Sicherungs-Regiment 318
Infanterie-Sicherungs-Regiment 318

 

Feldpostnummern: Die Kolonne wurde am 28. Juli 1944 gestrichen. Am 29. Juli 1944 wurde das Regiment in der Feldpostübersicht auf 3 Kompanien je Bataillon umgegliedert. Dadurch wurden die Kompanienummern getauscht. Ebenso entstand in der Feldpostübersicht an diesem 29. Juli 1944 eine Stabskompanie beim Stab des Regiments.

Einheit Feldpostnummer
Regimentsstab 10846
Stabskompanie ab Jul/44 10846 A
Stab I. Bataillon 26695 A
1. Kompanie 26695 B
2. Kompanie 26695 C
3. Kompanie 26695 D
4. Kompanie 26695 E bis Jul/44
Stab II. Bataillon 44783 A
5. Kompanie

4. Kompanie

44783 B
6. Kompanie

5. Kompanie

44783 C
7. Kompanie

6. Kompanie

44783 D
8. Kompanie 44783 E bis Jul/44
Stab III. Bataillon 04024 A
9. Kompanie

7. Kompanie

04024 B
10. Kompanie

8. Kompanie

04024 C
11. Kompanie

9. Kompanie

04024 D
12. Kompanie 04024 E bis Jul/44
13. Kompanie

10. Kompanie

25299
14. Kompanie 05155
Kolonne 23141 gestr. Jul/44

Das Sicherungs-Regiment 318 wurde am 25. April 1943 bei einer Umgliederung der 213. Sicherungs-Division aufgestellt. Laut Divisionsbefehl (Ia Nr. 901/43 vom 29. April 1943) wurde das Regiment wie folgt gebildet: Regimentsstab, Stabskompanie, I. Bataillon, 13. und 14. Kompanie und leichte Infanterie-Kolonne des Grenadier-Regiments 318 wurden übernommen. Das bisherige II./Sicherungs-Regiment 612 aus Krementschug wurde als II. Bataillon eingegliedert, als III. Bataillon wurde das bisherige I./Sicherungs-Regiment 57 eingegliedert. Das Regiment blieb weiter der 213. Sicherungs-Division in Südrussland unterstellt. Bis zum 14. September 1943 war das Regiment zur Sicherung im Bereich Kiew eingesetzt. Danach nahm es im Raum Kiew - Shitomir - Berditschew an der Abwehrschlacht am Dnjepr teil. Anschließend wurde das Sicherungs-Regiment 318 im Kessel von Tscherkassy eingeschlossen. Es folgten Rückzugskämpfe über Bug und Dnjestr und wiederum Bandenkämpfe. Am 1. Mai 1944 wurde das Regiment zum Infanterie-Sicherungs-Regiment 318 umbenannt. Ab dem 14. Juli 1944 stand das Regiment in Abwehrkämpfen am Bug im Raum Opalin, wo es erhebliche Verluste erlitt. Am 20. August 1944 wurde das Regiment bei der Heeresgruppe A aufgelöst, die Reste wurden im Rahmen des Infanterie-Sicherungs-Regiments 177 zusammengefasst.

Die Ersatzgestellung des Regiments wurde durch das Grenadier-Ersatz-Bataillon 318 wahrgenommen.

Regimentskommandeure:

Oberst Erich Mielke - Aufstellung bis 21. Juli 1944 (schwere Verwundung)

Hauptmann Litzenberger (Regimentsführer) - 21. Juli 1944 bis 20. August 1944