18. Volks-Grenadier-Division

 

1. Einsatz und Unterstellung:

Die 18. Volksgrenadier-Division wurde am 2. September 1944 in Dänemark durch die Umbenennung der dort in Aufstellung befindlichen 571. Volks-Grenadier-Division als Ersatz für die 18. Infanterie-Division aufgestellt. Bereits im Oktober 1944 erfolgte die Verlegung in die Schnee-Eifel zur Vorbereitung auf die Ardennen-Offensive. Bei Beginn der Ardennen-Offensive am 16. Dezember 1944 lag die Division am rechten Flügel der 5. Panzerarmee nordwestlich von Prüm. Von hier aus durchbrach die Division die amerikanischen Stellungen nördlich von St. Vith. Anschließend drehte sie auf Malmédy ein. Nach Abbruch der Ardennen-Offensive löste sie die 1. SS-Panzer-Division ab. Die anschließenden Rückzugsgefechte führten aus dem Gebiet südlich von Malmédy über Stavelot bis zum Westwall nördlich der Schnee-Eifel beiderseits Kronenburg. Mitte Februar 1945 wurde der Divisionsstab aus dem Divisions-Verband herausgelöst und Kommandant der Stadt Bonn. Die Rest-Teile der Division kamen zur 26. Volksgrenadier-Division.

 

1944

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
September BdE     Dänemark
November LXVI 7. Armee B Ardennen (Lagekarte)

1945

Datum Armeekorps Armee Heeresgruppe Ort
Januar LXVI 6. Panzerarmee B Ardennen (Lagekarte)
Februar LXVI 5. Panzerarmee B Eifel (Lagekarte)
April OB West     Kassel

 

2. Divisionskommandeure:

2. September 1944 Generalmajor Günther Hoffmann-Schönborn

5. Februar 1945 Generalleutnant Walter Botsch

 

3. Gliederung:

Grenadier-Regiment 293

Grenadier-Regiment 294

Grenadier-Regiment 295

Artillerie-Regiment 1818

Divisionseinheiten 1818

 

4. Literatur und Quellen:

Die 18. Infanterie-Division. Aufbau und Werden einer schlesischen Infanterie-Division in 5 Friedensjahren (1934 - 1939) - Viktor Scheffel, Selbstverlag, Lahnstein 1977
Unsere Division in Sieg und Untergang. Erlebnisberichte von Angehörigen der 18. ID (mot.) und Pz.Gren.Div. - Reinhard Frank, Selbstverlag, Gilching 1988
Die 18. Infanterie- und Panzergrenadier-Division 1934 - 1945 (Bildband) - Joachim Engelmann, Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1984
Die Geschichte des Infanterie-Regiment 51 und in Teilen die der 18. Inf.Div. - Walter Herrmann, Rgts. Kameradschaft IR 51, Kassel 2. Aufl. 1967
Lohn der Tapferkeit. Aus der Geschichte des Artillerie-Regiment 18 der 18. Infanterie-Division/Panzergrenadier-Division Liegnitz - Joachim Engelmann, Selbstverlag, Oldenburg/Oldenb. 1979
Lohn der Tapferkeit. Aus der Geschichte des Artillerie-Regiment 18 der 18. Infanterie-Division/18. Panzergrenadier-Division Liegnitz Teil 1 - 3 - Joachim Engelmann, Oldenburg/Oldenburg o.J. (1979 - 1985)
Lohn der Tapferkeit. Aus der Geschichte des Artillerie-Regiments 18 der 18. Infanterie-Division Liegnitz (4. Teil) - Joachim Engelmann, Selbstverlag, Oldenburg 1989
Kriegstagebuch der 2./AR (mot.) 18 vom 7.6.1941 - Kriegsende
Georg Tessin: Verbände und Truppen der Deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 4. Die Landstreitkräfte 15–30. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Bissendorf
Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen, 3 Bände, Podzun-Verlag
Schematische Kriegsgliederungen 1939 - 1945 BA/MA RH 2/348 bis RH 2/355; RH 2/356K und R 2/769
Kriegstagebücher und sonstige Unterlagen BA/MA RH 26-18/
Kriegsgliederungen der 7. Armee RH 20-7/