553. Volks-Grenadier-Division

 

1. Einsatz und Unterstellung:

Die 553. Volksgrenadier-Division wurde am 9. Oktober 1944 durch die Umbenennung der 553. Grenadier-Division aufgestellt Die Division wurde aber am gleichen Tag in Lothringen zerschlagen.

Neu aufgestellt im Oktober 1944 mit nur zwei Grenadier-Regimentern. Am 3. November 1944 wurden Splittergruppen, "Gneisenau"-Einheiten usw aus dem Bereich der Heeresgruppe D eingegliedert:
Fest.Inf.Btl. 1416
Fest.M.G.Btl. 51
Fest.M.G.Btl. 56
Pi.Btl.243 (aus 243. ID (bo.))
Sich.Btl. 960
Ers.u.Ausb.Btl. 110 (W.K.XII)

Die Division wurde am 23. November 1944 im Unter-Elsaß abermals aufgerieben.

Neu aufgestellt am 31. Januar 1945 durch den BdE als Division der 33. Welle in Pforzheim. Die Division geriet in Württemberg in amerikanische Gefangenschaft.

 

1944

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
Oktober (Reste) XIII. SS 1. Armee G Vogesen
November LXXXIX 1. Armee G Vogesen (Lagekarte)
Dezember z. Vfg. 1. Armee G Vogesen

1945

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
Januar in Aufstellung      
April XIII 1. Armee G Oberrhein

 

2. Kommandeure:

9. Oktober 1944 Generalmajor Hans Bruhn

22. November 1944 Oberst Erich Löhr

23. November 1944 Generalmajor Gerhard Hüther

Januar 1945 Oberst Utz

 

3. Gliederung:

Grenadier-Regiment 1119

Grenadier-Regiment 1120

Artillerie-Regiment 1553

Füsilier-Kompanie 553

Divisionseinheiten 1553

 

4. Literatur und Quellen:

Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 11. Die Landstreitkräfte 501 – 630. Biblio-Verlag, Bissendorf 1975
Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen, 3 Bände, Podzun-Verlag
Schematische Kriegsgliederungen 1939 - 1945 BA/MA RH 2/348 bis RH 2/355; RH 2/356K und R 2/769
Kriegstagebücher und sonstige Unterlagen BA/MA RH 26-553/
Kriegsgliederungen der 1. Armee RH 20-1/
Divisionsschicksale - Deutsches Rotes Kreuz - Erarbeitet vom Suchdienst des DRK München, München 1958 - 1960, Band 1 und 2