363. Volks-Grenadier-Division

 

1. Einsatz und Unterstellung:

Die 363. Volksgrenadier-Division wurde am 17. September 1944 als Ersatz für die vernichtete 363. Infanterie-Division auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken aus der 566. Volks-Grenadier-Division aufgestellt. Nach ihrer Aufstellung wurde die Division in die Niederlande verlegt und nahm hier an den Kämpfen um Nijmwegen und Arnheim teil. Sie geriet im Ruhrkessel in amerikanische Gefangenschaft.

 

1944

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
September in Aufstellung BdE   Wildflecken
Oktober XII. SS 1. Fallschirmarmee B Arnheim
November II. SS 1. Fallschirmarmee B Arnheim (Lagekarte)
Dezember z. Vfg. 1. Fallschirmarmee H Arnheim (Lagekarte)

1945

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
Januar LXXXI 15. Armee B Aachen, Düren (Lagekarte) (Lagekarte) (Lagekarte)
April XII. SS 5. Panzerarmee B Rhein, Ruhr

 

2. Kommandeure:

1. September 1944 Generalleutnant August Dettling

Februar 1945 Generalleutnant Weber

 

3. Gliederung:

Grenadier-Regiment 957

Grenader-Regiment 958

Grenadier-Regiment 959

Artillerie-Regiment 363

Pionier-Bataillon 363

Divisions-Füsilier-Kompanie 363

Feldersatz-Bataillon 363

Panzerjäger-Abteilung 363

Divisions-Nachrichten-Abteilung 363

Divisions-Nachschubführer 363

 

4. Literatur und Quellen:

Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, Band 9: Die Landstreitkräfte. Nr. 281-370. Osnabrück 1974
Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen, 3 Bände, Podzun-Verlag
Schematische Kriegsgliederungen 1939 - 1945 BA/MA RH 2/348 bis RH 2/355; RH 2/356K und R 2/769
Kriegstagebücher und sonstige Unterlagen BA/MA RH 26-363/
Divisionsschicksale - Deutsches Rotes Kreuz - Erarbeitet vom Suchdienst des DRK München, München 1958 - 1960, Band 1 und 2