Pionier-Bataillon 6

Feldpostnummern:

Einheit Feldpostnummer Nummer ab 44 Nummer ab 45
Stab 26702  39445 A 46264 A
Musik-Korps 11638 gestr. 1940   - -
1. Kompanie 20126 39445 B 46264 B
2. Kompanie 26261 39445 C 46264 C
3. Kompanie 08542 - ab April/45 46264 D
Kolonne 19833 - -
Brückenkolonne C/B 08064 - -

Aufgestellt bereits mit Aufstellung der Reichswehr als 6. (preuß.) Pionier-Bataillon mit Garnision Minden und der 6. Infanterie-Division unterstellt.

Aus dem Bataillon entstand im Rahmen der Heereserweiterung am 1. Oktober 1934 3 Bataillone mit Tarnbezeichnungen. Dies waren, Pionier-Bataillon Minden (das spätere Pionier-Bataillon 5), Pionier-Bataillon Höxster (das spätere Pionier-Bataillon 16 der 16. Infanterie-Division) und das Pionier-Bataillon Holzminden (das spätere Pionier-Bataillon 19 der 19. Infanterie-Division).

Am 15. Oktober 1935 wurde das Pionier-Bataillon Minden wieder in Pionier-Bataillon 6 umbenannt.

Im Juni 1944 wurde es in Mittelrußland vernichtet.

Wiederaufgestellt, zuerst als Pionier-Kompanie 6, am 25. Juli 1944 aus der im Sennelager errichteten Pionier-Kompanie 1552 der 552. Grenadier-Division. Kurz danach schon auf ein Bataillon mit vorerst 2 Kompanien erweitert.

Im Januar 1945 wurde das Bataillon im Weichselbogen vernichtet. Im März 1945 erfolgte die erneute Aufstellung in Schlesien. Zuerst mit zwei, später drei Kompanien.

Ersatzgestellung kam vom Pionier-Ersatz-Bataillon 6 in Minden, welches am 28. August 1939 aufgestellt wurde. Von November 1939 bis August 1940 war es in Elbing stationiert, danach wieder in Minden.

 

Literatur und Quellen:

Pionier-Bataillon 6 im Feldzug gegen Frankreich 1939 - 1940, Selbstverlag des Pionier-Batallions 6, Minden

Hellmuth Voß: Das Pionier-Bataillon 6 im Feldzug gegen Rußland 1941 - 1945, Selbstverlag, Nassau/Lahn 1976