen:

Geschichte der rheinisch-westfälischen 6. Infanterie-Division 1939 - 1945 - Horst Großmann, Podzun, Bad Nauheim 1958, 314 Seiten
Veit Scherzer: Deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg, Band 3 Die Divisionen – Divisionen und Brigaden mit den Nummern 4 bis 8, Scherzers Militär-Verlag
Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 3. Die Landstreitkräfte 6–14. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf 1973
Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen, 3 Bände, Podzun-Verlag
Schematische Kriegsgliederungen 1939 - 1945 BA/MA RH 2/348 bis RH 2/355; RH 2/356K und R 2/769
Kriegstagebücher und sonstige Unterlagen BA/MA RH 26-6/